Zoo Dortmund denkt nach über Wachhunde

Dortmund..  Der Tod eines Pinguins und das Verschwinden zweier Artgenossen im Dortmunder Zoo stoßen auf große Anteilnahme in der Bevölkerung. Am Mittwoch lobten Privatpersonen und die Tierschutzorganisation Peta 2500 Euro Belohnung für Hinweise aus. Diese fordert auch, die Stadt solle Zoodirektor Frank Brandstätter suspendieren: „Der ­erneute Vorfall zeigt, dass die Verantwortlichen offensichtlich nicht in der Lage sind, die Tiere in ihrer ­Obhut ausreichend zu schützen.“

Stadtsprecherin Katrin Pinetzki wies dies zurück: Das stehe nicht zur Debatte, Brandstätter könne nichts für die Einbrüche. Der seit einem ­Affendiebstahl im August engagierte Wachdienst solle nun aufgestockt werden, der Zaun um den Zoo wird erneuert. Erwogen werde auch der Einsatz von Wachhunden.

Allerdings ist nicht klar, ob es sich bei dem Tod und Verschwinden der Pinguine um eine Straftat handelt oder um einen Unfall bei einem möglichen Ausbruch der Tiere während eines Unwetters. Ein Obduktionsbericht wird erst in zehn Tagen erwartet. Im Fall der toten Seelöwin Holly aus dem November jedenfalls geht man bei der Polizei intern von einem Unfall im Gehege aus, während der Zoo Dortmund weiter von Fremdverschulden spricht.

 
 

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