Tierheim in NRW platzt der Kragen – wegen großen Dramas: „Absolut inakzeptabel“

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Schock im Tierheim Moers (NRW)! Die Tierpfleger haben schon Einiges miterleben müssen. Doch bei solcher Tierquälerei bleibt in ihnen nichts anderes als die reine Wut.

„Wut über die Ignoranz, den Egoismus und die fehlende Verantwortung“, schreibt das Tierheim in NRW auf Facebook. Der Grund für ihren Ärger sind die Besitzer einer Katze und deren zwei Kitten, die jetzt in der Obhut der Tierschützer sind.

Tierheim in NRW stocksauer – „Keine rührende Katzenbaby-Story“

Die Mitarbeiter in Moers sind entsetzt über so viel Verantwortungslosigkeit. Zu ihnen sind vor zwei Wochen eine Katzenmutter, die gerade einmal ein Jahr alt ist und zwei Kitten im Alter von einer Woche, gekommen.

Die Mutter hatte offenbar einen Kaiserschnitt und nur zwei von insgesamt fünf Babys haben die erste Woche danach überlebt.

Das Tierheim ging davon aus, dass die Katze schon im jungen Alter von 7,5 Monaten gedeckt wurde – „ganz bewusst und vorsätzlich“, wie die Mitarbeiter vermuteten. „Ob auf diesem Wege die restliche Familie günstig mit Rassekatzen versorgt oder der lukrative Nebenverdienst angekurbelt werden sollte, wissen wir nicht. Das ist für uns auch irrelevant, da jede Form solcher Vermehrung absolut inakzeptabel ist.“

Tierheim in NRW: Junge Katzenmutter traumatisiert – „Sie hätte ihre Kitten getötet“

Die Katze sei viel zu jung für die Mutterrolle gewesen und hätte nach der Geburt ihre Babys nicht angenommen. „Sie hätte ihre beiden letzten Kitten getötet“, schrieb das Tierheim. „Nicht, weil sie böse ist, sondern weil sie von egoistischen Haltern in eine Situation gebracht wurde, die sie vollkommen überfordert hat.“

Als die Babys ins Tierheim kamen, wären ihre Bäuche hart und sie voller Kot gewesen. „Katzenbabies können ihren Darm nicht ohne Stimulation entleeren - das macht entweder die Mama oder eben der Mensch“, erklärten die Mitarbeiter. Nach der ersten Woche hätten sie dann das Gewicht und die Größe einer gerade geborenen Katze gehabt.

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Tierheim in NRW kämpft um Katzenbabys – „Bleibt leider nur Wut“

Das Tierheim kämpfe nun um das Leben der beiden übrigen Kitten. Medikamente, Aufzuchtsmilch, Wärme, Einläufe und viel Ruhe – das bräuchten sie dringend. „Ob wir sie durch diese sehr kritische Phase bekommen, können wir nicht sagen, aber wir geben alles dafür.“

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Für die Besitzer der Katze haben die Mitarbeiter kein Verständnis. „Für die Menschen, die ohne jedes Hintergrundwissen und ohne das Wohl ihrer Katze im Auge zu haben das Projekt "Vermehrung" gestartet haben, bleibt leider nur Wut. Wut über die Ignoranz, den Egoismus und die fehlende Verantwortung.“ (mbo)

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