Wahl in NRW: DAS musst du wegen Corona unbedingt mitbringen, um dein Kreuz zu machen

Zur Kommunalwahl in NRW gelten besondere Corona-Regeln.
Zur Kommunalwahl in NRW gelten besondere Corona-Regeln.
Foto: imago images / Sascha Ditscher; Montage DER WESTEN

In knapp sechs Wochen ist es soweit: Am 13. September finden in NRW Kommunalwahlen statt.

Während das Wahlverfahren der NRW-Städtevertretungen, Landräte und Oberbürgermeister das Gleiche wie immer ist, gibt es für Wähler und Wählerinnen eine besondere Corona-Regel zu beachten.

Wahl in NRW: DAS gilt während der Corona-Krise

Wer sich an der Wahl in NRW beteiligen will, muss dieses Jahr wegen des Coronavirus besondere Regeln beachten.

So gilt in den Wahllokalen ebenfalls der Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Wählern, zudem muss regelmäßig gelüftet und desinfiziert werden.

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Das ist die Wahl in NRW 2020:

  • die Kommunalwahlen finden am 13. September 2020 statt, die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet
  • dabei werden die kommunalen Parlamente und Städtevertretungen gewählt (Ortsvorsteher, Oberbürgermeister, etc.)
  • die letzte Kommunalwahl fand 2014 statt, dabei waren fast 14,3 Millionen Menschen in NRW wahlberechtigt, das Mindestalter beträgt 16 Jahre
  • 2014 lag die Wahlbeteiligung bei 49,97 Prozent

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Außerdem müssen die Tische, Wahlkabinen und Urnen so aufgestellt sein, dass der Mindestabend gewährt ist, Wege sollen mit Markierungen entsprechend vorgegeben werden. Auch Spuckschutzwände sollen zwischen Wählern und Wahlvorstand aufgestellt werden.

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Wahl in NRW: DAS müssen Wähler beachten

Zudem muss sich auch jeder Wähler persönlich an die Corona-Krise anpassen: Jede Person soll ihren eigenen Stift mit zum Wahllokal bringen.

Auch inhaltlich wird das Virus die Kommunalwahlen 2020 beeinflussen, schätzt der Politologe Stefan Marschall: „Die ganze Corona-Situation wird bei den Kommunalwahlen eine große Rolle spielen.“

Das läge vor allem daran, dass Städte und Gemeinden unterschiedliche Krisen-Konzepte entwickelt haben. „Jetzt man etwas kritischer auf das Krisenmanagment“, erklärt Marschall.

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Aber nicht nur das Coronavirus spielt eine Rolle – sondern auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

Es gehe zwar vorrangig um die Kommunalpolitik, doch: „Das wird keinen davon abhalten, in dieser Wahl auch einen Hinweis auf die Kanzler- und Parteivorsitzenden-Fähigkeit von Armin Lascht zu sehen“, prognostiziert Politologe Marschall. (kv)

 
 

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