Sturm „Eberhard“ in NRW: Irres Video zeigt gefährliche Landungen für Flugzeuge in Düsseldorf +++ Zigarette rettet Mülheimer

Sturmeberhard wütete auch am Flughafen Düsseldorf. Für die Flieger bedeute das riskante Landungen.
Sturmeberhard wütete auch am Flughafen Düsseldorf. Für die Flieger bedeute das riskante Landungen.
Foto: dpa

Unwetter in NRW hielten auch die Einwohner vieler Ruhrgebietsstädte in Atem. Am Wochenende ist der Sturm „Eberhard“ über NRW hinweggezogen. Er hat am Sonntagnachmittag bereits einen Toten gefordert.

Am Sonntag tobte der Sturm über NRW, der am Nachmittag seinen Höhepunkt erreichte. Bis zum späten Sonntagabend hielt der Sturm mit heftigen Orkanböen an. Auch am Montag ist der Zugverkehr in NRW noch eingeschränkt.

Die Deutsche Bahn hat einen Überblick über die Lage auf den Schienen in Nordrhein-Westfalen gegeben. Die Lage hatte sich bis zum Mittag schon deutlich verbessert. Aktuell sind diese Linien noch betroffen:

  • S 6: Unwetterschäden stören den Bahnverkehr zwischen Ratingen Ost und Leverkusen Mitte. Die Folge sind Teilausfälle zwischen Kettwig und Düsseldorf Hbf und zwischen Langenfeld(Rhld) und Köln-Nippes. Taxis fahren zwischen Kettwig und Düsseldorf-Derendorf.

Damit du den Überblick behältst über das aktuelle Wetter, kannst du unseren Newsblog verfolgen.

Montag, 11. März: Bahnverkehr nach Sturm eingeschränkt, zahlreiche Einsätze für Feuerwehr und Polizei

18.17 Uhr: NRW-Innenminister Herbert Reul dankte via Twitter allen Menschen, die sich an den Aufräumarbeiten und Rettungseinsatzen rund um „Eberhard“ beteiligt haben: „Ich danke den Einsatzkräften für ihre geleistete Arbeit. Sie sind ein hohes Risiko eingegangen, um die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land vor Gefahren zu schützen.“

14.56 Uhr: Der Mülheimer Andreas Kallweit (38) lebt noch, weil er eine Zigarette rauchen wollte. Er war am Samstagnachmittag in einem Gartenhaus in einem Mülheimer Waldgebiet gerade vom Sofa aufgestanden, als der Sturm „Dragi“ eine Tanne neben dem Haus umriss. Sie durchschlug das Dach und landete genau dort, wo Kallweit kurz zuvor gesessen hatte, um seine Hündin Milla zu streicheln.

Die Feuerwehr kam schnell und hob den fast tödlichen Baumstamm mit schwerem Gerät vom Haus. Das mehrere Quadratmeter große Loch wurde notdürftig mit Latten geflickt und mit Plane abgedichtet.

Noch am Abend seien Nachbarn gekommen, erzählt Kallweit. Zusammen mit den Grundstückseigentümern habe man dann seinen „zweiten Geburtstag“ gefeiert. So viel Wind will Kallweit von seiner Geschichte aber gar nicht machen: „Die Gefahr ist vorbei, der Baum ist weg, das Leben geht weiter. Das ist jetzt passiert und gut.“ Und auf das Haus können nun auch keine Bäume mehr fallen. „Da fühle ich mich wieder ganz sicher.“

13.10 Uhr: Auch am Flughafen Düsseldorf kämpften die Flugzeuge gegen den orkanartigen Sturm „Eberhard“ an, wie dieses Video zeigt:

Flughafen DUS Sturm

12.14 Uhr: Nach dem Stopp des Bahnverkehrs in NRW haben zahlreiche Reisende die Nacht zum Montag in Aufenthaltszügen verbracht. In einem von der Bahn bereitgestellten Zug in Köln hätten am Abend und in der Nacht bis zu 150 Reisende Platz gefunden, sagte ein Bahnsprecher am Morgen. In Dortmund seien es deutlich weniger Reisende gewesen. Ein weiterer Aufenthaltszug stand demnach in Hamm. Der Zugverkehr in NRW war am Sonntag wegen des Sturms „Eberhard“ gestoppt worden.

Mit Betriebsbeginn am frühen Morgen seien die Aufenthaltszüge wieder geschlossen worden, sagte der Sprecher. Sie wurden danach gereinigt und für den normalen Verkehr genutzt. Die Reisenden hätten danach die Infrastruktur der Bahnhöfe nutzen können, um sich aufzuwärmen, oder sie seien mit dem wieder anlaufenden Verkehr weitergereist.

Zugleich habe die Bahn in NRW am Sonntag mehr als 1000 Taxi- und Hotelgutscheine ausgestellt. Viele Reisende hätten die Aufenthaltszüge zum Warten genutzt, bis sie auf anderen Wegen weitergekommen seien. Am Abend waren Taxis etwa in Düsseldorf allerdings zeitweise schwer zu bekommen, wie Augenzeugen berichteten.

12.07 Uhr: Zu 286 Einsätzen mussten auch die Einsatzkräfte in Aachen ausrücken. Dabei hat die Polizei in erster Linie Gefahrenstellen abgesichert. Dachziegel waren heruntergefallen, Schilder, Bäume und Baustellenabsperrungen umgestürzt. In der Eifel sind viele Lastkraftwagen wegen des Unwetters liegengeblieben.

8.54 Uhr: Innerhalb weniger Stunden gingen auch zahlreiche Notrufe bei der Leitstelle der Feuerwehr in der Landeshauptstadt ein. Für die rund 300 Einsätze waren über den Tag verteilt alle Feuer- und Rettungswachen im Einsatz. Auch die zehn Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr halfen aus.

Ein Autofahrer wurde in Gerresheim durch einen umstürzenden Baum verletzt. Er kam leicht verletzt ins Krankenhaus. In Düsseldorf-Bilk auf der Gurlittstraße war ein größerer Baum gegen ein Wohnhaus gestürzt und hatte einige Balkone beschädigt. In Flingern war ein Baum auf die Oberleitung der Deutschen Bahn gestürzt.

8.49 Uhr: Die Essener Polizei wurde während des Sturmtiefs „Eberhard“ zu insgesamt 216 Einsätzen hinzugerufen. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Bis 22 Uhr am Sonntagabend sei „die Liste mit Sturmschäden abgearbeitet“ gewesen, teilte die Essener Feuerwehr mit. In der Nacht gab es dann lediglich zwei weitere Meldungen. Am Montagmorgen liegt noch ein Baum quer auf der Straße im Bereich der Straußenfarm im Essener Süden.

Kölner Dom ist abgesperrt

8.42 Uhr: Die Treppe vor dem Kölner Dom ist abgesperrt. Es besteht Gefahr, dass Gegenstände vom Dom herabfallen.

8.31 Uhr: Der Bahnverkehr ist derzeit enorm eingeschränkt. Laut WDR Verkehr gibt es zusätzlich 450 Kilometer Stau auf den Autobahnen in NRW. Im Revier gibt es alleine fünf Staus auf der A40. Am längsten stehst du zwischen Bochum-Ruhrstadion und Essen-Huttrop in Richtung Duisburg. Auf 15 Kilometern musst du etwa 45 Minuten mehr einplanen.

8.28 Uhr: Die Einsatzleitstelle der Bonner Polizei registrierte bis in den frühen Morgenstunden mehr als 180 Einsätze. „Überwiegend wurden wir aufgrund von umgekippten Bäumen und wegen umherfliegender Teile alarmiert", erklärte ein Beamter der Einsatzleitstelle. Am Sonntagnachmittag wurden zwei Polizisten (26 und 34 Jahren) in Bonn-Oberkassel durch umherfliegende Holzteile einer Baustelle verletzt. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht.

Bäume krachen in Herne auf Hochspannungsmasten der Straßenbahn

8.23 Uhr: 50 Einsätze hatte die Feuerwehr in Herne zu verzeichnen. Auf der Hauptstraße waren unter anderem Bäume auf die Hochspannungsmasten der Straßenbahn und auf Autos gekracht. Mitarbeiter der Bogestra sicherten die herunterhängenden Hochspannungskabel. Auf der Cranger Straße blockierte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn.

8.20 Uhr: Im sauerländischen Hemer riefen Hausbewohner die Polizei, weil sie Einbrecher vermuteten. Das verdächtige Geklapper war jedoch nur der heftige Wind.

8.09 Uhr: Auch im Märkischen Kreis musste die Feuerwehr zu mehreren Einsätzen ausrücken. 160 Mal fuhren die Einsatzkräfte raus, um sich um umgestürzte Bäume, Schilder oder Ampelteile zu kümmern. Mehrere Straßen sind noch gesperrt.

Im Sauerland stürzte ein Baum auf ein Auto

In Nachrodt im Sauerland stürzte am Sonntagnachmittag an der Ehrenmalstraße ein Baum auf ein Auto. Drei Insassen wurde leicht verletzt. Es entstand 10.000 Sachschaden.

7.24 Uhr: Frost, Kälte und teilweise starke Windböen: Nach dem Sturm Eberhard am Sonntag bleibt es in Nordrhein-Westfalen wechselhaft. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montagmorgen mitteilte, sei den Tag über mit Wind- und Sturmböen von bis zu 80 Stundenkilometern zu rechnen. Dazu seien vielerorts Schauer und Gewitter möglich - besonders Westfalen sei im Laufe des Nachmittages betroffen. Die Wetterlage habe aber „bei weitem nicht das Ausmaß wie gestern“, sagte ein DWD-Meteorologe.

Die Temperaturen liegen zwischen sechs und acht Grad, bis es sich in der Nacht auf bis zu null Grad abkühlen kann. Regnen soll es nachts nicht, dafür müssen sich die Menschen in NRW dann aber auf leichten Frost und Kälte einstellen.

7.07 Uhr: Nach dem sturmbedingten Ausfall des Zugverkehrs in Nordrhein-Westfalen sind am Montagmorgen die ersten Züge im Fern- und Regionalverkehr wieder gefahren. „Pendler sollten mit Verspätungen rechnen und sich in den Informationssystemen auf dem Laufenden halten“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Montagmorgen.

Viele der verursachten Schäden hätten in der Nacht behoben werden können, so dass im Fernverkehr wieder ein „stabiler Betrieb“ hergestellt sei. Lediglich einzelne Züge sollten noch ausfallen, etwa auf der Schnellstrecke zwischen Köln und Frankfurt am Main. Einschränkungen gebe es noch auf den Strecken zwischen Köln - Dortmund, Altenbeken - Hamm (Westfalen) sowie zwischen Rosenheim und Kufstein.

Auch S-Bahnen und Regionalzüge seien in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens wieder in Betrieb, auf einzelnen Strecken sei ein Ersatzverkehr mit Taxis oder Bussen eingerichtet. Weil Sturm Eberhard Bäume auf die Gleise geweht und für einen Stromausfall im wichtigen Stellwerk Essen gesorgt hatte, war der Zugverkehr im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW am Sonntagnachmittag komplett gestoppt worden.

Wetterdienst warnt vor Wind- und Sturmböen im Ruhrgebiet

6.14 Uhr: Auch für Montag warnt der Deutsche Wetterdienst vor weiteren Wind- und Sturmböen. Diese Städte sind betroffen:

  • Duisburg
  • Essen
  • Oberhausen
  • Bottrop
  • Herne
  • Mülheim
  • Gelsenkirchen
  • Dortmund
  • Bochum
  • Dortmund

Die Warnung gilt mindestens bis 18 Uhr.

Sonntag, 10. März - Sturm: Todesopfer im Hochsauerlandkreis

22.21 Uhr: Am Sonntagabend musste die Deutsche Bahn den kompletten Bahnverkehr einstellen. Der Sturm war zu heftig. Und auch am Montagmorgen rechnet die Deutsche Bahn weiterhin mit erheblichen Einschränkungen. Pendler sollten sich nach Alternativen umsehen, die Sturmschäden können erst am Montag endgültig ausgemacht werden.

Dadurch kann es auch auf den Straßen am Montagmorgen sehr voll werden.

21.35 Uhr: Das Sturmtief hatte NRW am Sonntag fest im Griff. Und auch am Montag soll es weiter zu Böen kommen, die bis zu 100 km/h schnell sein können. Deswegen kann es sogar sein, dass Schulen geschlossen bleiben oder es den Eltern und Kindern selbst überlassen wird, ob sie zur Schule kommen.

Dazu ist allerdings ein Anruf am Montagmorgen in der Schule notwendig. Denn laut Bezirksregierung entscheiden das die Schulen für sich selbst, ob es den Schülern zumutbar sein sollte, den Schulweg anzutreten. Also rufe morgen früh erstmal in der Schule an, bevor du nicht hingehst.

20.58 Uhr: Der Sturm hat in NRW viel Schaden angerichtet. Ein Reporter-Team hatte nochmal Glück im Unglück als es von einem herabstürzenden Dach getroffen wurde. Verletzt wurde niemand.

19.57 Uhr: Der Nahverkehr ist zum Erliegen gekommen und wird am Sonntag nicht mehr aufgenommen. Erst am Montag sollen die Züge wieder rollen.

Der Deutsche Wetterdienst gibt indes Entwarnung: Das Schlimmste ist überstanden. Aber Achtung: Es kann durch den Sturm nun deutlich kälter werden, dadurch können Gewitter drohen. Außerdem kann es vereinzelt immer wieder zu heftigen Böen kommen.

19.21 Uhr: Die Deutsche Bahn hat bestätigt, dass der Nahverkehr am Sonntag nicht mehr fahren wird. Wie es am Montagmorgen weitergeht, ist bisher unklar. Allerdings seien die Mitarbeiter dabei, die „Lage zu sondieren.“ Man wolle die Angestellten aber auch nicht gefährden. Der Fernverkehr könnte vereinzelt fahren.

18.53 Uhr: Sturm „Eberhard“ hat seinen ersten Toten gefordert. Wie die Polizei mitteilte, wurde am Sonntagnachmittag auf der Landstraße 776 im Hochsauerlandkreis ein dort fahrendes Auto von einem entwurzelten Baum begraben. Die Beifahrerin konnte sich selbstständig aus dem Wrack befreien, für den 47-jährigen Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot aus dem Auto geborgen werden.

18.14 Uhr: Der Flughafen Düsseldorf ist von den Auswirkungen des Sturmtiefs „Eberhard“ ebenfalls betroffen. Wie Sprecher via Twitter mitteilten, ist auch die Haltestelle Flughafen Düsseldorf der Deutschen Bahn betroffen. Reisende sollen sich bei der Bahn informieren, ob die Züge Richtung Flughafen am Sonntag und auch noch am Montag betroffen sind. Bisher sind keine Flugausfälle bekannt.

17.55 Uhr: Die Deutsche Bahn hat bei vielen Reisenden für Ärger gesorgt, da sie nicht ausreichend an den Bahnhöfen selbst informiert habe. Unter anderem mussten in Duisburg-Großenbaum mehrere hundert Reisende aus dem RE11 aussteigen und ohne Infos ausharren.

17.45 Uhr: Wegen des Sturmtiefs sagt die Stadt Essen den letzten Abend „Parkleuchten“ im Gruga-Park ab. Die Installationen seien zu anfällig für die heftigen Böen. Außerdem seien Besucher wegen des anhaltenden Windes nicht vor herabstürzenden Ästen gesichert.

17.38 Uhr: Die Feuerwehr Essen hat alle Hände voll zu tun.

Zahlreiche Bäume sind auf Autos und Straßen gestürzt. Die Feuerwehr Essen musste bisher 130 Mal wegen Sturmtief „Eberhard“ ausrücken.

17.21 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst gibt bekannt, dass sich der Sturm langsam Richtung Osten bewegt. Die Meteorologen erwarten, dass sich Ausläufer des Sturms bis in den späten Sonntagabend ziehen werden.

17.05 Uhr: Bisher musste die Feuerwehr Bochum wegen Sturm „Eberhard“ 105 Mal ausrücken.

16.54 Uhr: Auch in Düsseldorf wütet derzeit der Sturm „Eberhard“. Selbst die massiven Baukräne sind nicht sicher vor den Böen und schwanken gefährlich im Wind. Feuerwehr, Polizei und Deutscher Wetterdienst halten dazu an, die Wohnungen nicht zu verlassen. Zu gefährlich können herabstürzende Äste oder Dachziegel sein.

16.41 Uhr: Auf der Strecke zwischen Essen und Düsseldorf hat es nach Informationen von DER WESTEN die Durchsage gegeben, dass die Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit aufgehoben wurde. Der Zug sei so stark am Wackeln durch den Sturm, dass erste Passagiere sichtlich nervös werden. Einige Reisende haben sich „richtig erschrocken“.

16.27 Uhr: Die Deutsche Bahn hat den gesamten Bahnverkehr in NRW vorerst eingestellt.

16.15 Uhr: In der Bochumer Innenstadt kam es zu Stromausfällen. Wie die Stadtwerke mitteilten, wurde dieser wieder behoben. Alleine in Bochum wurden mindestens 30 Vorfälle gemeldet, wie die Feuerwehr Bochum auf Twitter mitteilte.

15.49 Uhr: Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte, wurde der Fernverkehr in NRW vorerst eingestellt. Aufgrund des Sturms bleiben die Züge zunächst in den Bahnhöfen stehen. Auch der Regionalverkehr ist betroffen.

Es kommt zu zahlreichen Ausfällen. Die Deutsche Bahn bittet darum, sich am Bahnhof direkt bei der Information zu informieren und auf die Lautsprecherdurchsagen zu achten.

15.01 Uhr: Ein umgestürzter Baum im Gleis stört den Zugverkehr zwischen Dinslaken und Voerde am Niederrhein.

In der Folge kommt es laut Bahn zu Verspätungen und Teilausfällen. Betroffen ist der RE5 (Wesel – Oberhausen – Duisburg – Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf– Köln – Bonn – Koblenz).

14.25 Uhr: Wegen des drohenden Unwetters fällt das Parkleuchten im Grugapark in Essen aus. Am Sonntag sollten die Lichtinstallationen eigentlich ein letztes Mal zu sehen sein. Das meldet Radio Essen.

13.30 Uhr: Der Sturm wirkt sich auf den Zugverkehr aus. Unter anderem bei Aachen lag ein umgestürzter Baum im Gleisbett, behinderte den Zugverkehr in der Region. Betroffen waren der RE4, RB20 und die RB 33. Inzwischen wurde der Baum entfernt.

Aktuell liegt ein Baum im Gleis bei Euskirchen. Hier kommt es zu Verspätungen und Teilausfällen. Betroffen sind der RE12 und Der RE22 sowie die RB24.

12.13 Uhr: Die Tiefdruckgebiete „Dragi“ und „Eberhard" haben nicht nur in NRW, sondern fast flächendeckend in Deutschland gewütet.

Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) raten vom Spaziergang im Freien ab, meldet die Deutsche Presse-Agentur.

In NRW rückten Polizei und Feuerwehr am Samstag zu hunderten Einsätzen aus. Zahlreiche Bäume kippten um oder wurden entwurzelt. Auf der A40 stürzte bei Bochum ein Baum auf die Fahrbahn und verursachte einen Stau. In Mülheim krachte ein Baum in ein Haus und landete auf einem Sofa, auf dem der Hausbewohner Minuten zuvor noch gesessen hatte.

Die Zoos und Tierparks in Dortmund, Wuppertal und Hamm sollten am Sonntag sicherheitshalber geschlossen bleiben.

12.05 Uhr: Momentan ist die Lage im Ruhrgebiet noch relativ ruhig. In den nächsten Stunden soll es allerdings immer windiger werden.

Der Höhepunkt der Orkanböen soll laut DWD zwischen 14 Uhr und 18 Uhr erreicht werden. Dann haben die Böen eine Geschwindigkeit von 100 bis 120 km/h. In dieser Zeit können Äste und andere Gegenstände durch die Luft fliegen. Wer draußen ist, sollte deswegen aufpassen.

9.09 Uhr: Der Sturm könnte laut den Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag noch heftiger wüten als am Vortag. Der DWD hat eine Vorabinformation zu einem Unwetter ausgegeben.

Dabei kann es Orkanböen geben, die Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern erreichen.

8.47 Uhr: In mehreren Städten im Ruhrgebiet hatte die Feuerwehr viele Einsätze wegen des Sturmtiefs am Samstag.

  • In Mülheim rückte die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen aus. Mehrere Bäume waren umgestürzt. Ein Baum durchschlug sogar das Dach eines Hauses - und landete auf einem Sofa, auf dem der Bewohner des Hauses eine Minute zuvor noch gesessen hatte. Die Feuerwehr entfernte den Baum.
    Bei einem anderen Einsatz musste ein Mann aus einem Aufzug, der steckengeblieben war, gerettet werden.
  • In Gladbeck waren ab 16.15 Uhr alle Kräfte der Feuerwehr Gladbeck ununterbrochen im Einsatz, meldet die Feuerwehr.Insgesamt mussten die Einsatzkräfte 26 mal ausrücken. Mehrere Bäume waren umgestürzt, Dachziegel drohten von Dächern zu fallen. Auf der Bottroper Straße war die Straßenbeleuchtung durch einen herunterfallenden Ast abgerissen worden, Auf der Ellinghorster Straße drohte ein Baum auf eine Freileitung zu stürzen. Und an einem Waldweg an der Beckerathstraße war ein Baum auf mehrere Fernleitungen gefallen.
  • In Herne rückte die Feuerwehr zu 16 Einsätzen aus. Zwölf Bäume waren umgestürzt oder drohten, umzustürzen. Unter anderem wurde eine Oberleitung der Deutschen Bahn beschädigt.

7.32 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt auch am Sonntagmorgen vor schweren Sturmböen. Die Warnung gilt für die Städte:

  • Essen
  • Mülheim
  • Herne
  • Oberhausen
  • Duisburg

Samstag, 9. März - Starke Gewitter

21.49 Uhr: Im Süden des Stadtgebietes Oberhausen fielen mehrere Ampelanlagen aus. Sofern erforderlich wurden Verkehrsregelungsmaßnahmen durchgeführt. Durch die "Sturmböen" wurden mehrere Baustellenabsperrungen umgeweht und von den eingesetzten Beamten wieder aufgestellt und gesichert. Auf der Graßhofstraße machten sich Mülltonnen "selbstständig" und beschädigten zwei geparkte Pkw.

21.46 Uhr: In Bochum gab es zwischen 16.30 und 18 Uhr mehr Feuerwehreinsätze. An der Schöllmannstraße stürzte ein Baum auf ein Auto und beschädigte dieses schwer. Darüber hinaus kam es nur zu kleineren Einsätzen, bei denen Schilder umgerissen wurden oder Dachziegel herabstürzten. Verletze gab es glücklicherweise nicht zu beklagen.

21.06 Uhr: In Bottrop-Feldhausen ist am Nachmittag ein Blitz in das Dach eines Wohnhauses eingeschlagen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stellten sie fest, dass sich unter den Dachziegeln bereits ein Brand entwickelt hatte.

Mit einer Drehleiter erreichten sie die Einschlagsstelle. Nachdem einige Dachziegel vom Dach entfernt wurden, konnte das Feuer gelöscht werden, bevor es sich weiter ausbreiten konnte.

Die Elektroinstallation wurde durch den Blitz allerdings beschädigt. Den Bewohnern ist zum Glück nichts passiert.

18.40 Uhr: Mehrere Bahnstrecken mussten wegen Sturmschäden gesperrt werden.

Behinderungen gab es auch auf der Autobahn 40: Bei Bochum stürzte ein Baum auf die Fahrbahn, Autofahrer standen gut eine Stunde lang im Stau. Zeitweise warnte der Landesbetrieb Straßen.NRW vor überfluteten Fahrbahnen auf dem Ruhrschnellweg.

«Vor allem in der Mitte und im Norden Nordrhein-Westfalens kommt es zu Windstärken bis zu 115 Stundenkilometern», warnte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes in Essen. In Wuppertal wurde am Nachmittag wegen der Sturmwarnung der Zoo geschlossen. Wegen der vielen alten Bäume sei die Gefahr sonst zu groß, teilte die Stadt mit.

Im Bahnverkehr gab es vor allem im nördliche Teil Nordrhein-Westfalens Probleme. Zwischen Herne und Gelsenkirchen wurde der Zugverkehr der Regionalbahn 43 wegen Unwetterschäden gestoppt. Zwischen Haltern am See und Sythen fiel ein Baum ins Gleis, so dass die Züge der Linien RE2 und RE42 die Strecke nur eingleisig passieren konnten.

Zwischen Münster und Altenberge blockierte ebenfalls ein Baum die Strecke. Abellio meldete Ausfälle auf der Regionalbahn-Linie 46 zwischen Bochum und Gelsenkirchen. Dort war die Oberleitung beschädigt. Bei der Eurobahn gab es Ausfälle auf der Linie RB59 zwischen Soest und Dortmund. Auf der Strecke zwischen Köln und Siegen sorgte ein Sturmeinsatz der Feuerwehr für Ausfälle beim RE9 zwischen Wissen und Au.

17.43 Uhr: Für den Hochsauerlandkreis ist am Samstag sogar Schnee angesagt. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glätte durch frierenden Schneematsch.

16.54 Uhr: Die Essener Feuerwehr wurde nach Gewittern am Nachmittag zu mehreren kleineren Einsätzen in Essen gerufen. Es handelte sich aber zunächst nur um abgebrochene Äste und Straßenschilder. Außerdem rückte sie zu einem Einsatz zu Galeria Kaufhof in der Essener City aus. Dann folgte die Entwarnung: Hier hatte sich nur ein Werbebanner gelöst.

16.47 Uhr: In Essen hat sich die Wetterlage nach Starkregen und Donner am Nachmittag etwas erholt. Doch in der Nacht können die Temperaturen weiter fallen. Für Sonntag sind nur noch 4 Grad angesagt.

Aber: In NRW können weiterhin schwere Sturmböen und starke Gewitter auftreten. Es bestehe sogar eine geringe Gefahr für Tornados, so der Deutsche Wetterdienst am später Samstagnachmittag.

11 Uhr: Am Samstag wechseln sich Sonne, Gewitter und Sturmböen immer wieder ab. Der Deutsche Wetterdienst warnt daher erneut von 16 bis 17 Uhr vor starkem Gewitter für mehrere Ruhrgebietsstädte:

  • Oberhausen
  • Bochum
  • Herne
  • Essen
  • Duisburg
  • Mülheim
  • Dortmund
  • Gelsenkirchen
  • Bottrop

Weiterhin gilt der Gefahrenhinweis: Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Bäume können entwurzelt oder Ziegel von Dächern fallen. Verkehrsbehinderungen durch Platzregen können nicht ausgeschlossen werden.

08.21 Uhr - Wetter: Sturm fegt über NRW hinweg

Der Deutsche Wetterdienst warnt am Samstag vor schweren Sturmböen der Stufe 2 von 4.

Bei 10 bis 13 Grad bringt der Südostwind starke bis stürmische, im Bergland und Ostwestfalen schwere Sturmböen mit sich. Die Böen können Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h (Windstärke 10) erreichen.

Der Wetterdienst weist darauf hin, dass Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden können. Außerdem warnt der Deutsche Wetterdienst vor starkem Gewitter.

Am Vormittag bleibt es stark bewölkt mit abklingenden Regenschauern. Im Tagesverlauf klart der Himmel immer wieder auf. Besser wird die Wetterlage jedoch nicht: Vermehrt Regenschauer und einzelne starke Gewitter sagt der Deutsche Wetterdienst voraus.

Zwar schwächen am Abend die Niederschläge ab, dafür bleibt es stark bewöllkt. In der Nacht regnet es dafür wieder und im Bergland wird Schnee erwartet.

Bei 10 bis 13 Grad bringt der Südostwind starke bis stürmische, im Bergland und Ostwestfalen schwere Sturmböen mit sich. Die Böen können Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen.

10.34 Uhr - Sturmböe erfasst Wohnmobil auf A3

In der Nacht erwischte eine Sturmböe ein Wohnmobil und verursachte somit einen schweren Verkehrsunfall. Ein 53-jähriger Niederländer befuhr die A3 in Richtung Grenze, als die Böe plötzlich das Fahrzeug erfasste, leicht anhob und gegen die Mittelschutzplanke schleuderte. Die Fahrbahntrennung verhinderte, dass das Wohnmobil in den Gegenverkehr geriet.

Bei der heftigen Kollision stürzte das Fahrzeug auf die rechte Seite und die 39-jährige niederländische Mitfahrerin, die im Bett geschlafen hatte, wurde durch die Dachluke herausgeschleudert. Sie wurde in den Mittelstreifen katapultiert, während das Wohnmobil mit dem angeschnallten Fahrer, schräg zur Fahrtrichtung auf der Seite liegend, mitten auf der Fahrbahn zum Stillstand kam.

Ein 40-Tonner erkannte die Situation zu spät und kollidierte trotz Ausweichmanöver mit dem Reisemobil. Der Fahrer des Reisemobils konnte sich selber aus dem Wrack befreien und blieb unverletzt. Seine Mitfahrerin erlitt schwerste Verletzungen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Der linke Fahrstreifen blieb bis 7 Uhr gesperrt.

09.44 Uhr - Wetter in NRW: Schnee in der kommenden Woche angekündigt

Wie wetteronline.de berichtet soll sich auch in der kommenden Woche regional sogar Schnee in NRW andeuten. Zunächst soll in den Mittelgebirgen Schnee fallen.

Doch auch im Flachland könne es ab der Wochenmitte sein, dass sich Schnee und Graupel zum Schauerwetter gesellen. Vor allem nachts und am frühen Morgen kann es dann glatt auf den Straßen werden. Dann sollen auch kurze Gewitter möglich sein

Freitag, 06.14 Uhr - Wetter in NRW: Keine Besserung in Sicht

Am Freitag hängt sich eine dichte Wolkenfront über das Ruhrgebiet. Bis zum Nachmittag fällt immer wieder Regen, im höheren Bergland könnte es gar schneien. Erst am Nachmittag lockert der Himmel auf. Die Böen schwächen weiterhin ab.

Der Wind nimmt jedoch nochmals Fahrt auf: Am Samstag werden erneut stürmische Böen und Schauer erwartet. Die Temperaturen liegen zwischen zehn und 13 Grad.

„Vor allem am Wochenende sind verbreitet Sturmböen dabei, regional drohen sogar schwere Sturmböen“, warnt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline. Zwischendurch könne sich aber die Sonne auch ab und zu zeigen.

18.45 Uhr - Erste Sturmschäden im Ruhrgebiet

Erste Sturmschäden gab es schon am Donnerstagabend. Am Flemingweg in Essen ist eine große Birke auf ein Auto gekracht. Wie die Feuerwehr auf Nachfrage von DER WESTEN mitteilt, wurde dabei niemand verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.

(mb, js, pen, ld, fb, ses, lin, dpa)

 
 

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