Unwetter in NRW: Starkregen überflutet Straßen in Mönchengladbach – Wassereinbruch in Baugrube

Egal ob Sturm, Starkregen oder Gewitter: Extremwetter kann lebensgefährlich sein. Deshalb solltest du einige Tipps beachten.

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Seit Montag warnt der Deutsche Wetterdienst täglich vor Unwetter in NRW. Zum Beginn der Woche legte ein Blitzschlag in Mülheim den Zugverkehr lahm. Am Mittwoch wirbelte ein Tornados Autos in Bocholt durch die Gegend. Am Freitagabend wurden zwölf Menschen bei einem Fußballturnier verletzt - weil der Wind ein Zelt aus den Angeln hob.

Am Samstag krachte ein Baum auf ein fahrendes Auto. Auch am Sonntagabend soll es nochmal stürmisch werden.

Die aktuelle Wetterlage kannst du hier nachlesen:

Unwetter in NRW – aktuelle Lage

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Dienstag, 11. Juni:

12.57 Uhr: Am Dienstag kann es laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) erneut zu Unwettern in NRW kommen. Tagsüber sei die Gewitterwahrscheinlichkeit eher gering, in der Nacht zum Mittwoch aber verstärkt sich das Risiko: Vor allem im Osten von NRW sind schwere Gewitter, Starkregen und Hagel möglich.

Montag, 10. Juni:

21.31 Uhr: Am Montagabend regnete es so sehr, dass Straßen überflutet wurden und Keller voll liefen, wie die Feuerwehr mitteilte. Innerhalb von zwei Stunden seien die Einsatzkräfte allein im Stadtteil Giesenkirchen 25 Mal wetterbedingt ausgerückt.

Personen kamen laut Feuerwehr nicht zu Schaden.

Wegen des Regens kam es außerdem in einer Baugrube zu einem «massiven Wassereinbruch». Eine Wasserleitung wurde dabei beschädigt, weshalb ein Gehweg unterspült wurde und Teile eines angrenzenden Gebäudes durch das Wasser freigelegt wurden. Der Wasseraustritt aus der Leitung konnte aber gestoppt werden.

19.08 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat die Gewitterwarnung bis 21 Uhr verlängert. Zwischenzeitlich bestand nur noch Warnstufe 1 von 4, inzwischen hat der DWD die Warnstufe wieder hochgedreht.

18.14 Uhr: Nach einem stürmischen Pfingstwochenende hat es am Montagabend in Nordrhein-Westfalen wieder gewittert. Besonders betroffen waren Gebiete am Niederrhein, das Ruhrgebiet und das Münsterland, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen am Montagabend.

Die Gewitter können laut DWD bundesweit auftreten. Vor allem ein breiter Streifen vom Südwesten bis zur Ostsee soll betroffen sein. Ab Nachmittag müsse mit örtlichem Starkregen, Hagel und Sturmböen gerechnet werden, sagten die Wetterexperten voraus. Am Abend und in der ersten Nachthälfte ziehen die Gewitter voraussichtlich über Nordbayern, Thüringen und Sachsen hinweg in Richtung Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie ins südliche Niedersachsen. Nach Mitternacht werde der gesamte Nordosten von der brisanten Wetterlage betroffen sein.

17.35 Uhr: Am Abend wird es ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst hat für folgende Ruhrgebietsstädte eine Warnung vor starkem Gewitter herausgegeben.

  • Dortmund
  • Mülheim
  • Gelsenkirchen
  • Duisburg
  • Essen
  • Bottrop
  • Oberhausen

Der DWD warnt vor örtlichem Blitzschlag durch das starke Gewitter mit Stufe 2 von 4. Bäume können entwurzelt werden und Dächer beschädigt werden.

Sonntag, 9. Juni:

17.28 Uhr: Der Meteorologe Jörg Kachelmann warnt erneut vor Wetterextremen. In der Osthälfte Deutschlands seien sogar Tornados nicht ausgeschlossen, schreibt der Experte bei Twitter. Im Ruhrgebiet soll es allerdings ruhiger zugehen. Am Pfingstmontag musst du dort dennoch mit vielen Wolken und Regen rechnen. >>> hier alle Infos

8.45 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat keine neuen Unwetterwarnungen rausgegeben. Es könnte also nach einigen stürmischen und regnerischen Tagen endlich wieder ruhig werden.

8.38 Uhr: Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline sprach am Freitag von einer „brenzligen Wetterlage“. Wie immer bei solch brenzligen Wetterlagen ist zwar generell ein hohes Potential für Unwetter vorhanden, jedoch treffen die Gewitter nicht jeden Ort. Stürmisch hingegen wird es weit verbreitet. Und das dank Sturmtief Ivan.

Samstag, 8. Juni:

20.49 Uhr: Die Feuerwehren im Ruhrgebiet waren am Samstag im Dauereinsatz. Während etwa die Feuerwehr Herne insgesamt elf Einsätze wegen loser Dachziegel, abgebrochener Äste und umgestürzter Bäume zählte, kam es in Bochum zu einem gefährlichen Zwischenfall. Mehr dazu erfährst du hier >>>

18.13 Uhr: Es hagelt die nächste Warnung. Der DWD warnt ab jetzt bis 21 Uhr vor Windböen der Stärke 1 von 4 in NRW.

11 Uhr: Super-Wetter gibt es in NRW am Pfingstwochenende zwar nicht, Unwetter sind allerdings erstmal nicht zu erwarten. Im Laufe des Samstages und am Sonntag wird ein Mix aus Sonne und Wolken erwartet, wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen sagte.

Am Samstag gebe es dabei stürmische Böen, wobei diese ab Nachmittag abflauen sollten. Temperaturen bis 22 Grad seien möglich. Am Sonntag soll es laut DWD dann weniger Wind geben und etwas wärmer werden. Die Wetter-Lage am Pfingstmontag ist hingegen noch unklarer. „Montag könnte es unbeständiger werden“, sagte die Wetter-Expertin. Am Nachmittag seien Schauer und Gewitter möglich.

10 Uhr: In Wernigerode im Harz wird heute das heftigste Unwetter erwartet. Das geht aus der Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes hervor. Hier werden orkanartige Böen

8 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt auch weiterhin für ganz NRW vor starkem Wind.

Bei einem Fußballturnier in Langenberg in NRW hat eine Windhose am Freitagabend ein Festzelt durch die Luft gewirbelt - zwölf Menschen wurden verletzte. Das 12 mal 8 Meter große Zelt begrub mehrere Menschen unter sich. Die Verletzten kamen in ein Krankenhaus.

Freitag, 7. Juni:

20.48 Uhr: Aus den Windböen werden ab Mitternacht Sturmböen. Diese können bis Samstag 18 Uhr im gesamten Ruhrgebiet anhalten. Es gilt die Warnstufe zwei von vier.

18.38 Uhr: Zum Unwetter gesellen sich Windböen, hier ruft der DWD die Gefahrenstufe eins von vier aus. Die Warnung gilt bis Mitternacht Uhr in den Städten

  • Bottrop
  • Essen
  • Mülheim
  • Gelsenkirchen
  • Duisburg
  • Bochum
  • Oberhausen

18.07 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst weitet seine Warnung vor starkem Gewitter auf weitere Ruhrgebietsstädte aus. Bis 19.30 Uhr kann es in folgenden Städten krachen:

  • Gelsenkirchen
  • Dortmund
  • Bochum
  • Essen
  • Bottrop
  • Oberhausen
  • Herne

17.35 Uhr: Neben starken Unwetter können Sturmböen mit bis zu 85 Stundenkilometer über NRW ziehen. Diese kommen vor allem aus Süd bis Südwest. 20 Liter pro Quadratmeter werden stellenweise erwartet, kurzzeitig kommt Hagel hinzu.

Lokal, so der DWD, kommen schwere Sturmböen, vereinzelt sogar orkanartige Böen um 100 Stundenkilometer, hinzu.

17.18 Uhr: Jetzt legt das Unwetter los im Ruhrgebiet, berichtet der DWD. Die Warnungen gelten ab 17.13 bis 18.30 Uhr für folgende Ruhrgebietsstädte:

  • Mülheim
  • Duisburg
  • Essen
  • Bottrop
  • Oberhausen

Dabei können noch weitere Städte hinzukommen. Auch ist es möglich, dass sich die Warnungen noch weiter in den Abend ziehen. Dabei gilt die Stufe zwei von vier.

Bitte passt auf, wenn ihr euch draußen aufhaltet. Der Wetterdienst warnt: „Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr!“

11.29 Uhr: Vor dem prognostizierten Gewitter am Nachmittag warnt der Deutsche Wetterdienst bereits jetzt vor Windböen der Stufe 1 bis 4. Die Warnung gilt noch bis 16 Uhr für ganz NRW.

DWD kündigt schweres Gewitter mit Orkanböen ab dem Nachmittag

09.54 Uhr: Die Informationen über das drohende Gewitter am Freitag werden konkreter. Der Deutsche Wetterdient geht davon aus, dass es am Nachmittag in ganz NRW ordentlich kracht.

Ab 16 Uhr bis Mitternacht musst du dich in Essen, Duisburg, Dortmund und Co. auf ein schweres Gewitter einstellen. Das Gewitter soll von schweren Sturmböen mit bis zu 100 km/h begleitet werden. Vereinzelt können auch Orkanböen mit 120 km/h pro Stunde nicht ausgeschlossen werden.

Außerdem ist mit Starkregen und Hagel zu rechnen. Wann genau das Gewitter auftreten wird, darüber wird der DWD im Verlauf des Tages weiter aufklären.

Donnerstag, 6. Juni:

20.14 Uhr: Oh nein, nicht schon wieder!

Zuerst die guten Nachrichten: Bis Freitagmittag soll es in NRW NICHT gewittern. Nun die schlechte Botschaft: Der DWD kündigt danach Gewitter an, die von Westen kommen. Die Sturmböen sollen zwar mit 75 Stundenkilometer nicht so stark wie zuletzt sein, dafür können bis zu 15 Liter pro Quadratmeter vom Himmel kommen.

Immerhin: Am Wochenende bleibt es größtenteils trocken, vertraut man dem Wetterbericht des DWD.

14.27 Uhr: Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn gegenüber DER WESTEN sagte, hielten sich die Auswirkungen des Unwetters in Grenzen. Es habe zwar einige wetterbedingte Einsätze gegeben, die jedoch zum großen Teil am Morgen bereits beendet waren.

10.44 Uhr: So schlimm wie befürchtet, war das Unwetter in der Nacht auf Donnerstag zum Glück nicht. „Es ist harmloser geblieben als gedacht“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes der dpa am Morgen.

Orkanartige Böen und Tornados seien ausgeblieben. Die maximale Windstärke lag bei 8 von 12. Allerdings kam es im gesamten Bundesland zu Gewittern und Starkregen. Besonders heftig traf es Kleve. In der Stadt am Niederrhein fielen pro Stunde und Quadratmeter satte 28 Liter Regen. Größere Einsätze musste die Feuerwehr allerdings deshalb weder hier noch in anderen Teilen NRWs fahren.

6.06 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt auch am Donnerstag noch vor Unwetter. Vor allem Windböen sollen durchs Ruhrgebiet ziehen. Folgende Städte sind vorerst bis voraussichtlich 7 Uhr davon betroffen:

  • Essen
  • Mülheim
  • Oberhausen
  • Duisburg
  • Dortmund

Mittwoch, 5. Juni:

Hagel, Sturmböen, Tornados: Unwetter zieht erneut über NRW

22.54 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst erwartet die schweren Gewitter im Westen Deutschlands bis in die zweite Nachthälfte hinein. Die Sturmböen können dabei nach neuen Prognosen sogar bis zu 110 km/h schnell werden. Hagel mit Körnern bis zu 3 Millimeter Durchmesser sind möglich, Tornados ebenfalls. Es wird höchstwahrscheinlich heftiger Starkregen fallen.

18.07 Uhr: Noch können die Wetter-Experten keine hundertprozentige Aussage treffen, ob es in der Nacht wieder stürmt und regnet.

Dennoch wird Nordrhein-Westfalen in der Nacht zu Donnerstag von einer Kaltfront erfasst, die teils starke Gewitter mit sich bringt. Wie der Deutsche Wetterdienst berichtet, sei die Gewitterneigung am Abend noch gering. Erst in der Nacht geht es richtig los.

Über den Südwesten NRWs ziehen starke und schwere Gewitter. Teils fällt bei heftigem Starkregen bis bis zu 30 Milimeter pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Auch Hagelkörner mit bis zu zwei Zentimeter Umfang und schwerer Sturmböen bis 100 Stundenkilometer sind wahrscheinlich.

Örtlich, so der DWD, seien gar Regenmengen von bis zu 60 Milimeter, Hagel bis drei Zentimeter und orkanartige Böen um 110 Stundenkilometer möglich. „Dabei besteht besonders im Westen hohes Unwetterpotenzial“, so der aktuelle Wetterbericht.

Tornados seien mit geringer Wahrscheinlichkeit so wie am Montag schon möglich.

Heißluftballon-Unglück im Sauerland: Welche Rolle spielte das Wetter?

11.30 Uhr: Ein schlimmes Unglück ereignete sich am Abend auch im Sauerland. In Marsberg fing ein Heißluftballon Feuer und stürzte ab. Dabei erlitten zwei Menschen lebensgefährliche Verletzungen. Derzeit wird untersucht, ob der Unfall im Zusammenhang mit den Wetterbedingungen vor Ort stand. Hier alle Infos >>>

Wetterportal spricht von Tornado in Bocholt

10.36 Uhr: Nach Angaben des Onlineportals „Wetteronline.de“ handelte es sich bei den Vorkommnissen in Bocholt um einen Tornado: „Der Tornado zog am späten Dienstagabend gegen 22:55 Uhr durch Bocholt und erreichte nach ersten Einschätzungen von Experten die Stärke F2 auf der Fujita-Skala. Dies entspricht Windgeschwindigkeiten von etwa 180 bis 250 km/h“, teilte ein Sprecher des Onlineportals mit.

09.58 Uhr: Nach dem heftigen Unwetter in Bocholt hat ein Sprecher der Stadt mittlerweile Bilanz gezogen. Durch den mutmaßlichen Tornado sei ein Auto durch die Luft gewirbelt und ein Dach komplett abgedeckt worden. „Da hat eine lokale Windhose massiv gewütet“, berichtete der Stadtsprecher.

Weitere neun Häuser seien beschädigt und rund 100 Bäume entwurzelt. Auch eine Person habe sich leicht verletzt.

DWD erwartet schweres Unwetter am Mittwochabend

09.29 Uhr: Nach den teils heftigen Unwettern in NRW in der vergangenen Nacht hat der Deutsche Wetterdienst vorab über ein mögliches schweres Unwetter ab Mittwochabend informiert.

Demnach drohen örtlich ab 21 Uhr bis 6 Uhr am Donnerstag teils schwere Gewitter mit heftigen Starkregen (30 bis 40 Litern pro Quadratmetern innerhalb kurzer Zeit), mittelgroßem Hagel und orkanartigen Böen um 110 km/h. „Auch einzelne Tornados sind nicht ausgeschlossen“, warnt der DWD.

Die Warnung gilt in NRW unter anderem für folgende Städte:

  • Dortmund
  • Essen
  • Duisburg
  • Bochum
  • Gelsenkirchen
  • Oberhausen
  • Mülheim
  • Bottrop

07.17 Uhr: In weiten Teilen des Landes hat das Unwetter in der vergangenen Nacht weniger stark gewütet, als erwartet. „Das Gewitter hat sich über Deutschland ziemlich schnell abgeschwächt“, sagte ein DWD-Sprecher der dpa am frühen Mittwochmorgen. Über Belgien und die Niederlande war es zuvor noch mit Böen von mehr als 100 Stundenkilometer gezogen. In Deutschland richtete es nach ersten Meldungen keine flächendeckenden Schäden an.

Mit Böen von bis zu 90 Kmh war das Unwetter auf Nordrhein-Westfalen gerollt. Besonders hart traf es den Raum Bocholt. Hier wurden zahlreiche Bäume entwurzelt, Dächer abgedeckt. Auch Autos wurden von einem kurzen, heftigen Wirbelsturm erfasst und umgeworfen. „Das könnte ein Tornado gewesen sein“, sagte der DWD-Meteorologe. Das müsse allerdings heute noch untersucht werden.

6.10 Uhr: Es hat ordentlich gekracht in der Nacht in NRW. In weiten Teilen des Landes wütete ein schweres Gewitter der Stufe 3 von 4. Welche Auswirkungen das Unwetter hatte, ist noch unklar.

Am Mittwochmorgen hat sich die Lage zunächst beruhigt. Doch schon für den Abend kündigen sich die nächsten, teils kräftigen Gewitter an, wie der DWD prognostiziert. Einzelheiten erfährst du im Verlauf des Tages hier.

Dienstag, 4. Juni:

22.40 Uhr: In der Nacht zu Mittwoch kann es in einigen Teilen von NRW zu schweren Gewittern mit Orkanböen kommen, wie der DWD meldet.

18.01 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Dienstagabend und die Nacht zu Mittwoch vor neuen Unwettern in der Nordwesthälfte Nordrhein-Westfalens. Betroffen seien vor allem die grenznahen Regionen, also die Eifel und das westliche Münsterland, sagte ein Sprecher des DWD. Lokal seien Hagel, Starkregen und Orkanböen oder sogar einzelne Tornados möglich.

Es bleibe aber warm: Am Dienstag wurden NRW-weit Temperaturen zwischen 25 und 28 Grad und örtlich bis an die 30 Grad heran erwartet.

Am Mittwoch soll es im Westen mit 23 bis 26 Grad etwas kühler werden, im Osten von NRW werden 25 bis 28 Grad erwartet. In der Nacht zum Donnerstag steige die Unwettergefahr noch deutlich an, sagte der Sprecher.

11.17 Uhr: Die starken Gewitter ziehen im Westen von Belgien und Frankreich kommend auf. Wie Jan Schenk von „The Weather Channel“ erklärt, bilden sich so genannte Superzellen. Diese Superzellen können eben auch Tornados hervorbringen. Laut Schenk wird der Hagel zudem wirklich heftig. Die Hagelkörner können bis zu drei Zentimeter groß werden: „Die Gewitter sind gefährlich in diesen Tagen.“

Erst gegen 22 Uhr am Dienstagabend ist die Unwettergefahr vorüber. Und trotz der vielen Gewitter wird die Nacht zu Mittwoch dann tropisch - das heißt, dass die Tiefstwerte nicht unter 20 Grad fallen.

9.38 Uhr: Vor dem Gewitter ist nach dem Gewitter. Nachdem die Einsatzkräfte die Unwetterschäden aus der Nacht von Sonntag auf Montag größtenteils beseitigt haben, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) erneut vor Unwetter. Von Dienstagabend, 18 Uhr bis Mittwoch, 2 Uhr, soll es in folgenden Städten wieder krachen:

  • Duisburg
  • Essen
  • Dortmund
  • Oberhausen
  • Herne
  • Bochum
  • Mülheim
  • Gelsenkirchen
  • Bottrop

Vor allem in den Abendstunden und in der ersten Nachthälfte kommen von Westen her kräftige Gewitterwolken zu uns ins Ruhrgebiet. Die bringen hohes Potential für starke Unwetter mit. Du musst mit orkanartige Böen, Starkregen und Hagelschauern rechnen.

Der DWD warnt außerdem: „Auch das Auftreten einzelner Tornados ist nicht ganz ausgeschlossen.“

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Wird das Pfingstwochenende auch sommerlich?

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