Unwetter im Anmarsch: In diesem Zeitraum solltest du besser nicht das Haus verlassen

Das Wetter in NRW und dem Ruhrgebiet bleibt weiterhin unbeständig.
Das Wetter in NRW und dem Ruhrgebiet bleibt weiterhin unbeständig.
Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Die drückende Sommerhitze in NRW wird seit vergangener Woche nur durch Unwetter mit Starkregen, Gewitter und Sturmböen unterbrochen. Beinahe jeden Tag jagt ein Gewitter das nächste.

Damit du den Überblick behältst, erfährst du ihr die aktuelle Wetterlage!

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?
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Unwetter in NRW: So heftig wüteten Wind, Sturm und Gewitter im Bundesland

Alles Wichtige zum Unwetter in NRW, erfährst du hier in unserem Newsblog!

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Dienstag, 18. August

17.25 Uhr: Dritter Tag in Folge – DWD spricht Warnung aus

Was wäre ein Sommertag ohne eine amtliche Wetterwarnung? Den dritten Tag in Folge warnt der Deutsche Wetterdienst vor starkem Gewitter im Ruhrgebiet. Diesmal betroffen:

  • Oberhausen
  • Gelsenkirchen
  • Essen
  • Bochum
  • Duisburg
  • Mülheim
  • Dortmund

Die Warnung (Stufe 2 von 4) gilt bis 20.30 Uhr. Doch der Zeitraum kann sich durchaus noch verschieben. Gewitter können lokal auftreten, heißt also: Nicht im ganzen Stadtgebiet muss es gleichermaßen ungemütlich werden. Dennoch ist Vorsicht geboten.

Montag, 17. August

19.59 Uhr: Nächste Warnung fürs Ruhrgebiet

Schon flattert die nächste DWD-Warnung fürs Ruhrgebiet herein. Diesmal wird für die Städte Herne, Gelsenkirchen und Bochum vor starkem Gewitter gewarnt. Vorerst gilt die Warnung bis 20.45 Uhr. Auch für Essen und Dortmund wird bis 21.30 Uhr gewarnt.

17.08 Uhr: Schon wieder Starkregen-Warnung für Ruhrgebietsstädte

Der Deutsche Wetterdienst hat am Montagnachmittag eine Warnung vor starkem Gewitter herausgegeben.

Es besteht zwischen 16.50 Uhr und 20 Uhr die Gefahr des Auftretens von starken Gewittern der Stufe zwei von vier.

Betroffen sind demnach die Städte

  • Herne
  • Essen
  • Bochum
  • Gelsenkirchen
  • Dortmund
  • Bottrop
  • Oberhausen
  • Duisburg

Sonntag, 16. August

22.50 Uhr: Sturm und Starkregen beschäftigen die Feuerwehr

Am Abend gegen 19 Uhr zog ein kurzes, aber kräftiges Regengebiet mit orkanartigen Böen über Teile des Ruhrgebiets.

Im Bottroper Norden sorgten Sturm und Starkregen zu einem vermehrten Einsatzaufkommen der Feuerwehr. Hierbei wurden Keller ausgepumpt und Bäume von den Fahrbahnen geräumt. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräften bis ca. 20:30 Uhr im Einsatz.

Die Feuerwehr Oberhausen rückte zu ca. 40 sturmbedingten Einsätzen aus, die von den Einsatzkräften nach Priorität abgearbeitet wurden.

In Herne wurden überflutete Straßen, sowie ein unter Wasser stehender Keller mit einhergehendem Stromausfall gemeldet. Des weiteren wurden lose Dachziegel und Fassadenteile gemeldet.

18.20 Uhr: Weitere Warnungen für das Ruhrgebiet!

.Der Deutsche Wetterdienst aktualisiert seine Warnungen. Bis voraussichtlich 19 Uhr warnt der DWD vor Gewitter in diesen Ruhrgebiets-Städten:

  • Dortmund
  • Herne
  • Bochum

Gefahren sind Blitzschläge, herabstürzende Äste, Dachziegel oder andere Gegenstände. Auch Platzregen sei möglich. Für Duisburg, Gelsenkirchen, Essen, Oberhausen und Bottrop wurde die Warnstufe sogar von zwei auf drei erhöht. Hier ist mit Folgen von Unwetter bis etwa 19.30 zu rechnen.

17.58 Uhr: Platzregen in Essen

In der Innenstadt von Essen wird es ungemütlich. Heftiger Regen peitscht durch die Stadt.

17.20 Uhr: Warnung für Ruhrgebietsstädte

Auch am späten Nachmittag warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Gewitter. Die Warnungen der Stufe zwei von vier gelten für Essen und Mülheim bis voraussichtlich 18.15 Uhr.

14.20 Uhr: Weitere Unwetter-Warnungen fürs Ruhrgebiet am Sonntag

Das Unwetter geht auch am Sonntag offenbar weiter: Der Deutsche Wetterdienst hat für den Nachmittag eine Warnung rausgegegeben. Vor allem in den Ruhrgebietsstädten

  • Bottrop
  • Herne
  • Gelsenkirchen
  • Essen
  • Bochum

kann es zwischen 14 Uhr und 15.30 Uhr ein heftiges Gewitter der Stärke 2 geben.

10.06 Uhr: Wasser-Chaos - Dortmund besonders hart getroffen

Auch in Dortmund gab es mehrere Feuerwehreinsätze. Rund 350 an der Zahl. Mehrere Starßen waren überflutet, Autos scwhammen in den Wassermassen.

Ein Twitter-Video zeigt das Ausmaß vom Freitagabend in Dortmund:

08.36 Uhr: Bochum - 150 Kräfte im Einsatz

In Bochum waren 150 Kräfte an mehr als 50 Stellen im Einsatz gewesen, wie die Feuerwehr in der Nacht auf Samstag mitteilte. Überwiegend hätten große Mengen Wasser aus Kellern herausgepumpt und verlegte Abläufe freigelegt werden müssen, um einen Wasserabfluss zu ermöglichen.

07.00 Uhr: Unwetter mit Starkregen in NRW: Straßen überflutet, Feuerwehr im Dauereinsatz

Starke Regenfälle und Gewitter sorgten am Freitagabend in Teilen von NRW stundenlang für Überflutungen und vollgelaufene Gebäude. Überall im Land waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Dauerstress. Vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, hochgespülte Gullydeckel, umgekippte Bäume, fast ertrunkene Schafe und eine Kläranlage außer Betrieb: Ein Unwetter mit Starkregen hat in Teilen von Nordrhein-Westfalen zahlreiche Feuerwehreinsätze ausgelöst - seit Freitagabend und den ganzen Samstag.

Ein Autofahrer musste in Dülmen laut Feuerwehr mit seinem Wagen aus einer überfluteten Unterführung befreit werden. In Herne war eine Schafherde in einem Regenrückhaltebecken eingeschlossen und beinahe ertrunken. Das Becken habe sich am späten Freitagabend in sehr kurzer Zeit mit Wasser gefüllt, teilte die Feuerwehr am Samstag mit. Autobahnausfahrten wurden wegen Überflutung gesperrt. Auf der A46 sei in Richtung Düsseldorf die Ausfahrt Grevenbroich überflutet und bis Sonntagmittag gesperrt, teilte das WDR-Verkehrsstudio am Samstagabend mit. Auf der A44 war in Richtung Düsseldorf die Ausfahrt Krefeld-Forstwald nicht nutzbar.

Am schlimmsten habe das Unwetter am Freitagabend im nördlichen Ruhrgebiet und im Münsterland gewütet, sagte eine DWD-Meteorologin in Essen. Der heftigste Starkregen sei mit 86,5 Litern pro Quadratmeter in Wadersloh (Kreis Warendorf) gemessen worden.

Laut DWD-Vorhersage bleibt die Lage in den nächsten Tagen ähnlich und es seien weiter Unwetter zu erwarten.

Samstag, 15. August

20.42 Uhr: Mehrere Autobahnen gesperrt

Nach Unwetter mit starkem Regen sind in Nordrhein-Westfalen mehrere Autobahnausfahrten wegen Überflutung gesperrt. Auf der A46 sei in Richtung Düsseldorf die Ausfahrt Grevenbroich überflutet und bis Sonntagmittag gesperrt, teilte das WDR-Verkehrsstudio am Samstagabend mit. Auf der A44 war in Richtung Düsseldorf die Ausfahrt Krefeld-Forstwald nicht nutzbar. Starke Regenfälle und Gewitter sorgten in Teilen NRWs für Überflutungen und vollgelaufene Gebäude. Überall im Land sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Dauerstress.

17.24 Uhr: Wetterdienst senkt Warnstufen – Land unter in Dortmund

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Unwetterwarnungen für Herne, Bochum und Herne der Stufe drei von vier aufgehoben und warnt stattdessen vor Gewittern mit der Warnstufe zwei von vier. Auch für Duisburg wurde die Warnstufe kurze Zeit später auf zwei gesenkt.

Die Feuerwehr in Bochum hatte allein am Nachmittag bereits 22 Einsätze wegen des schweren Gewitters fahren müssen. Verletzte hatte es glücklicherweise keine gegeben. In Dortmund gab es ebenfalls über 100 Einsätze im Stadtgebiet. Wie hoch dort das Wasser auf den Straßen steht, beziehungsweise stand, zeigt eindrucksvoll ein Bild der Feuerwehr Dortmund auf Twitter.

16.10 Uhr: Höchste Warnstufe für Duisburg!

In Duisburg könnte es in der nächsten Stunde heftige Gewitter geben. Davor warnt zumindest der Deutsche Wetterdienst (DWD). Innerhalb von kurzer Zeit wurde die Warnstufe von zwei auf vier erhöht. Das ist die höchste Gefahrenstufe. Der DWD warnt: „Es besteht die Gefahr des Auftretens von extremen Gewittern.“ Bäume könnten Dächer beschädigen, Keller und Straßen überflutet werden.

Einen Aufenthalt im Freien solltest du am besten vermeiden. Die Warnung gilt bis voraussichtlich 17.30 Uhr.

15.53 Uhr: Wieder Warnungen für das ganze Ruhrgebiet

In der nächsten Stunde soll es in vielen Ruhrgebietsstädten wieder richtig krachen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) veröffentlichte mehrere Amtliche Warnungen vor markantem Wetter - in diesem Fall Gewitter. Die Warnungen der Stufe zwei von vier gelten für:

  • Duisburg
  • Essen
  • Mülheim
  • Gelsenkirchen
  • Bottrop
  • Oberhausen

Im Osten des Ruhrgebiets kann es einige Städte sogar noch härter Treffen. Für Dortmund, Herne und Bochum hat der DWD eine Unwetterwarnung von schwerem Gewitter veröffentlicht (Stufe drei von vier). Die Experten mahnen, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Gegenstände im Freien entsprechend zu sichern. Zudem solltest du Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen halten. Die Warnung gilt vorerst bis voraussichtlich 17 Uhr.

13.13 Uhr: Erneut Unwetterwarnung für Bochum

Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor starkem Gewitter in Bochum in Stufe 2. Örtlich kann es Blitzschlag geben, sodass Lebensgefahr besteht! Vereinzelt können Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achte weiterhin besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Während des Platzregens kann es kurzzeitig außerdem zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Wetterwarnung gilt voraussichtlich bis 14.30 Uhr.

09.03 Uhr: Mehr als 50 Einsätze für Bochumer Feuerwehr

Eine Starkregenfront zog am späten Freitagabend zwischen 21 und 22.30 Uhr quer über das Bochumer Stadtgebiet, welche insbesondere einige Keller und Straßenzüge überflutete. Dementsprechend verteilten sich die Einsätze in der Frühphase auf den Bochumer Westen, zogen dann aber weiter östlich bis Sie das Stadtgebiet verließen. Somit waren vor allem die Stadtteile Wattenscheid, Bochumer Innenstadt, Wiemelhausen, Altenbochum, Werne und Langendreer betroffen.

Insgesamt wurden 51 Einsätze im Zeitraum von 21 bis 01.00 Uhr durch 150 Kräfte abgearbeitet. Darunter waren auch 14 Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr, die den Großteil der unwetterbedingten Einsätze mit 28 Einsatzfahrzeugen abarbeiteten. Überwiegend galt es große Mengen Wasser aus Kellern herauszupumpen und oder verlegte Abläufe freizulegen um einen Wasserabfluss zu ermöglichen. An einigen Straßenzügen in der Innenstadt, in Atenbochum und Werne hielten die Gullydeckel dem großen Wasserdruck innerhalb der Kanalisation nicht Stand und wurden hochgespült. Diese wurden gemeinsam mit dem Umweltservice Bochum anschließend wieder eingesetzt.

Freitag, 14. August

21.20 Uhr: Warnung vor schweren Gewittern

Der Abend wird nochmal richtig ungemütlich! Der DWD hat für Gelsenkirchen, Bochum, Herne und Dortmund die Warnstufe 3 (von 4) ausgerufen. Bis mindestens 22 Uhr bestehe die Gefahr, dass schwere Gewitter auftreten können.

06.30 Uhr: DWD warnt auch für Freitagnachmittag vor Gewittern

Es scheint keine Ruhe einzukehren. Obwohl der Freitag zunächst freundlich beginnt, warnt der DWD vor allem im für das Münsterland, Ostwestfalen und das Rothaargebirge erneut vor örtlichen Schauern und Gewittern. Dabei ist von Starkregen mit Mengen zwischen von 15 bis zu 40 (!) Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit die Rede. Dazu stürmische Böen und Sturmböen 70 bis 85 km/h und Hagelkörner mit bis zu 2 cm Größe. Das Unwetter soll in der Nacht zu Samstag nur zögerlich abziehen.

06.05 Uhr: Stress bei der Feuerwehr – 220 Einsatzmeldungen in einer Stunde!

Viel Arbeit hatte am vergangenen Abend die Feuerwehr Grevenbroich ein: Ganze 220 Einsatzmeldungen gingen bei den Einsatzkräften ein – und das in nur einer Stunde! Erst nach 23 Uhr konnten die letzten Einsätze beendet werden. Meist handelte es sich um Wasser im Keller oder auf der Straße. Besonders betroffen waren die Südstadt, Wevelinghoven, Neurath und der Bereich Stadtmitte. „Natürlich können wir unmöglich an allen Einsatzstellen gleichzeitig sein“, sagt Einsatzleiter Jan Boßems. In der Zentrale der Feuerwache Grevenbroich wurden die eingehenden Meldungen dann zunächst nach der Wichtigkeit priorisiert. „In einigen Straßen stand das Wasser mehrere Zentimeter hoch. Dort fließt das Wasser dann erst nach und nach ab. Manchmal hilft es auch, einzelne Kanaldeckel kurz zu öffnen“, sagt Boßems.

In der Südstadt liefen beispielsweise die Kellerräume einer Apotheke voll Wasser. Auch die Feuerwehr blieb nicht verschont. In Kapellen musste die Feuerwehr zu später Stunde das Wasser aus den Kellerräumen des dortigen Feuerwehrgerätehauses pumpen. Zu Personenschäden kam es aufgrund des Unwetters nicht.

05.43 Uhr: Baum reißt Oberleitung in Detmold ab

Auch in der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es in der Region wieder zu schweren Unwettern. Am frühen Abend sorgte eine Gewitterzelle über Ratingen für sieben kleinere Einsätze für die Löschzüge Ratingen Lintorf und Ratingen Homberg. Dabei ging es um abgebrochene Äste, überlaufende Gullys und vollgelaufene Keller und Garagen. Ähnliche Vorfälle gab es auch in Detmold – von 0.10 Uhr bis in die frühen Morgenstunden rückte die Feuerwehr dort zu rund 50 EInsätzen. Unter anderem stürzte ein Baum auf die Oberleitung der Bahnstrecke Detmold-Lage und riss sie ab.

Donnerstag, 13. August

20.51 Uhr: Dortmund ebenfalls betroffen

Jetzt warnt der DWD auch für Dortmund bis 21 Uhr vor starkem Unwetter mit Gewitter, Starkregen und Hagelkörnern. Letztere könnten bis zu zwei Zentimer groß werden, heißt es. Die Meldung für Gelsenkirchen wurde herabgestuft.

19.42 Uhr: Höhere Warnstufe für nächste Stadt

Auch für die Stadt Gelsenkirchen erhöht der DWD die Warnstufe. Bis 20.30 Uhr kann es hier nun ebenfalls zu schwerem Gewitter, heftigem Starkregen und Hagel kommen. Die Warnungen für Essen, Duisburg und Mülheim wurden derweil wieder zurückgestuft.

18.30 Uhr: DWD erhöht Warnstufe – schwere Gewitter und Hagel

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Unwetterwarnung auf die Stufe drei von vier erhöht! In Essen, Duisburg und Mülheim kann es demnach zwischen 18.30 Uhr und 19.15 Uhr zu schweren Gewittern und heftigem Starkregen kommen. Auch Hagel sei mancherorts möglich.

Die dringende Warnung: Bürgerinnen und Bürger sollen sich möglichst nur drinnen aufenthalten.

10.50: Feuerwehr Bonn zieht Bilanz – Bahnverkehr weitgehend normalisiert

Am Donnerstagvormittag legte die Feuerwehr Bonn Zahlen zu der ereignisreichen Unwetternacht vor. Schwerpunkte waren die Ortsteile Ippendorf, Dottendorf und Kessenich.

Neben den rund 70 Einsatzkräften, die an einem normalen Mittwochabend Dienst auf den Feuer- und Rettungswachen versehen, wurden zusätzliche 300 Einsatzkräfte in den Dienst genommen um insgesamt 411 Einsatzstellen abzuarbeiten. Auf der Feuer- und Rettungswache 3 wurde durch die Bonner Hilfsorganisationen eine Verpflegungsstelle zur Versorgung der vornehmlich ehrenamtlichen Einsatzkräfte eingerichtet.

Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand. Aktuell sind immer noch Einheiten von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr im Einsatz um einzelne Unwetterschäden aus der Nacht zu beseitigen.

Der Bahnverkehr im Raum Bonn hat sich am Donnerstagmorgen wieder weitestgehend normalisiert. Seit den frühen Morgenstunden laufe alles regulär, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Trotzdem könne es vereinzelt noch zu Beeinträchtigungen kommen. Das betreffe etwa den RE9 zwischen Siegen und Köln-Deutz sowie die RB39 zwischen Ahrbrück und Remagen in Rheinland-Pfalz, teilte die Bahn auf Twitter mit.

06.18 Uhr: Bonn wird von Unwetter stark getroffen

Die Feuerwehr und die Polizei in Bonn befanden sich am Mittwochabend wegen des Unwetters im Dauereinsatz. „Wir haben jede Menge überflutete Keller, wir haben jede Menge umgestürzte Bäume. Im Moment ist Land unter“, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Feuerwehr und Polizei waren ersten Angaben zufolge an vielen Stellen im Einsatz. Kurz nach 18 Uhr sei ein Unwetter mit Starkregen, Sturm und Gewitter über die Stadt gezogen. Auch eine Ampel sei umgestürzt, Stromkabel hingen herab.

Eine Frau sei aufgrund der sturzbachartigen Wassermassen in ihrem Auto eingeschlossen gewesen. Wegen der großen Schutt- und Geröllmengen, die das Wasser mit sich trug, musste sich die Feuerwehr den Weg zu der Frau bahnen, um sie zu befreien, wie es hieß.

Die Bonner Feuerwehr twitterte kurz nach 19.30 Uhr, dass es noch rund 120 offene Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet gebe. Bis 22.45 Uhr seien 401 Einsatzstellen gemeldet worden, hieß es am späteren Abend. Wegen Unwetterschäden musste das Freibad Melbbad im Ortsteil Poppelsdorf vorerst schließen, wie das Presseamt der Stadt am Abend mitteilte. Die Stadt wolle am Donnerstag darüber informieren, wann es wieder öffne.

Mittwoch, 12. August

21.40 Uhr: HIER rückt die Feuerwehr besonders oft aus

In Bonn sorgt das Unwetter am Mittwoch bis 20.45 Uhr für insgesamt 283 Feuerwehreinsätze. Besonders betroffen sind die linksrheinischen Stadtteile Ippendorf, Dottendorf und Kessenich. Neben der Berufsfeuerwehr sind auch alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und die beiden Ortverbände des Technischen Hilfswerks im Einsaz.

21.31 Uhr: Störung am Flughafen behoben!

In Köln und Bonn regnete es heftig, auch der Bahnhof am Flughafen wurde in Mitleidenschaft gezogen. Nun gibt die Bahn bekannt, dass die Störung behoben ist. Der Zugverkehr läuft weiter, nur vereinzelt kommt es dort noch zu Verspätungen und Ausfällen.

20.35 Uhr: Bahnhof am Flughafen Köln/Bonn gesperrt

Schlechte Nachrichten für alle Fernreisenden, die in nächster Zeit den Airport Köln/Bonn nutzen wollen: Der Bahnhof Köln/Bonn Flughafen ist derzeit wegen Unwetterschäden gesperrt! Die Züge halten am nächsten Bahnhof und warten dort die Dauer der Streckensperrung ab oder werden umgeleitet.

Für die Fahrgäste heißt das: Es kommt zu Verspätungen und Teilausfällen. Die Bahn empfiehlt: „Bitte überprüfen Sie den Zuglauf in der Reiseauskunft.“ Wie lange die Sperrung genau dauern wird, kann die Bahn noch nicht sagen.

Zur Zeit sind diese Züge betroffen:

  • RB27 von Mönchengladbach – Köln – Troisdorf – Bonn-Beuel – Königswinter – Bad Honnef (Rhein) – Linz am Rhein – Neuwied – Koblenz sowie der Zug in die Gegenrichtung
  • 13 / S 19: Düren – Horrem – Köln-Hansaring – Köln/Bonn Flughafen – Troisdorf – Siegburg/Bonn – Hennef – Au sowie deren jeweilige Gegenrichtung

7.30 Uhr: Feuerwehr Düsseldorf bis spät in die Nacht beschäftigt

32-mal rückte die Feuerwehr in Düsseldorf wegen des schweren Unwetters am Dienstag aus. Vor allem vollgelaufene Keller sowie teilweise lose Äste und ein umgestürzter Baum beschäftigten die Einsatzkräfte bis Mitternacht.

Auf der Ardennenstraße war die Tiefgarage unter einem Wohngebäude in Teilen mit Wasser vollgelaufen. Ein Aufzugschacht sowie mehrere Kellerräume konnten durch die Feuerwehr mit Tauchpumpen von dem Wasser befreit werden. Aus dem Keller eines Hauses auf der Heerdter Landstraße pumpten die Einsatzkräfte in nur einer Stunde rund 4.000 Liter Wasser heraus. Und auf der Stephanienstraße in der Stadtmitte waren über einen Balkon rund 1.200 Liter Wasser in eine Wohnung im dritten Stockwerk eingedrungen.

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte im Einsatz. Nach bisherigen Erkenntnissen gab es keine Verletzten.

6.20 Uhr: Unwetter trifft Hattingen schwer – 70 Feuerwehr-Einsätze

Die Unwetterfront am gestrigen Dienstag sorgte für ein hohes Einsatzaufkommen bei der Hattinger Feuerwehr. Innerhalb kürzester Zeit wurden aus dem Stadtgebiet 70 Einsätze gemeldet.

Umgestürzte Bäume die Gehwege und Straßen versperrten, vollgelaufene Keller, verstopfte Gullys, die für überschwemmte Straßen sorgten, beschädigte Oberleitungen und Lichtzeichenanlagen sowie lose Dachziegel. Aber auch in Baumkronen hängende Äste stellten eine Gefahr für Autofahrer und Fußgänger dar. Um diese zu entfernen waren beide Drehleitern nahezu im Dauereinsatz. Die umgestürzten Bäume wurden zersägt und bei Seite geräumt. Mit Tauchpumpen beseitigten die Einsatzkräfte die ein oder andere Überschwämmung in Kellerräumen.

Schwerpunkte lagen in den Stadtteilen Mitte, Welper, Blankenstein, Holthausen und Niederwenigern. An zwei Einsatzstellen mussten sogar Straßen gesperrt werden. Die Feuerwehr rät dringend davon ab, bewaldete Bereiche zu begehen. Hier gibt es immer noch abgebrochene Äste, die in den Baumkronen hängen und ggf. herunterfallen.

Die ersten Einsätze übernahmen die Kräfte der Hattinger Feuerwehr um 15 Uhr. Bis um 20.30 Uhr waren alle 70 Einsätze abgearbeitet. Im Laufe des Abends folgten noch vereinzelt weitere, witterungsbedingte Einsätze. Verletzte gab es glücklicherweise keine.

 
 

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