Wetter/Deutschland: Horror-Wetter! Hier ist es besonders heftig

Heftiges Wetter in Süddeutschland: Die Mosel trat über die Ufer.
Heftiges Wetter in Süddeutschland: Die Mosel trat über die Ufer.
Foto: dpa

Das Wetter erwischt den Süden von Deutschland derzeit richtig heftig. Nach dem viel zu warmen und trockenen Januar startet der Februar in vielen Teilen Deutschlands mit einer kalten Dusche.

Besonders heftig ist das Wetter in der Moselregion und Süddeutschland.

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Grund für dieses unbarmherzige Wetter sind vor allem starke Niederschläge in Frankreich in den Vogesen, wo die Mosel entspringt. Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge sollen die Regenfälle in den betroffenen Regionen noch bis Dienstagnachmittag anhalten. Zudem warnt der DWD für den ganzen Dienstag vor starken bis stürmischen Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 70 Kilometern pro Stunde.

Wetter: Mosel tritt über die Ufer

Die Städte und Gemeinden an der Mosel sind besonders betroffen von dem heftigen Dauerregen. Der Pegel stand in Trier am Dienstagmorgen bei gut 8,60 Metern - das sind mehr als fünf Meter über normal. Die Ortsbürgermeisterin der überschwemmten Gemeinde Aach bei Trier, Claudia Thielen, kann die Bilder von vollgelaufenen Kellern und Straßen unter Wasser schier nicht fassen: „So etwas habe ich als Ortsbürgermeisterin noch nicht erlebt.“

Hochwasser gibt es auch an der Saar, die in die Mosel fließt. In Saarbrücken wurde die Stadtautobahn gesperrt, die direkt an der Saar verläuft.

Auch Baden-Württemberg und Bayern kämpfen mit Unwetter

Die orkanartigen Böen und ergiebiger Dauerregen führten auch in Teilen Baden-Württembergs zu zahlreichen Einsätzen von Polizei und Feuerwehr. In Karlsruhe stürzten Bäume um, vereinzelt waren kleinere Straßen überschwemmt und Keller überflutet. In Stuttgart fiel ein Baum auf ein Auto. Laut DWD sollen im Schwarzwald innerhalb von 72 Stunden Mengen um die 120 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen sein.

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Auch in Bayern gab es Probleme mit Sturmböen und Überschwemmungen. Der Münchener S-Bahn-Verkehr musste am Morgen teilweise einstellt werden. Bäume seien umgeknickt und in die Oberleitungen gefallen, erklärte ein Sprecher der Deutschen Bahn.
Westlich von Augsburg traten zwei Flüsse über die Ufer und überfluteten zwei kleinere Straßen. Im nördlichen Schwaben seit Montagmittag bei Unfällen sieben Menschen verletzt.

Feuerwehr muss Menschen aus Haus retten

Die Feuerwehr hatte also viel zu tun. In einem Ort mussten Feuerwehrleute in der Nacht auf Dienstag Menschen aus ihrem Haus retten. Das Wasser hatte die Bewohner eingeschlossen.

Auch starker Wind machte den Menschen zu schaffen. Er ließ zum Beispiel Bäume umstürzen. Die Bäume fielen teilweise auf Autos oder Häuser und beschädigten sie. Ab Mittwoch rechneten Experten wieder mit ruhigerem Wetter.

(ldi/jg, mit dpa)