Voestalpine erforscht in Düsseldorf 3D-Drucken mit Metallpulver

Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine will in Düsseldorf das 3D-Drucken mit metallischen Werkstoffen erforschen. Geplant sei die Eröffnung eines neuen Forschungs- und Entwicklungscenters mit zunächst acht bis zehn Arbeitsplätzen im kommenden Jahr. Für den Standort Düsseldorf habe man sich unter anderem wegen des guten Forschungsumfelds entschieden, sagte Voestalpine-Chef Wolfgang Eder am Dienstagabend in Düsseldorf.

Düsseldorf. Vor dem Hintergrund eines immer schärfer werdenden Wettbewerbs in der Stahlbranche wolle Voestalpine den Bereich Forschung und Entwicklung vorantreiben, kündigte Eder an. In Düsseldorf wolle das Unternehmen vor allem die Fertigung metallischer Produkte mit Hilfe sogenannter 3D-Drucker erforschen, erläuterte ein Sprecher. Als Ausgangsprodukt werde dabei Metallpulver eingesetzt. Ziel sei es, auch komplexe Formen ohne Materialverlust herzustellen. Für Produkte aus Kunststoff habe das Verfahren mittlerweile Serienreife erreicht.

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