Kleinkind stirbt beinahe wegen Ikea-Lampe: Das Möbelhaus reagiert herzlos

Ikea hat noch nicht öffentlich zu dem Vorfall Stellung bezogen.
Ikea hat noch nicht öffentlich zu dem Vorfall Stellung bezogen.
Foto: Imago
  • Eine Ikea-Lampe hat der kleinen Maya Sophie (2) einen schweren Stromschlag versetzt
  • Das schwerverletzte Mädchen musste auf die Intensivstation
  • Die Reaktion von Ikea ist merkwürdig

Gronau. Laut Bild ist die kleine Maya Sophie (2) im Sommer fast getötet worden. Der Grund: die Ikea-Kinderlampe „Smila Blomma“.

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Mit ihren Eltern kaufte das Mädchen im Sommer die TÜV-geprüfte Kinderlampe für 7,99 Euro. Die rosafarbene Blumen-Leuchte wurde an der Kinderzimmerwand angebracht.

Erst der Stromschlag, dann die Intensivstation

Als die Kleine im Juni abends die Lampe berührte, bekam sie einen schweren Stromschlag - fast wäre sie gestorben. Das Mädchen musste auf der Intensivstation behandelt werden.

Doch sie hatte Glück: Heute geht es ihr wieder gut.

Ikeas Reaktion einfach nur erschreckend

Die Eltern wollten den Vorfall aufklären und wandten sich an Ikea. Auch die Lampe sendeten sie ein, damit sie geprüft wird.

Doch erst nach mehreren E-Mails reagierte Ikea. Die Reaktion: der Mega-Konzern schickte einen kleinen Teddy und erstattete die Kosten der Lampe. Sogar die Versandkosten (10 Euro) wurden nicht erstattet.

Klage wegen Schmerzensgeld

Den Eltern reicht es jetzt. Nachdem keine Reaktion mehr von Ikea kam, hat die Familie einen Anwalt eingeschaltet.

Für die kleine Maya Sophie wollen sie Schmerzensgeld einklagen. Nach dem vielen Leid soll der Fall nun endlich aufgeklärt werden.

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