Unwetter in NRW: Erste Schäden durch Sturmtief Kirsten – Feuerwehr evakuiert Zug

Das nächste Unwetter in NRW kommt. Droht jetzt das Bahnchaos?
Das nächste Unwetter in NRW kommt. Droht jetzt das Bahnchaos?
Foto: imago images (Montage: DER WESTEN)

Es ist wieder die Zeit der Unwetter in NRW. Mit dem Tief Kirsten rollt jetzt der nächste Sturm auf die Region zu.

In unserem Unwetterblog behältst du den vollen Überblick über die Lage in NRW ! Die Folgen der nächsten Wetterfront bekommst du hier immer hochaktuell.

Unwetter in NRW: Sturm, Gewitter und Hitzewarnungen – alles im Newsblog!

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?
Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

Wir informieren in unserem Newsblog über alles, was du zum Unwetter in NRW wissen musst.

15.45 Uhr: Umgestürzte Bäume und heruntergefallene Dachziegel in Bochum

Stürmische Böen von bis zu 90 km/h ließen in Bochum mehrere Bäume umstürzen und Dachziegel von einem Haus herunterfallen. Die Feuerwehr meldete am frühen Mittwochnachmittag 19 Einsätze, die von acht Uhr am Morgen bis zum frühen Nachmittag im gesamten Stadtgebiet gefahren wurden. Auch eine Löscheinheit mit Drehleiter war im Einsatz. Verletzte gab es bislang aber nicht.

Allerdings warnt die Feuerwehr davor, dass die meisten Bäume wegen der extrem heißen Sommer der vergangenen Jahre sehr trocken seien. „Insbesondere das Astwerk neigt zum schnelleren Bruch“, heißt es weiter. Der starke Wind verstärke sogar noch die Astbrüche. Auch wenn die Sturmböen im Lauf des Nachmittags allmählich nachlassen würden, so sei dennoch weiter Vorsicht geboten. Auch anschließend könnten noch Äste herunterstürzen.

10.02 Uhr: Polizeibehörden melden witterungsbedingte Einsätze

Auf der Autobahn 44 in Höhe Holz kam es zu Sichtbeeinträchtigungen durch aufgewirbelten Staub, wie die Polizei in Düsseldorf mitteilte. Zudem sei ein Lastwagen auf der Autobahn umgekippt, die Strecke in Richtung Aachen wurde gesperrt.

Mehrere witterungsbedingte Einsätze gab es auch im Kreis Kleve. Zwischen 4.40 Uhr ind 6.30 Uhr rückte die Polizei elfmal aus. Ein Motorrad-Fahrer auf der Klever Straße (B9) in Höhe der Straße An der Mosel wurde durch einen herabstürzenden Ast verletzt. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein durch den Wind aus dem Garten einer Familie am Hopfenweg aufgewirbeltes Trampolin flog gegen ein geparktes Auto und beschädigte dieses.

Wegen der erhöhten Gefahr durch herabstürzende Bäume bleibt der Zoo in Wuppertal nach eigenen Angaben am Mittwoch geschlossen.

9.13 Uhr: Feuerwehreinsatz in Neuss – Sturm lässt 400-Volt-Leitung reißen – Dachstuhlbrand

Schon in den frühen Morgenstunden musste die Feuerwehr Neuss ausrücken. Gegen 5.22 Uhr wurde im Ortsteil Gruissem eine Rauchentwicklung aus einem Sicherungskasten gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde eine zum Haus führende herabhängende 400 Volt-Freileitung festgestellt, die vermutlich durch den Sturm gerissen war.

Kurz nachdem die Feuerwehr vor Ort war, entwickelte sich ein Brand im Bereich des Dachstuhls, die Löschmaßnahmen wurden jedoch durch die noch Spannung führende Leitung erschwert. Die Abschaltung der Leitung gestaltete sich zunächst problematisch, da die Zuständigkeit der Energieversorger nicht geklärt werden konnte. Gegen 7 Uhr wurde dann der Strom abgeschaltet und es konnten abschließende Löschmaßnahmen durchgeführt werden, die durch Glutnester im Dachstuhl zur Zeit noch andauern, teilte die Feuerwehr gegen 8.13 Uhr mit.

8.39 Uhr: Baum auf Gleis ++ Feuerwehr evakuiert Zug

Kurz vor 7 Uhr stürzte am Mittwochmorgen ein Baum auf die Oberleitung im Bereich es Bahnhofs Eppenetal. Ein Güterzug konnte gerade noch bremsen, um eine Kollision mit dem Baum zu verhindern.

Die Feuerwehr musste einen Zug auf der Strecke bei Gevelsberg evakuieren. 18 Fahrgäste wurden über eine Leiter auf die Straße gebracht. Wie lange die Einschränkungen auf der Strecke noch andauern, ist nicht bekannt. Laut DB ist der RE4 betroffen.

8.21 Uhr: DWD warnt vor Sturmböen bis zu 100 km/h

Für NRW gelten am Mittwoch Warnungen vor Sturmböen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwochmorgen mitteilte. Im Flachland seien Sturmböen mit bis zu 80 Stundenkilometern möglich. Im Aachener Raum und in Berglagen können sogar schwere Sturmböen mit bis zu 100 Stundenkilometern übers Land ziehen. Das Windmaximum werde im Westen am späten Vormittag, im Osten am frühen Nachmittag erwartet. Der DWD warnte vor herabstürzenden Bäumen.

Der Wind soll im Tagesverlauf bis zur Nacht zum Donnerstag nachlassen. Die Höchstwerte liegen am Mittwoch bei 18 bis 22 Grad. In der Nacht zum Donnerstag kühlt es ab auf 14 bis elf Grad, im Bergland bis acht Grad. Am Donnerstag ist es wechselnd, teils auch stark bewölkt, vor allem im Westen und Norden kann es örtlich kurz schauern bei Höchsttemperaturen zwischen 19 und 24 Grad.

Mittwoch, 26. August, 7.28 Uhr: Umgestürtzter Baum auf Bahnstrecke bei Dortmund

Am Mittwochmorgen zeigen sich bereits die ersten Auswirkungen des Sturmtiefs auf den Bahnverkehr. Wie die Bahn mitteilte, liegt im Gleis zwischen Fröndenberg und Dortmund ein Baum im Gleis. Dies kann zu Einschränkungen auf der Strecke des RE 57 von Dortmund nach Brillon-Stadt führen.

20.56 Uhr: Innenministerium warnt

Sogar das Innenministerium NRW warnt auf Twitter vor dem Sturm.

17.01 Uhr: DWD warnt vor schweren Sturmböen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt ab der Nacht in ganz NRW vor schweren Sturmböen. Die amtliche Warnung gilt von 2 Uhr in der Nacht bis zum Mittwochabend um ca. 19 Uhr. Dem DWD zufolge können vielerorts herabfallende Gegenstände für Gefahr sorgen.

14.48 Uhr: Hier wird es besonders stürmisch

Besonders in den Morgen- bis Vormittagsstunden fegen am Mittwoch die ersten heftigeren Sturmböen durch NRW. Von Osten kommend können Wind-Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h erreicht werden.

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Dienstag, 25. August, 11.30 Uhr: Nächstes Bahnchaos?

Droht in Nordrhein Westfalen beim nächsten Unwetter auch wieder mal ein Bahnchaos? In der vergangenen Woche waren viele Pendler und Bahnfahrer von den Sturm-Folgen betroffen. Zahlreiche Bahnen verspäteten sich wegen umgestürzter Bäume oder technischer Störung durch das Unwetter. Manche fielen sogar teilweise aus. All das könnte jetzt wieder drohen! (the)

 
 

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