Messerangriff im Park: Mädchen (15) in Viersen erstochen – Verdächtiger stellt sich

DER WESTEN-Reporter Matthias Biesel berichtet aus Viersen

Nach der tödlichen Messerattacke berichtet der DER WESTEN-Reporter Matthias Biesel aus Viersen.

Nach der tödlichen Messerattacke berichtet der DER WESTEN-Reporter Matthias Biesel aus Viersen.

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Viersen. Schlimme Messerattacke in einem Park in Viersen am Niederrhein. Ein Mann hat ein Mädchen (15) niedergestochen und sie tödlich verletzt.

Jetzt hat sich ein möglicher Tatverdächtiger auf einer Polizeiwache gestellt. Der aus der Türkei stammende 25-Jährige habe sich zuvor bei der Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter einer Polizeikontrolle entzogen, teilten die Ermittler am Montagabend mit. Er sei polizeilich bekannt und seine mögliche Tatbeteiligung wird derzeit geprüft.

"Wir ermitteln in alle Richtungen und auf Hochtouren"

Doch die Polizei teilte noch am Abend mit, in alle Richtungen zu ermitteln. "Wir ermitteln in alle Richtungen und auf Hochtouren", sagte eine Sprecherin der Polizei am Montagabend in Mönchengladbach.

Ist der Verdächtige tatsächlich der Täter?

Ob der 25-Jährige über Nacht bei der Polizei bleiben muss, der bei einer Kontrolle zunächst geflüchtet war und sich dann später auf einer Wache stellte, ließ die Sprecherin offen. Es bleibt unklar, ob er derjenige ist, der für die Tat verantwortlich ist.

Todesopfer ist ein 15-jähriges Mädchen aus Viersen

Bei dem Todesopfer handelt es sich laut Polizei um ein 15-jährige Jugendliche aus Viersen mit rumänischer Herkunft.

Die Polizei fahndete unter anderem mit einem Hubschrauber.

Am Montagmittag ging gegen 12.20 Uhr ein Notruf ein. Laut Polizei hatte ein Zeuge entweder die Tat beobachtet, oder das schwer verletzte Mädchen aufgefunden und die Polizei alarmiert.

Im zentral gelegenen Casinogarten fanden Einsatzkräfte das mit mehreren Messerstichen verletzte Mädchen auf.

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Ein Krankenwagen brachte das Opfer der Attacke in ein Krankenhaus, wo die 15-Jährige ihren Verletzungen erlag.

Obdachloser versuchte noch das Mädchen zu retten

Laut „Bild“ soll das Mädchen laut „ich sterbe, ich sterbe“ gerufen haben soll, als sie in dem Park einigen Obdachlosen schwer verletzt entgegen torkelte. Ein Obdachloser hat nach eigenen Angaben noch versucht, das blutüberströmte Mädchen zu retten, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Eltern stellten Gedenkkerzen auf

Die Eltern des getöteten Mädchens stellten am Abend Gedenkkerzen an jenem Ort in dem Park auf, an dem ihre Tochter wenige Stunden zuvor erstochen worden war. Von Weinkrämpfen geschüttelt brach die Mutter auf der Wiese zusammen. Auch der Vater war zum Tatort im "Casinogarten" in der Innenstadt gekommen.

Fahndung: Polizei sucht diesen Mann

Eine Mordkommission wurde eingerichtet, berichtet eine Sprecherin der Polizei Mönchengladbach.

Gesucht wurde ein ungefähr 1,70 Meter großer Mann mit schwarzer Kleidung und schwarzen Schuhen. Er soll augenscheinlich ein „nordafrikanisches Aussehen“ und glänzende Haare haben. (mb, jk, dpa)

 
 

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