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WDR: Schwere Vorwürfe gegen Ruhrgebiets-Feuerwehrmann – Spuren führen in dunkles Milieu

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Schwere Vorwürfe hagelt es gegen einen Feuerwehrmann aus dem Ruhrgebiet. (Symbolbild) Foto: dpa

In Bochum soll es einen neuen Rockerclub geben. Dieser soll laut dem WDR Bezüge zu Neonazis haben.

Nun ist offenbar auch noch ein Feuerwehrmann der Stadt Hattingen führendes Mitglied dieses besagten Rockerclubs aus Bochum. Das berichtet der WDR. Aber eins nach dem anderen.

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Besagter Feuerwehrmann posierte bereits mit bundesweit bekannten Neonazis auf Fotos. Nun macht er anscheinend auch noch bei den „Outlaws MC“ mit, einem Rockerclub, der vom Landeskriminalamt und dem Verfassungsschutz beobachtet wird.

Dem WDR liegen nach eigenen Angaben Videos vor, die den Feuerwehrmann beim Untergrundkampf der Hooliganszene zeigen. Für viele ist das nicht vereinbar mit seiner Arbeit für die städtische Feuerwehr.

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Einige Fakten über die Stadt Bochum:

  • erste urkundliche Erwähnung im Jahr 890
  • mit 365.587 Einwohnern (Stand: Dezember 2019) die sechstgrößte Stadt in NRW
  • besitzt sechs Stadtbezirke
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Deutsches Bergbau-Museum, Kemnader See, Eisenbahnmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Eiskirch (SPD)

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Kriminelles Milieu mit Waffen und Sprengstoff

Das sei ein hochkriminelles Milieu mit Zugriff auf Waffen und Sprengstoff, sagt ein Sprecher der Antifaschistischen Recherche. Dort habe ein Feuerwehrmann nichts zu suchen. Denn ob ein Feuerwehrmann, der sich offensichtlich mit Neonazis herumtreibt, Leben retten kann unabhängig von Hautfarbe und Herkunft, sei höchst fragwürdig. (fb)