Twitter-Gewitter: Das hat es mit der Feuerwehr-Aktion auf sich

Ein Feuerwehrmann beim Einsatz. (Symbolbild)
Ein Feuerwehrmann beim Einsatz. (Symbolbild)
Foto: imago/7aktuell
  • Unter dem Hashtag #TwitterGewitter twittern Feuerwehren bundesweit über ihre aktuellen Einsätze
  • Die Aktion hat einen ganz bestimmten Zweck

Die Notrufnummer 112 ist wohl jedem bekannt. Aber nur wenige wissen, wie der Alltag von den Einsatzkräften tatsächlich aussieht.

Deswegen wurde der 11. Februar zum Europäischen Tag des Notrufs erklärt. Unter dem Hashtag „Twitter-Gewitter“ twittern die Einsatzkräfte aus ganz Deutschland an diesem Tag was das Zeug hält.

Ab 8 Uhr dauert die Aktion zwölf Stunden. Auch unter dem Hashtag #112live kann das aktuelle Einsatzgeschehen verfolgt werden.

Agenda von „Twitter-Gewitter“: Arbeit der Rettungskräfte transparenter machen

41 Berufsfeuerwehren nehmen bundesweit am Tag des Notrufs teil. Mit dem Twitter-Sturm wollen sie ihre Arbeit transparenter machen, potentiellen Nachwuchs interessieren und zeigen, was für eine Masse an Notrufen jeden Tag zu bewältigen ist. Aber auch auf die Hürden im Berufsalltag hinweisen.

Nicht funktionierenden Rettungsgassen auf Autobahnen, Gaffer und Respektlosigkeit gegenüber Rettungskräften erschweren Feuerwehrleuten immer wieder den Berufsalltag.

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Rettungsgasse: Feuerwehr Potsdam zeigt, wie es richtig geht

Vor allem Rettungsgassen sind ein heikles Thema. Diese werden oft erst dann gebildet, wenn die Einsatzkräfte schon vor Ort sind. Es gilt jedoch: eine Rettungsgasse muss bei jedem Stau gebildet werden. So können die Rettungskräfte immer ungehindert durchfahren.

Zu dem Thema postet die Feuerwehr Potsdam ein Video mit Vorzeige-Verhalten der Autofahrer. „So wollen wir das! Danke“.

Feuerwehr will klar stellen: Nicht jeder Fall ist ein Notfall

Nicht jeder Fall ist ein Notfall – auch das möchten die Feuerwehren mit dem Twitter-Gewitter verdeutlichen. Denn oft werden die Einsatzkräfte wegen vermeintlicher Notfälle gerufen.

Diese sind teilweise völlig absurd. So kommt es bisweilen vor, dass die die Feuerwehr wegen einer verstopften Toilette gerufen wird. (ses/dpa)

 
 

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