Weihnachtsmarkt NRW: Überall abgesagt? SO soll es doch noch klappen

Weihnachtsmarkt NRW: Mit kreativen Ideen suchen einige Städte nach Alternativen für die Schausteller.
Weihnachtsmarkt NRW: Mit kreativen Ideen suchen einige Städte nach Alternativen für die Schausteller.
Foto: imago images / Jochen Tack

Dortmund/Kalkar. Viele Menschen in NRW haben sich wahrscheinlich schon damit abgefunden, dass der traditionelle Weihnachtsmarkt-Besuch im Jahr 2020 wohl ausfallen wird.

Viele Städte in NRW haben ihre Weihnachtsmarkt-Pläne bereits wegen der Corona-Pandemie absagen müssen. Doch ist wirklich schon alle Hoffnung verloren? Die ein oder andere Stadt kommt nun mit kreativen Alternativ-Ideen um die Ecke.

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Weihnachtsmarkt NRW: Online-Shopping statt Glühwein?

In Dortmund war die große Tanne auf dem Hansaplatz sogar schon halb aufgebaut, da wurde der Weihnachtsmarkt komplett abgeblasen. Deshalb sollen die Händler ihre Waren nun auf anderem Weg an die Kundschaft bringen: Der Dortmunder Weihnachtsmarkt wandert ab ins Internet!

Wie „Radio 91.2“ berichtet, haben sich bereits mehrere Schausteller auf der Internetseite der Weihnachtsstadt Dortmund eingetragen. Dort werden interessierte Kunden direkt auf die Webseiten der jeweiligen Händler weitergeleitet und können die gewünschten Produkte dort bestellen – von Christbaumschmuck über Nussknacker bis zu Räuchermännchen.

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Ob die Dortmunder bereit sind, leuchtende Buden und Glühwein gegen den heimischen Schreibtisch und ein paar Mausklicks einzutauschen? Auch Essen wagt das Experiment und setzt auf einen digitalen Weihnachtsmarkt.

Eine andere Stadt in NRW wählt für ihren alternativen Weihnachtsmarkt einen anderen Ansatz.

Weihnachtsmarkt vom Auto aus

Im Wunderland Kalkar soll spätestens Anfang Dezember ein so genannter „Drive-In-Weihnachtsmarkt“ eröffnen. Auf einer 2,5 Kilometer langen Strecke, die auch durch die Messehallen führt, sollen Besucher vom Auto aus Weihnachtsmarkt-Feeling genießen können, während von der Hallendecke Kunstschnee herabrieselt. Unter anderem soll es die typischen Weihnachtsbuden sowie eine lebensgroße Krippe mit echten Tieren geben.

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Doch wie die „WDR Lokalzeit“ berichtet, sind noch nicht alle Anträge für das Vorhaben genehmigt worden. Der Geschäftsführer habe die Idee entwickelt, um seine 130 Festangestellten in der Pandemie weiter beschäftigen zu können. (at)

 
 

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