Streit unter Leiharbeitern endet tödlich – Mann greift Pärchen mit Messer an

Ein Streit unter Leiharbeitern ist tödlich geendet. (Symbolbild)
Ein Streit unter Leiharbeitern ist tödlich geendet. (Symbolbild)
Foto: imago/ Deutzmann

Ein Streit unter Leiharbeitern in Kranenburg eskalierte und endete am Donnerstagabend tödlich.

Ein 23-jähriger Rumäne ist aus einem Fenster aus dem Obergeschoss eines Einfamilienhauses gestürzt, nachdem er zuvor ein Pärchen mit einem Messer bedroht haben soll.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Mann will ein Selfie machen – und stürzt von Klippe

Stadt Dortmund gibt grünes Licht: Festi Ramazan darf doch stattfinden

• Top-News des Tages:

Die tödlichsten Wetterkatastrophen aller Zeiten

Neue Plakatkampagne: Schnaps-Firma Fernet Branca will über Essen lästern – Verstehst du den Witz?

-------------------------------------

Tödlicher Streit unter Leiharbeitern: Was war passiert?

Gegen 20.45 Uhr hatte es in dem Einfamilienhaus Streit gegeben. In dem Haus wohnen sechs Leiharbeiter einer niederländischen Leiharbeitsfirma. Der 23-jährige Rumäne hat laut Polizei mit einem Messer eine Frau (25) und ihren Freund (24), ebenfalls aus Rumänien, bedroht und angegriffen.

Beide wurden durch Stiche schwer am Kopf und Rücken verletzt.

Mann verstarb nach Sturz aus Fenster

Die anderen Bewohner aus Lettland wurden nicht verletzt. Laut ihrer Aussage sei der Mann nach dem Angriff ins Obergeschoss gegangen. Von dort aus stürzte er aus einem Fenster auf die Terrasse. Er verstarb an seinen schweren Kopfverletzungen.

Die Polizei prüft nun, ob er der Mann unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stand.

Das Motiv für den Messerangriff ist noch unklar. Die beiden Opfer werden derzeit im Krankenhaus behandelt, es besteht keine Lebensgefahr. (fb)

 
 

EURE FAVORITEN

Richter erläutert Sami A.-Urteil

Richter Dirk Rauschenberg erklärt den juristischen Hintergrund zur Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Münster.
Do, 16.08.2018, 15.38 Uhr

Richter Dirk Rauschenberg erklärt den juristischen Hintergrund zur Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Münster.

Beschreibung anzeigen