Telekom: Frau erhält Vertragsangebot an der Tür – dann kommen Zweifel auf „Den Schuss nicht gehört“

Eine beunruhigte Frau meldet sich auf Facebook bei der Telekom! Wurde sie von einem falschen Mitarbeiter reingelegt? (Symbolbild)
Eine beunruhigte Frau meldet sich auf Facebook bei der Telekom! Wurde sie von einem falschen Mitarbeiter reingelegt? (Symbolbild)
Foto: imago images / Future Image

Eine beunruhigte Frau hat sich auf Facebook bei der Telekom gemeldet.

Der Grund für ihre Sorge: Ihre Mutter bekam Besuch von einem Mann, der behauptete, bei der Telekom zu arbeiten. Doch beide haben ihre Zweifel daran, ob der Mann wirklich die Wahrheit gesagt hat.

Telekom-Vertreter klingelt an der Tür – Betrüger oder nicht?

Der mutmaßliche Telekom-Mitarbeiter habe ihrer Mutter einen Vertrag „andrehen“ wollen, schreibt die Frau auf der Facebook-Seite des Bonner Kommunikationsunternehemens. „Ich möchte nun gerne wissen ob es ein Mitarbeiter von euch war oder ein Betrüger.“ Glücklicherweise sei es ihrer Mutter gelungen, den Besucher abzuwimmeln.

Doch damit nicht genug: Falls sich die Zweifel als unbegründet darstellen und es tatsächlich ein Telekom-Vertreter an der Tür war, würde die Facebook-Nutzerin gerne „wissen, ob Ihr Unternehmen den Schuss nicht gehört hat.“

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Das ist die Deutsche Telekom:

  • größtes Telekommunikationsunternehmen in Deutschland
  • Hauptsitz ist in Bonn
  • Gründung 1995
  • rund 211.000 Mitarbeiter
  • die Telekom ist eine Aktiengesellschaft
  • 2019 machte das Unternehmen einen Umsatz von 80,5 Milliarden Euro

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Ein Mitarbeiter, der während einer Pandemie von Tür zu Tür geht und dabei auch die mutmaßlich leichtgläubigere ältere Generation aufsuche, um Verträge zu verkaufen – und das alles ohne Mundschutz? Die Userin kann es nicht fassen: „Ernsthaft?“

So erkennst du, ob es sich um einen echten Telekom-Mitarbeiter handelt

Wir haben bei der Telekom nachgefragt. Das Unternehmen hat daraufhin mit ihrem Vertriebspartner vor Ort Rücksprache gehalten und bestätigte gegenüber DER WESTEN, dass im Wohnort der Facebook-Nutzerin am besagten Datum (11. Januar 2021) tatsächlich ein Mitarbeiter unterwegs war. Ob es sich dabei jedoch um eben die Person aus dem geschilderten Vorfall handelt, ließe sich auf Basis der vorliegenden Informationen nicht klären.

Grundsätzlich lassen sich „echte“ Telekom-Mitarbeiter jedoch immer an ihren Ausweisen und einem mitgeführten Autorisierungsschreiben erkennen, erklärte Telekom-Sprecher George-Stephen McKinney unserer Redaktion. Üblicherweise seien die Vertriebsmitarbeiter zudem in grauen oder magenta-farbenen Hemden sowie schwarzen Jacken mit Telekom-Logo gekleidet.

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Ein fehlender Mundschutz würde gegen die Unternehmensvorschriften verstoßen. Wie McKinney erklärte, gelten bei Gesprächen an der Tür strenge Regeln wie ein Mindestabstand von zwei Metern, Equipment und Unterlagen müssen desinfiziert werden und nicht nur der Mitarbeiter, sondern auch der Kunde müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. (at)

 
 

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