„Ruhr Games“ mit jungem Programm

Ruhrgebiet..  Macht mal was für die jungen Leute mit eurer Industriekultur im Ruhrgebiet, haben sie ihr bei der Tourismusbörse in Berlin vor Jahren zugerufen. Gibt doch genug für die Älteren, haben sie ihr gesagt. Da ist was dran, weiß Karola Geiss-Netthöfel. Heute kann die Chefin des Regionalverbandes Ruhr (RVR) sagen: Machen wir. Vier Tage lang Programm. Mit Sport, Musik, Action. Auf Zollverein und anderswo: in fünf Städten, an sechs Standorten.

Wenn sich mehr als 5000 Jugendliche aus 18 Ländern zum Wettstreit im Revier treffen, eingerahmt von Konzerten und Kulturaktionen und vermutlich 200 000 Menschen zusehen, sind die „Ruhr Games“ noch lange nicht Olympia. Aber auch kein Kleinkram. Und in der Mischung zumindest auf dem Papier erfrischender als die etwas altbackene Ruhr-Olympiade, von der sich die Veranstalter verabschiedet haben.

Rund 1000 junge Teilnehmer reisen aus dem Ausland an, die meisten aus Partnerstädten des Ruhrgebiets. Olympisches wie Leichtathletik, Fußball oder Judo steht im Plan. Aber auch die „Parkour“-Experten werden über Hindernisse, die BMX-Biker über die Rampen schießen, Wake- und Skateboarder Tempo machen. Actionsport eben, der sich um Olympia nicht schert. Dazu gibt es Konzerte mit Sänger Jan Delay, Luxuslärm und die Streetkünstler von Urbanatix.

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