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Wetter: Video zeigt heftigen Tornado an der Grenze – starker Sturm zieht auf

Ein Tornado hat in der Nähe der deutschen grenze unfassbare Verwüstung angerichtet.
Ein Tornado hat in der Nähe der deutschen grenze unfassbare Verwüstung angerichtet.
Foto: dpa/Screenshot Twitter/Montage: Der Westen

Essen. Das Wetter in Deutschland lässt den Menschen keine Ruhe. Nach den historischen Hitzewellen im Juni und Juli folgt nun die Unwetter-Saison. Nachdem es bereits Anfang der Woche vor allem im Süden Deutschlands zu schweren Unwettern kam, wurde es am Freitagabend teilweise noch heftiger.

Wir halten dich in unserem Wetter-Blog in über die aktuelle Lage auf dem Laufenden:

Montag, 12. August:

Lediglich in Bayern und Baden-Württemberg warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor markantem Unwetter. Dort besteht die Gefahr von Dauerregen.

Sonntag, 11.August:

NRW hat die Nacht gut überstanden. Wirkliche Unwetter blieben aus. Allerdings ist ein spektakuläres Video aufgetaucht, dass den Tornado zeigt, der am Freitagabend über Teile von Luxemburg und Frankreich hinwegzog - gerade einmal 50 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt:

Gleichzeitig drohen auch in Deutschland gefährliche Sturmböen im Norden und Süden. Für die nördlichsten Teile Deutschlands in Schlewsig-Holstein hat der Deutsche Wetterdienst deshalb für den gesamten Tag eine Warnung vor Sturmböen herausgegeben.

Samstag, 10.August:

18.10 Uhr: Auch am Samstag gibt es wieder eine Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes. Am frühen Abend kann es zu starken Windböen im Ruhrgebiet kommen, die bis zu Stufe 4 erreichen können.

Betroffen sind diese Städte:

  • Essen
  • Oberhausen
  • Herne
  • Gelsenkirchen
  • Mülheim an der Ruhr
  • Bochum
  • Duisburg
  • Dortmund

10.03 Uhr: Auch am heutigen Samstag könnte es ungemütlich werden. Tief Yap nähert sich von Westen her Deutschland und könnte uns im Laufe des Tages erreichen. Aktuell ist das Tief mit Sturmböen von bis zu 122 Stundenkilometern unterwegs.

9.22 Uhr: Heftige Unwetter sind am Freitagabend über weite Teile Süddeutschlands hinweggefegt und haben der Feuerwehr zahlreiche Einsätze beschert. So wurden tausende Besucher eines Musik-Festivals an der Landesgrenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg vom Starkregen überrascht und mussten das Konzertgelände verlassen, wie ein Polizeisprecher sagte. Im Südwesten von Luxemburg richtete ein Tornado schweren Schaden an, mehrere Menschen wurden dabei nach Angaben der luxemburgischen Regierung verletzt - einige schwer.

Tornado zieht durch Luxemburg

Ein Sprecher der Luxemburger Polizei berichtete von einer „Schneise der Verwüstung“, die sich etwa fünf bis sieben Kilometer weit zog. Mehrere Gebäude seien unbewohnbar und Notunterkünfte eingerichtet worden. In den Orten Petingen und Kaerjeng wurden nach Behördenangaben insgesamt rund 160 Häuser abgedeckt oder anderweitig beschädigt. Mehr als 1000 Notrufe gingen innerhalb weniger Minuten bei Polizei und Feuerwehr ein, die zu zahlreichen Einsätzen ausrückte

Freitag, 9. August:

20.39 Uhr: Am Sonntag wird es stürmisch im Pott! Der DWD warnt vor heftigen Sturmböe, die den ganzen Tag über das Ruhrgebiet fegen sollen. Morgens sollen es nur Winböen sein, später wird der Wind stärker und es werden Sturmböen der Stufe 2 von 4 erwartet.

Das gilt für folgende Städte:

  • Duisburg
  • Essen
  • Mülheim
  • Oberhausen
  • Bochum
  • Dortmund
  • Gelsenkirchen
  • Herne

19.02 Uhr: Der DWD hat seine Warnung vor schwerem Gewitter für die Ruhrgebietsstädte am Freitagabend um 19 Uhr zurückgezogen.

Die Gewitterfront aus Frankreich kommend zieht offenbar nicht weiter als bis ins Bergische Land, ins Sauerland und bis Düsseldorf. Hier gilt aber weiter die Warnung vor Sturmböen und Starkregen bis zu 25 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit.

15.12 Uhr: Wie Kachelmannwetter am Nachmittag mitteilt, haben die ersten Schauer NRW schon erreicht. Diese ziehen derzeit von Südwest in Nordöstliche Richtung:

9.45 Uhr: Noch ist es bewölkt am Himmel. Doch am Nachmittag ziehen örtlich Gewitter am Himmel auf, die es in sich haben. „Sie bringen Starkregen, Hagel und auch heftige Sturmböen mit sich“, erklärt Meterorologe David Bötzel vom Deutschen Wetterdienst auf Nachfrage von DER WESTEN. Das Unwetter komme aus südwestlicher Richtung und zieht in der Nacht in Richtung Nordsee.

„Vereinzelt könnten die Sturmböen sogar eine Stärke von 100 km/h erreichen“, macht der Experte deutlich. Meist treten aber Stärken von 60 bis 80 km/h auf. Dabei können 25 bis 50 (!) Liter pro Quadratmeter als Starkregen fallen. Die Hagelkörner können eine Größe von zwei bis vier Zentimeter erreichen.

Für diese Städte im Ruhrgebiet hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung herausgegeben:

  • Essen
  • Duisburg
  • Gelsenkirchen
  • Mülheim
  • Bochum
  • Oberhausen
  • Dortmund
  • Bottrop
  • Herne

Die Wetter-Warnung vor schwerem Gewitter gilt ab 17 Uhr. Bis 2 Uhr in der Nacht rechnen die Experten mit dem Unwetter über der Region.

Die Temperaturen liegen dabei am Freitag bei 25 bis 27 Grad im Ruhrgebiet.

Der Samstag wird nicht ganz so unwetterartig. Zurück lässt das Gewitter aber die starken Windböen in NRW. Mit 50 bis 60 km/h ziehen sie dann noch durchs Land. Das Wetter ist wechselhaft und bewölkt. Im Norden NRWs sind auch einzelne Schauer möglich. Die Sonne kommt auch ab und an zum Vorschein bei warmen 24 bis 26 Grad.

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Auch der Sonntag hält viele Wolken bereit. Vor allem im Süden in der Eifel. Im Sauerland kann es auch regnen. Windig bleibt es am Niederrhein mit Windböen um 55 km/h.

Nächste Hitzewelle nicht in Sicht

Die Aussichten für die kommende Woche bleiben ähnlich wechselhaft. „Eine weitere Hitzewelle ist erst einmal nicht in Sicht“, kündigt der Meteorologe an. (js)

 
 

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