Viersen (NRW): Verstorbenes Kita-Kind (3) – Ermittler nennen erschreckende Details: „Schlaflose Nächte“

Nach Mord an Greta (3), erschüttern die Ermittlungen in Viersen (NRW) selbst die Polizeibeamten!
Nach Mord an Greta (3), erschüttern die Ermittlungen in Viersen (NRW) selbst die Polizeibeamten!
Foto: Foto: Marius Becker/dpa

Die Ermittlungen im Rahmen der verstorbenen Greta (3) in einer Kita in Viersen (NRW) erschüttern selbst die Polizeibeamten!

Am 4. Mai verstarb die kleine Greta an ihren gravierenden Verletzungen, die ihr zuvor eine Erzieherin (25) in der Kita in Viersen (NRW) zugefügt haben soll. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach gaben nun erste erschreckende Details zu dem Fall bekannt.

Viersen (NRW): Fall Greta (3) entsetzt selbst die Polizeibeamten

Die 25-jährige Erzieherin soll das kleine Mädchen am 21. April so schwer verletzt haben, dass sie von einem Notarzt ins Krankenhaus gebracht wurde und Tage später an den gravierenden Verletzungen verstarb. Eine erschütternde Nachricht!

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Nachdem eine Obduktion ergab, dass Greta durch Fremdeinwirkungen zu Tode gekommen war, wurde die junge Erzieherin am 20. Mai in Untersuchungshaft genommen. Der schwere Vorwurf: Mord.

Worte der Ermittler sorgen für Gänsehaut

Die Ermittlungen lassen offensichtlich selbst die Beamten nicht kalt. Polizei und Staatsanwaltsschaft gaben bei einer Pressekonferenz erste Details zum Fall bekannt.

"Das bereitet einigen von uns schlaflose Nächte, die Ermittler nehmen diesen Fall persönlich. Auch die, die keine kleinen Kinder haben", sagte Guido Roßkamp, der Chef der Mordkommission.

Denn vieles deute darauf hin, dass die 25-jährige Verdächtige vorsätzlich handelte. Der Mordkommission liegen erschütternde Indizien vor, nach denen die Frau in den vergangen Jahren in verschiedenen Einrichtungen wohl mehrere lebensgefährliche Übergriffe auf kleine Kinder verübte.

Gibt es noch weitere Opfer?

Dabei soll sie meistens, so sieht es derzeit aus, gleich vorgegangen sein. Die Vorfälle sollen sogar bis ins Jahr 2017 zurückreichen.

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So soll beispielsweise am 29. Oktober 2019 ein Mädchen in einer Kita in Tönisvorst (Niederrhein) einen Atemstillstand erlitten haben. Sie kam damals in ein Krankenhaus. Die Erzieherin soll zuvor zusammen mit dem Kind an der Wickelstation gewesen sein.

Weitere Vorfälle dieser Art sollen auch in Kitas in Krefeld und Kempen, in denen die Frau zuvor beschäftigt war, vorgekommen sein.

Arzt meldet sich bei Polizei

Ende April meldete sich ein Arzt aus der Kinderklinik in Viersen bei den Beamten. Weil ihm kleine rote Punkte auf den Augenlidern und dem Gesicht des Mädchens auffielen, das zu diesem Zeitpunkt noch lebte.

Solche Punkte, auch Petechien genannt, würden bei Sauerstoffmangel entstehen. Einen Tag darauf wurde die Mordkommission eingerichtet.

Erzieherin verweigert die Aussage

Die 25-Jährige hatte zunächst ausgesagt, dass sie während des Mittagsschlafs festgestellt hätte, dass das Mädchen nicht mehr atmen würde. Danach habe sie die anderen Erzieherinnen alarmiert. Der Körper des Kindes sei zu diesem Zeitpunkt schon „blass und blau“ gewesen.

Inzwischen verweigert die Beschuldigte die Aussage. Die Ermittler können derzeit noch keine Angaben zum Tathergang in Viersen machen. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach ermittelt wegen des Verdachts auf heimtückischen Mord.

Was ist das Mordmotiv?

Doch was könnte das Motiv der jungen Frau für diese schreckliche Tat sein? Darauf hat auch der Leiter der Mordkommission derzeit keine genaue Antwort. Die Ermittler seien aber auf ein Verfahren mit der Beschuldigten aus dem Jahr 2019 gestoßen.

Damals gab die Frau an, im Wald von einem Mann mit einem Messer im Gesicht verletzt geworden zu sein. Später stellte sich jedoch heraus, dass sie sich die Verletzungen wohl selbst zugefügt hatte. Dieser Fall wurde am Ende eingestellt. (mia)

 
 

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