Castrop-Rauxel

Sparkasse in NRW bucht bei Kundin aus heiterem Himmel 10 Euro ab – aus diesem unglaublichen Grund!

Die Sparkasse hat bei einer Kundin 10 Euro abgebucht - aus einem unglaublichen Grund.
Die Sparkasse hat bei einer Kundin 10 Euro abgebucht - aus einem unglaublichen Grund.
Foto: dpa/Symbolbild

Castrop-Rauxel. Unfassbarer Fall! Damit hatte eine Kundin der Sparkasse aus Castrop-Rauxel in NRW nicht gerechnet, als sie auf ihre Kontoauszüge geschaut hat.

Plötzlich waren dort nämlich einfach 10 Euro von der Sparkasse abgebucht worden – mit dem Vermerk „Kreditprovision“.

Sparkasse bucht bei Kundin einfach so 10 Euro ab

Die 63-Jährige konnte mit diesem gebuchten Betrag der Sparkasse nichts anfangen, denn sie hatte schlicht und ergreifend keinen Kredit in Anspruch genommen.

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Ernüchternder Anruf bei der Sparkasse

Ein Anruf bei der Sparkasse brachte erste Ernüchterung: Die 10 Euro waren nicht zum ersten Mal abgebucht worden. Eine Mitarbeiterin erklärte der verdutzten Frau, dass die Abbuchung korrekt sei und dass es sich um eine Vergütung einer zwar vereinbarten aber nicht in Anspruch genommenen Überziehung handele.

Die 10 Euro würden jedes Quartal abgebucht werden, berichten die Ruhrnachrichten.

Kundin beschwert sich bei Sparkasse

Das ließ die Kundin nicht auf sich sitzen und rief erneut an. Bis plötzlich eine Wende in den Fall kam: Ihre Sachbearbeiterin fand heraus, dass das Geld für ein vermeintliches Geschäftskonto abgezogen würde.

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Schwierige Lage bei den Sparkassen:

  • Die Sparkassen stehen aktuell unter großem Druck
  • Die Niedrigzinspolitik der EZB sorgt dafür, dass die Banken mit klassischen Spareinlagen kaum noch Geld verdienen
  • Hinzu kommt die Konkurrenz durch Online-Banken, die kein teures Filialnetz betreiben und deshalb ihren Kunden günstige Konditionen bieten können
  • Laut einem Bericht des „Handeslbatts“ schlossen allein 2018 über 2200 Filialen von Banken und Sparkassen - damit hat sich der Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal beschleunigt
  • 2007 gab es demnach noch etwa 40.000 Filialen von Banken und Sparkassen, Ende 2018 waren es nur noch 27.887
  • Auch die Mitarbeiterzahl schrumpft. 2007 arbeiteten noch mehr als 250.000 Bankabgestellte bei der Sparkasse, zehn Jahre später waren es fast 30.000 Personen weniger

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Schnell war klar: Ein Fehler war passiert, die Software hatte angeblich selbstständig ein falsches Häkchen gesetzt, als die Frau aus Castrop-Rauxel vor Jahren ihr Konto bei der Sparkasse abgeschlossen hat. Denn ein Geschäft führt sie nicht, dementsprechend hat sie auch keinen Dispokredit benötigt für dieses Konto.

Fehler gemacht und eingeräumt

Der Fehler wurde eingeräumt, die zehn Euro zurückgebucht, das vermeintliche Geschäftskonto mit dem Dispo gelöscht. Blöd nur für die Frau: Sie muss nun für ihr privates Konto einen neuen Dispokredit-Antrag stellen.

Sie möchte natürlich weiterhin die Möglichkeit haben, das Konto überziehen zu können. Aus Datenschutzgründen muss sie nun einen ganz neuen Antrag stellen.

Der Fehler könnte übrigens noch bei anderen Kunden vorgekommen sein. Seit einem Jahr würden die zehn Euro abgebucht, Kunden sollen ihre Kontoauszüge checken.

Derweil gibt es schlechte Nachrichten für alle Kunden der Sparda-Bank. Dort wurde beschlossen, insgesamt 43 Filialen zu schließen, wie die „WAZ“ berichtet. „Aktuelle Analysen zeigen, dass unsere Kunden immer seltener eine Filiale besuchen“, wird Manfred Stevermann, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank West, zitiert. (fb)

 
 

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