NRW: Explosion in Lagerhalle in Velbert – Arbeiter in Lebensgefahr

Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort.
Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort.
Foto: Patrick Schüller

Großeinsatz der Feuerwehr in Velbert (NRW)!

In einer Lagerhalle an der Siemensstraße in Velbert (NRW) ist es zu einer heftigen Explosion infolge einer schweren Verpuffung gekommen. Danach ist ein schwerer Folgebrand aufgetreten. Am Nachmittag mussten die Arbeiten kurzfristig wegen Einsturzgefahr der Halle eingestellt werden.

NRW: Feuerwehr-Großeinsatz in Velbert – Arbeiter in Lebensgefahr

Zwei Arbeiter wurden verletzt, einer davon schwebt in Lebensgefahr. Er ist mit schwersten Brandverletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik transportiert worden. Wie es dem Arbeiter geht, ist am Mittwochabend weiterhin unklar.

Schon auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der Feuerwehr war klar: Ein Metallhaufen und ein Bagger haben in der Halle gebrannt. Während der Löscharbeiten ist es zu einer weiteren schweren Verpuffung gekommen. Die Halle ist stark beschädigt worden. Die Bevölkerung ist aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten, damit kein Rauch in die Wohnungen und Häuser eindringt.

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Das ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW):

  • ist das bevölkerungsreichste Bundesland mit 17.947.221 Einwohnern (Stand: Dezember 2019)
  • Landeshauptstadt: Düsseldorf
  • größte Stadt: Köln
  • seit 1949 ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland
  • Ministerpräsident ist Armin Laschet (CDU), Regierungsparteien sind CDU und FDP

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Sprecher: Einsatz dauert mindestens bis zum Nachmittag

Den gesamten Mittwochmorgen hat die Feuerwehr daran gearbeitet, den Brand unter Kontrolle zu halten. Ein Feuerwehrsprecher zu DER WESTEN: „Der Einsatz wird wohl noch mindestens bis zum Nachmittag andauern.“ Das Feuer hat sich auf ein angrenzendes Grundstück ausgebreitet, dort sollen zwei große Grünschnitt-Haufen in Flammen stehen.

Eine zweite Verpuffung während der Löscharbeiten, zum Glück nicht so heftig wie die erste, veranlasste die Einsatzkräfte allerdings, sich erst einmal zurückzuziehen. Da brennendes Aluminium ohnehin nicht mit Wasser zu löschen ist, forderte die Einsatzleitung bei den Technischen Betrieben Velbert (TBV) mehrere Lkw-Ladungen Streusalz und einen Teleskoplader an.

Mit Eintreffen des Streusalzes konnte die eigentliche Bekämpfung des Metallbrandes beginnen.

Am Nachmittag wurden Löscharbeiten unterbrochen

Am Nachmittag wurden die Löscharbeiten allerdings unterbrochen, nachdem das THW und ein Statiker zur Begutachtung der Standsicherheit der betroffenen Halle sowie deren Sicherung hinzugezogen wurden. Weil die Halle als einsturzgefährdet beurteilt wurde, besteht derzeit ein Betretungsverbot. Außerdem wurde eine Firma auf dem seitlich angrenzenden Grundstück evakuiert und dort ebenfalls ein Betretungsverbot ausgesprochen, da deren Gebäude bei einem Einsturz der Halle gefährdet wäre.

Nach aktueller Schätzung ist mit einer Einsatzdauer bis in den morgigen Vormittag hinein zu rechnen. Über den weiteren Fortgang der Arbeiten wird nachberichtet.

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Die Feuerwehr Velbert hat alle sieben Löschzüge mit etwa 70 Einsatzkräften vor Ort. (mg/fb)

 
 

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