Wattenscheid: Bombe auf Baustelle gefunden – Bombe erfolgreich entschärft ++ Evakuierung aufgehoben

In Wattenscheid wurde eine Bombe gefunden. Sie wird noch heute entschärft. (Symbolfoto)
In Wattenscheid wurde eine Bombe gefunden. Sie wird noch heute entschärft. (Symbolfoto)
Foto: imago images / 7aktuell

Wattenscheid. In Wattenscheid wurde am Montagvormittag eine amerikanische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Da sie gezündet und somit explosionsfähig ist, sollte sie heute gegen 18.30 Uhr entschärft werden.

Gefunden wurde die 250-Kilogramm-Bombe bei Bauarbeiten an der Marienstraße in Wattenscheid in Höhe der Hausnummer 42. Der Kampfmittelräumdienst war seit dem Vormittag vor Ort.

Bombenfund bei Bauarbeiten in Wattenscheid – Krankenhaus muss nicht evakuiert werden

Der genaue Räumungsradius stand nach einiger Planung fest. Die Evakuierung lief ab 15.45 Uhr und dauerte rund zwei Stunden. Etwas Verzögerung gab es, da laut der Feuerwehr Bochum „noch einige nicht gehfähige Personen aus ihren Wohnungen gebracht werden“ mussten.

Die Polizei Bochum hatte in der Zwischenzeit auch die Kleingartenanlagen auf dem Gebiet evakuiert und angesperrt.

Eines gab die Feuerwehr recht schnell bekannt: Das Marienhospital war zum Glück nicht von der Evakuierung betroffen.

Betreuungsstelle an der Lieselotte-Rauner Schule

Für die betroffenen Bürger innerhalb des 250 Meter weit reichenden Evakuierungsgebietes wurde eine Betreuungsstelle an der Lieselotte-Rauner Schule in der Voedestraße 46-48 eingerichtet. Dort kümmerte sich das Deutsche Rote Kreuz um die Betroffenen, bis die Entschärfung erfolgreich beendet war.

Insgesamt waren rund 1900 Menschen von der Evakuierung betroffen. Aktualisierungen gab die Feuerwehr Bochum regelmäßig über Facebook und Twitter bekannt. Unter der 0234/910-5555 wurde eine Bürgerhotline für Fragen eingerichtet.

Die Entschärfung konnte nach erfolgreicher Räumung des Gebietes um Punkt 18.30 Uhr beginnen. Und war nach etwas mehr als 30 Minuten gegen 19.05 Uhr erfolgreich abgeschlossen. Die Bewohner konnten danach wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

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Erdwall schützt Krankenhaus vor Evakuierungsmaßnahmen

Von der Kreuzung Hüller Straße/Marienstraße pendelte regelmäßig ein Bus der Bogestra zur Betreuungsstelle. Ein Bagger hatte an der Fundstelle der Fünf-Zentner-Bombe einen Erdwall aufgeschüttet. Durch diesen musste das Marienhospital nicht evakuiert werden.

Auch die Buslinien 365, 389 und 390 sowie die Straßenbahnlinie 302 waren von der Räumung betroffen. (db)

 
 

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