Unwetter in Deutschland: Hagel und Sturmböen ziehen durchs Land – Bahn-Chaos und Ausnahmezustand in Berlin

Egal ob Sturm, Starkregen oder Gewitter: Extremwetter kann lebensgefährlich sein. Deshalb solltest du einige Tipps beachten.

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Nach dem regelrechten Aprilwetter der letzten Tage kommt es am Mittwoch erneut ordentlich runter. Diesmal zieht das Unwetter in Deutschland über Berlin.

Am Pfingstmontag hatte das Unwetter in Deutschland München heftig getroffen. Wetterexperte Jörg Kachelmann hatte für Montag den „bisher gefährlichste Wetter-Tag in diesem Jahr“ gewarnt. Seitdem lassen die Unwetter nicht nach.

Gewitter, Starkregen und Hagel – Unwetter in Deutschland sind wir ja bereits aus den letzten Tagen gewohnt.

+++ Hier kannst du alle Infos zum Unwetter aktualisieren +++

Unwetter in Deutschland - aktuelle Lage:

20.35 Uhr: Wie die Deutsche Bahn mitteilite, fahren wegen des Unwetters und der Beschädigungen dadurch keine Fernverkehrszüge im Stadtgebiet von berlin. Die Züge werden aktuell an Bahnsteigen zurückgehalten. Auch die Ringbahn ist betroffen.

19:47 Uhr: Twitter-Nutzer zeigen wie stark das Gewitter in Berlin ist.

So heftig war das Gewitter in der Nacht in Berlin.

19.30 Uhr: Die Feuerwehr hat den Ausnahmezustand ausgerufen. Das heißt mehrere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr wurden alarmiert und unterstützen die Berufsfeuerwehr.

19.28 Uhr: Zwei PKW bleiben in vollgelaufener Unterführung stecken. Tief Jörn richtet hohen Schäden an, teilweise wurden Straßen massiv überflutet. Zwei Fahrzeuge blieben am Sachsendamm in Berlin in einer überfluteten Unterführung stecken. Die Fahrzeuge verschwanden bis zum Dach in den Fluten. Die Feuerwehr half den Personen aus den Fahrzeugen und sicherte mit der Polizei die Unterführung ab.

Die Autobahn A100 wurde ebenfalls am Sachsendamm massiv mit Wasser überflutet, auch hier war die Feuerwehr im Einsatz um stecken gebliebene Fahrzeuge zu befreien

Mittwoch, 19.07 Uhr: Nach München ist das Unwetter am Mittwoch in Berlin. Umgefallene Bäume, Hagel und heftiger Regen ziehen über die Hauptstadt.

Dienstag, 6.48 Uhr: Auch andere Videos zeigen das ganze Ausmaß des Unwetters in Bayern:

23.00 Uhr: Tennisballgroße Hagelkörner prasseln hier in den Garten in Bayern nieder. Hoffentlich war niemand draußen!

21.13 Uhr: Jörg Kachelmann empfiehlt allen Menschen in Leipzig und Umgebung, sich einen Unterstand zu suchen. „Wer immer jetzt noch draußen ist, darf gleich nicht mehr draußen sein“, schreibt der Meteorologe bei Twitter.

Im thüringischen Schmölln krachten gleich 633 Blitze innerhalb von zehn Minuten vom Himmel, berichtet Kachelmann. In der Osthälfte Deutschlands toben „Schwergewitter mit extremem Starkregen; großer Hagel und schwere Sturmböen möglich“, warnt der Meteorologe. Nicht gerade ein angenehmer Ausklang des Pfingstwochenendes!

19.23 Uhr: Es sieht fast aus wie ein Mörser-Angriff im Krieg. Aber diese Bilder zeigen München nach dem Hagel am Montagabend.

18.55 Uhr: Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord sprach von zahlreichen Einsätzen wegen kaputter Fenster- und Autoscheiben. Außerdem seien zahlreiche Bäume entwurzelt worden. Die Lage sei unübersichtlich.

18.38 Uhr: Mittlerweile ist das Unwetter weitergezogen. Doch die Schäden sind deutlich. „Ich habe schon einige Unwetter mitgemacht - und unser Wetterfrosch Ludo auch. Aber diese großen Hagelkörner und ein Höllentrommeln in der Dachgeschosswohnung waren schon Weltuntergangsstimmung. Hoffe keiner von euch war hier draußen“, schreibt Matthias Lipp auf Twitter.

18.17 Uhr: In München haben Golfball große Hagel-Körner die Scheiben von unzähligen Autos zerstört, wie Twitter-User und Bilder zeigen.

18.01 Uhr: Krasse Bilder und Videos aus Bayern zeigen wie das Unwetter über Bayern hinwegfegte. Dicke Hagelkörner kamen im Landkreis Landsberg am Lech runter. Die Hagel-Welle zieht jetzt Richtung München.

Montag, 17.30 Uhr: Aktuell hängt das Unwetter über Bayern. In München kracht es gewaltig. Der Deutsche Wetterdienst hat für die Landeshauptstadt die höchste Warnstufe ausgerufen und warnt vor Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis zu 120 Kilometer pro Stunde und „extrem heftigen Starkregen“. Auch Hagel ist möglich.

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Im Ruhrgebiet soll es laut dem DWD allerdings etwas ruhiger zugehen. Tornados seien hier unwahrscheinlich. In der vergangenen Woche hatte es hier in Bocholt einen vermeintlichen Tornado gegeben.

Der Himmel klart erst am Mittwoch auf

Ab Donnerstag wird das Wetter wieder besser. Die Wolken ziehen langsam weg und es wird endlich wieder sonnig. Tagsüber sind 20 bis 24 Grad zu erwarten. Zwischendurch kann es noch regenen. Freitag kann es dann wieder gewittern. Auch Hagel und Sturmböen sind nachmittags vorhergesagt und das bis zu 24 bis 28 Grad. So geht es auch am Wochenende weiter. (vh/ms/lmd)

 
 

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