WDR interviewt Urlauber auf Mallorca – doch DIESES Detail schockiert die Zuschauer

Der WDR hat sich einen Fauxpaus bei der Auswahl eines Interviewpartners geleistet.
Der WDR hat sich einen Fauxpaus bei der Auswahl eines Interviewpartners geleistet.
Foto: imago images / Schöning / Twitter Screenshot; Montage DER WESTEN

Fataler Fauxpas beim WDR! In einem Beitrag der WDR-Sendung „Markt“ wurde eine Person gezeigt, die Entsetzen und Unverständnis bei den Zuschauern auslöst – mittlerweile hat der WDR reagiert.

WDR: Zuschauer wegen diesem Detail entsetzt

Der WDR behandelte in seiner Sendung „Markt“ am Mittwoch (1. Juli) das Thema „Flugreisen“, sprach dafür auch mit deutschen Touristen auf Mallorca. Doch den Redakteuren des öffentlich-rechtlichen Senders ist bei der Auswahl der Interviewpartner ein Fehler unterlaufen, für den sie auf Twitter viel Kritik einstecken müssen.

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Das ist der Westdeutsche Rundfunk (WDR):

  • entstand 1956 durch die Spaltung des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) und des Norddeutschen Rundfunks (NDR)
  • Landesrundfunkanstalt (Hörfunk und Fernsehen) von NRW mit Sitz in Köln
  • betreibt Regionalstudios in Düsseldorf, Dortmund, Aachen, Bielefeld, Bonn, Duisburg, Essen, Münster, Siegen und Wuppertal
  • Auslandsstudios in Washington und New York (USA), Brüssel (Belgien), Paris (Frankreich), Moskau (Russland), Nairobi (Kenia), Warschau (Polen) und Amman (Jordanien)
  • ist nach der BBC der zweitgrößte Sender Europas
  • finanziert sich durch die Rundfunkbeiträge und Werbung
  • Intendant ist Tom Buhrow

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So macht eine Zuschauerin den WDR darauf aufmerksam, dass der gezeigte männliche Interviewpartner offensichtlich rechtsextreme Tätowierungen (zum Beispiel ein „Eisernes Kreuz“) auf seinem rechten Arm trägt.

Sie schreibt: „Hallo @WDR, kamen euch die Tattoos von dem Typen, der gerade bei #WDRMarkt gefragt wurde, wie ihm der Urlaub auf Mallorca so gefällt, nicht irgendwie komisch vor?“

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So reagiert der WDR auf die Vorwürfe

Der Screenshot wurde mittlerweile wegen der rechtsextremen Motive von Twitter gesperrt, doch die Kritik bleibt bestehen.

Vor allem, weil der WDR sich zwar für den Hinweis bedankt, dabei aber beteuert, der männlichen Person keinen Plattform gegeben zu haben: „Danke für den Hinweis. Im Beitrag war eine Person zu sehen, die nicht zu Wort kam, aber deren Tätowierungen einen rechtsextremen Kontext nahelegen und in diesem Zusammenhang strafbar sein könnten.“

Dabei ist in einem weiteren Screenshot der kritisierenden Zuschauerin zu sehen, wie auch der tätowierte Mann in das Mikrofon spricht.

Auch auf Nachfrage dieser Redaktion erklärt der WDR den Fehler folgendermaßen: „Da unser Fokus auf den Aussagen der Frau lag, ist dies leider weder der Autorin, noch der Redaktion bei der Filmabnahme aufgefallen.“ Und: „Das entspricht nicht unserem Anspruch größtmöglicher Sorgfalt und die Redaktion bittet daher um Entschuldigung.“ Weiter erklärt der Kölner Sender, dass die entsprechende Bildsequenz inzwischen aus der Mediathek entfernt wurde.

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Die Empörung dürfte das aber nicht verstummen lassen, so kommentieren weitere Zuschauer auf Twitter die Entschuldigung: „Wieso kann der WDR nicht einfach mal bei der Wahrheit bleiben, wenn es um Promo für Nazis, AfD und David Berger geht?“ und „Das Wort 'nahelegen' wiegt schwer in dem Satz“.

 
 

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