Totes Kita-Kind (3) in NRW: Erzieherin in U-Haft! Nun kommen weitere Details ans Licht

NRW: Eine Erzieherin steht unter Verdacht, in einer Kita in Viersen die dreijährige Greta tödlich verletzt zu haben.
NRW: Eine Erzieherin steht unter Verdacht, in einer Kita in Viersen die dreijährige Greta tödlich verletzt zu haben.
Foto: Marcel Kusch/dpa

Viersen / Kempen. Erschütternder Vorfall vor rund einem Monat in einer Kita in NRW: Eine Erzieherin (25) soll in einer Kita in Viersen (NRW) die dreijährige Greta so schwer verletzt haben, dass sie wenige Tage später im Krankenhaus verstarb.

Seit dem 20. Mai sitzt die 25-jährige Verdächtige in Untersuchungshaft. Zuvor war sie bis zum 31. Juli 2019 in einer städtischen Kita in Kempen (NRW) angestellt. Auch hier musste ein kleiner Junge nach einem Vorfall im Krankenhaus behandelt werden.

Totes Kita-Kind in NRW: Ermittlungen gegen Erzieherin

Doch nach aktuellen Informationen fällt diesbezüglich kein Verdacht auf die 25-Jährige. Wie die Polizei Mönchengladbach am Montag mitteilte, wurde gegen die Beschuldigte zu keinem früheren Zeitpunkt wegen Übergriffen auf Kinder in Kitas ermittelt. Weder der Polizei noch der Staatsanwaltschaft lagen vor dem Fall der verstorbenen Greta Hinweise vor, dass die Erzieherin zuvor bereits entsprechend strafrechtlich auffällig geworden wäre.

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Auch intern habe es in der Kita in Kempen keine Untersuchungen gegen die 25-Jährige gegeben. „Wenn etwas in einer Kita bei uns passiert, haben wir ein vorgeschriebenes Notfall-Prozedere. Die Eltern, das Jugendamt und gegebenenfalls auch die Unfallkasse werden informiert“, sagte Christoph Dellmanns, Sprecher der Stadt Kempen, am Dienstag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Nach Informationen der „Rheinischen Post“ habe der Junge damals in der Kita ohne Fremdverschulden einen Ohnmachtsanfall aufgrund einer Erkrankung erlitten.

Polizei und Staatsanwaltschaft wollen weitere Details nennen

Polizei und Staatsanwaltschaft wollen sich am Donnerstag in einer Pressekonferenz gegen 14 Uhr näher zu dem Fall der verstorbenen Greta äußern.

Die Ermittlungen seien noch nicht vollumfänglich abgeschlossen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in ihrer Einladung mit. „Wir verstehen, dass ein großes mediales Interesse und emotionale Betroffenheit in der Bevölkerung besteht“, so die Behörden - dennoch seien nur Pressevertreter und auch nur in begrenzter Zahl zugelassen.

DER WESTEN berichtete über den Fall >>>. (at, mit dpa)

 
 

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