Unfassbare Aussage eines Gaffers: Darum hat er einen Bahn-Unfall in Köln gefilmt

Ein Gaffer filmte einen Bahn-Unfall mit einem Pkw in Köln. (Symbolbild)
Ein Gaffer filmte einen Bahn-Unfall mit einem Pkw in Köln. (Symbolbild)
Foto: Christian Ohde / imago/Christian Ohde
  • Ein Gaffer filmt einen Straßenbahn-Unfall in Köln mit seinem Smartphone
  • Feuerwehr und Polizei waren fassungslos
  • Die simple Erklärung des Gaffers ist unfassbar

Köln. Schon wieder konnte es ein Gaffer nicht lassen und hat in Köln einen Bahn-Unfall der Kölner Verkehrs-Betriebe gefilmt. Polizisten und Feuerwehrleute machte das Verhalten fassungslos.

Schwer verletzt konnten ein Autofahrer und dessen Beifahrer den Zusammenprall mit einer Straßenbahn in Höhe der Fürst-Pückler-Straße in Köln-Braunsfeld am Dienstagabend überstehen. Doch das hat einen gaffenden Anwohner (50) laut Express nicht davon abgehalten, sein Smartphone zu zücken und den Unfall aufzunehmen.

Anzeige wegen Verstoßes gegen die "Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen"

Dabei hat der Gaffer sogar das Absperrband überquert, um die Szene besser zu filmen. Er erhielt eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen die "Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen". Dies ist ein relativ neuer Tatbestand im Strafgesetzbuch unter Paragraf 201a.

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Durch die Anzeige können ihm bis zu zwei Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe drohen. Denn dabei gilt: Nicht nur das Verbreiten des Videomaterials ist strafbar, auch das Filmen ist verboten.

Warum er den Unfall filmte? Seine simple Erklärung: Er habe das Video für seinen Sohn gemacht. Damit der sehen könne, was in Köln alles los sei, erklärte eine Polizeibeamtin, die den Gaffer zur Rede stellte.

Gaffer löschte das Video von seinem Smartphone

Als die Polizisten ihn über die Rechte der Schwerverletzten aufgeklärt haben, zeigte sich der 50-jährige Anwohner jedoch einsichtig und löschte das Video von seinem Smartphone. (jk)

 
 

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