Sommerferien in NRW: SO verhinderst du einen Einbruch in deiner Wohnung – Polizei verrät ultimative Tricks

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

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Achtung, Urlauber – Vorsicht vor dreisten Einbrechern!

Die Sommerferien haben in NRW begonnen. Selten ist der Bedarf an Ferien gefühlt so groß wie in diesem Sommer. Nicht nur, dass die Temperaturen in NRW eher dazu animieren, in wärmere Gefilden zu reisen. Auch der monatelange Corona-Lockdown zwischen Winter und Frühsommer hat an den Nerven vieler Menschen in NRW genagt.

Doch, Obacht: Wer verreist und seine Wohnung in den Sommerferien unbeaufsichtigt zurücklässt, sollte einige Dinge beachten, damit Kriminelle keine Chance haben, einzubrechen. Und keinen Grund liefern, nochmal urlaubsreif zu sein.

Sommerferien in NRW: SO verhinderst du einen Einbruch in deiner Wohnung

Die Polizei verweist darauf, dass in den letzten fünf Jahren die Zahl der Wohnungseinbrüche in NRW zurückgegangen sei. Trotzdem gebe es immer wieder Fälle von Reiserückkehrern, die Opfer von Einbrüchen geworden sind. Das könne man mit einigen Tricks recht einfach verhindern. Dafür müsse man sich in die Sichtweise eines Einbrechers hineinversetzen, der immer herauszufinden versucht, welche Häuser und Wohnungen verlassen sind und wer für längere Zeit Urlaub macht.

Deshalb sollte man Nachbarn oder Angehörige bitten, die Rolladen oder Jalousien (falls vorhanden) tagsüber zu öffnen und abends wieder zu schließen. Außerdem solle man eine Person seines Vertrauens darum bitten, die Mülltonnen zu den vorgesehenen Abholterminen an die Straße zu stellen und auch den Rasen im Garten zu mähen. Auch ein rappelvoller Briefkasen sollte vermieden werden. Der Grund: Volle Mülltonnen und Briefkästen sowie wucherndes Grün in einer gepflegten Gegend zeigen Kriminellen an, dass hier der Hausherr oder die Hausfrau nicht da sind.

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Sommerferien in NRW: Nachbarn Bescheid geben und Zeitschaltuhr besorgen

Die Polizei rät auch dringend davon ab, Schlüssel im Außenbereich zu „verstecken“, sei es im Blumentopf oder unter der Fußmatte. Einbrecher würden jedes Versteck kennen. Es sei wesentlich besser, wenn der Nachbar den Schlüssel und ein Auge auf das Geschehen habe. Sollte er etwas Verdächtiges mitkriegen, soll direkt der Notruf kontaktiert werden. Das sei auch in den USA ein erfolgreiches Mittel, um Einbrüche in der Nachbarschaft schnell zu verhindern.

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Grundsätzliche Polizei-Tipps gegen Wohnungseinbrüche:

  • Schwachstellen des Hauses/der Wohnung durch Sicherungstechnik sichern
  • Haus- und Wohnungstür IMMER abschließen, auch wenn man nur kurz weg ist
  • Fenster, Balkon- und Terrassentüren immer verschließen, auch wenn man nur kurz weg ist
  • Hauseingangstüren in Mehrfamilienhäusern tagsüber geschlossen halten
  • Türen von Kellern und Dachböden immer verschließen
  • auch auf verdächtige Geräusche bei Nachbarn achten, im Zweifel Polizei anrufen

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Falls man wertvollen Schmuck und Bargeld zuhause hat, dass man unmöglich in den Urlaub nehmen kann, sollte man das an einem sicheren Ort oder in einem Bankschließfach deponieren. Außerdem empfiehlt die Polizei, sich eine Zeitschaltuhr zu besorgen (Kosten: ab drei Euro), um das Haus zeitweise zu beleuchten, um Anwesenheit zu suggerieren. Einbrecher dringen selten in Häuser und Wohnungen ein, wenn jemand dort ist.

Sommerferien in NRW: Nicht das voll bepackte Auto oder den Wohnwagen vor Abreise an Straßenrand stellen

Außerdem solle man das voll bepackte Auto am Vorabend der Abreise nicht an den Straßenrand stellen. Es habe Fälle gegeben, an denen reisefertige Wohnwagen von Kriminellen einfach weggezogen worden sind. Und: Der Anrufbeantworter sollte weiterhin neutral sein und keine Urlaubshinweise geben. Die Polizei appelliert auch daran, auf Social-Media nicht übertrieben oft Urlaubsbilder zu posten – man habe dort schließlich nicht nur „Freunde“.

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Wenn man diese Punkte beherzigt und umsetzt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Urlaubsrückkehr nicht zum Schock wird... (mg)