Verkehr wird bewusst behindert: Darum soll es auf der A1 bald „künstliche Baustellen“ geben

Eine Baustelle auf der A1. Die Bezirksregierung Köln denkt darüber nach, bald „künstliche Baustellen“ einzurichten.
Eine Baustelle auf der A1. Die Bezirksregierung Köln denkt darüber nach, bald „künstliche Baustellen“ einzurichten.
Foto: dpa/Archivbild

Köln. Wird der Verkehr auf der A1 bald bewusst behindert? Darüber denkt die Bezirksregierung Köln laut einem Bericht des „Express“ nach.

Der Grund: Seit auf der A1 am Kreuz Leverkusen eine Baustelle eingerichtet wurde, gibt es dort deutlich weniger Unfälle. Die Bezirksregierung überlegt deshalb, nun „künstliche Baustellen“ einzurichten.

Autofahrer fahren konzentrierter durch Baustellen

„Die Pläne sind nicht neu, gemeinsam mit Straßen NRW wird darüber immer mal wieder nachgedacht“, so ein Sprecher der Bezirksregierung.

Seit die Baustelle am Kreuz Leverkusen eingerichtet wurde, habe es dort keine schlimmen Unfällen mehr gegeben, berichtet der „Express“. „Künstliche Baustellen“ könnten deshalb sinnvoll sein.

„Die Verkehrsteilnehmer fahren konzentrierter an der Stelle vorbei, zudem verringert sich die Geschwindigkeit deutlich. Das sorgt für weniger Druck im Verkehr – und verhindert so Unfälle“, sagt der Sprecher der Bezierksregierung.

(fel)

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