Streit im Supermarkt: Ehepaar warf Hackfleisch quer durch den Laden – diese Konsequenzen hat das jetzt für sie

Das Ehepaar warf Waren auf eine andere Kundin, auch rohes Hackfleisch flog dann im hohen Bogen durch die Luft. (Symbolbild)
Das Ehepaar warf Waren auf eine andere Kundin, auch rohes Hackfleisch flog dann im hohen Bogen durch die Luft. (Symbolbild)
Foto: imago / imago/Rüdiger Wölk

Köln. Das Hackfleisch flog quer durch den Supermarkt: Wegen gefährlicher Körperverletzung hat das Kölner Amtsgericht ein Ehepaar zu einer Geldstrafe von 6.900 Euro verurteilt. Eine 22-jährige Frau hatte eine andere Kundin im Vorbeigehen angerempelt.

Daraus entwickelte sich zunächst ein Wortgefecht, das dann in eine körperliche Auseinandersetzung ausartete, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte.

------------------------------------

• Mehr Themen:

LIVE-Ticker: 500-Kilo-Bombe an der Messe in Essen-Rüttenscheid +++ A52 gesperrt +++ Evakuierungsgürtel abgeriegelt

Achtung! In diesen Ruhrgebietsstädten warnt der Deutsche Wetterdienst vor schwerem Gewitter

• Top-News des Tages:

Diese Schauspielerin steigt in ARD-Serie „In aller Freundschaft“ ein

Penny räumt wegen Bienensterben die Regale – Insektenforscher widerspricht der Theorie

-------------------------------------

Die Frau und ihr zwei Jahre älterer Ehemann attackierten die Kundin mit Fäusten und Tritten. Schließlich warfen sie mehrere Waren auf die Frau, darunter eine Packung rohes Hackfleisch. Eine Überwachungskamera zeichnete das Geschehen auf. Die Angegriffene wurde nur leicht verletzt.

Das Gericht verurteilte die angeklagte Ehefrau zu 140 Tagessätzen in Höhe von 30 Euro, ihr 24 Jahre alter Mann muss 90 Tagessätze von 30 Euro zahlen. Über das Urteil vom Dienstag hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet. (dpa)

 
 

EURE FAVORITEN

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.
Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.

Beschreibung anzeigen