Veröffentlicht inRegion

Tierheim in NRW nimmt Vierbeiner auf – sein Zustand ist fürchterlich: „Das Allerletzte“

Schweres Schicksal in einem NRW-Tierheim. Kater „Hektor“ musste Furchtbares erleiden. Tierpfleger poltern: „Einfach nur ein A….loch“

Tierheim
© Tierheim Köln Zollstock

Unterstützt das Tierheim in eurer Stadt

Da sich Tierheime größtenteils durch Spenden finanzieren, sind sie auf eure Unterstützung angewiesen.

Jedes Tierheim in NRW muss immer wieder schwere Schicksale von Lebewesen verarbeiten. In diesem Fall war das Tierheim Köln Zollstock besonders erschrocken. Alles begann schon im Dezember.

Da kam ein schwarzer Kater aus dem Stadtteil Bürgershof in Köln in das NRW-Tierheim. Sein Zustand hätte erbärmlicher kaum sein können. Jetzt erheben die Tierpfleger schwere Vorwürfe.

Tierheim in NRW empört – „Ging es dreckig“

Furchtbarer Schnupfen, abgebrochene Eckzähne und Entzündungen, schlimme kahle Stellen an der Hüfte. Die Liste der Probleme von Kater „Hektor“, wie ihn die Tierheim-Mitarbeiter tauften, ist lang – und damit noch lange nicht zuende. In einem emotionalen Facebook-Post schrieben sich die Pfleger aus Sicht des Vierbeiners den Frust von der Seele.

„Puh, was ging es mir dreckig“, heißt es darin. Nach einer Erstuntersuchung wurden die Zähne unter Narkose behandelt und der etwa achtjährige Kater kastriert. Bei der Untersuchung sollte schließlich noch „der Hammer“ auffallen.

NRW-Tierheim poltert: „Das Allerletzte“

So entdeckten die Tierärzte ein sogenanntes Diabolo in der Hüfte des Katers. Dabei handelt es sich um ein Geschoss aus einem Luftgewehr. „Da ich mich nicht nicht selbst angeschossen habe, wird es wohl ein Mensch gewesen sein, der da sein Luftgewehr auf mich gerichtet und abgedrückt hat“, heißt es.

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Facebook, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

Die Schusswunde macht die Tierheim-Mitarbeiter rasend: „Ganz ehrlich, Leute: wenn einer mit seinem Leben nicht klar kommt, irgendwelche Aggros hat oder einfach nur ein A….loch ist: Auf wehrlose Tiere schießen ist echt mit das Allerletzte, genau wie jede andere Art von Tierquälerei“, schimpfen sie.


Mehr Themen:


Selbst wenn der Kater als Streuner in Vorgärten sein Geschäft erledigt haben sollte, stellen die Pfleger klar: „Schießen ist ein NoGo!“ Zahlreiche Tierfreunde reagierten geschockt auf die Schilderungen des NRW-Tierheims. „Och Hector du armer Schatz, der Mensch ist einfach nur noch abartig, nicht alle, aber ziemlich viele“, schreibt eine. „Oh man, was für eine Odyssee. Zum Glück geht es ihm besser“, kommentiert eine andere. Du möchtest „Hektor“ und Co. im Tierheim Köln Zollstock helfen? Dann findest du hier alle notwendigen Informationen.