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„Tatort“ zu Halloween mit Grusel-Folge „Fürchte dich“: Beeindruckender Horror oder billiger Klamauk?

Bei seinen Ermittlungen trifft Paul Brix auf Merle Schlien (Luise Befort), die Enkelin des alten Mannes, die Brix künftig nicht mehr von der Seite weicht.
Bei seinen Ermittlungen trifft Paul Brix auf Merle Schlien (Luise Befort), die Enkelin des alten Mannes, die Brix künftig nicht mehr von der Seite weicht.
Foto: Benjamin Dernbecher / HR

Essen. Zwei Tage vor Halloween überrascht der „Tatort“ seine Zuschauer mit einem kuriosen Genreexperiment: Das Ermittlerteam in Frankfurt erlebt in der Folge „Fürchte dich“ Übersinnliches (hier die stärksten Bilder der Folge)!

Einen klassischen Krimi dürfen die Fans an diesem Sonntag nicht erwarten. Stattdessen gibt es unheimlichen Geisterspuk, klassische Schockmomente und ein dunkles Geheimnis. Aber eins nach dem anderen.

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Tatort-Folge „Fürchte dich“ zu klamaukig

Eines Nachts lauert ein alter Mann vor der Tür von Hauptkommissar Brix. Der Altenheimbewohner will sich selbst und das Haus anzünden. Als Brix in den Garten eilt, um den Mann davon abzuhalten, findet er eine Kinderleiche.

Mit Hauptkommissarin Anna Janneke will er die Identität des Kindes klären. Währenddessen lernt er die Enkelin des alten Mannes kennen, und im Körper seiner Vermieterin scheint sich auch noch ein Geist einzunisten.

Ein Gruselkrimi zu Halloween mag eine nette Idee sein: Aber die Umsetzung scheitert an vielen Stellen, an denen der Film in unglaubwürdigen Klamauk versinkt.