Skandalöses Notruf-Verhalten bei Bonner Siegauen-Vergewaltigung hat für Polizisten nun doch Konsequenzen

Foto: Imago/Polizei/Montage: Der Westen
  • Zwei Polizisten haben den Notruf im Fall der Bonner Siegauen-Vergewaltigung nicht ernst genug genommen
  • Deswegen werden sie jetzt versetzt

Bonn. Weil sie den Notruf eines jungen Mannes nicht richtig ernst nahmen, werden zwei Beamte der Bonner Polizei nun versetzt. Der junge Mann hatte die Vergewaltigung seiner Freundin in der Bonner Siegaue gemeldet.

Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, bekommen die beiden Männer in der Polizeibehörde Bonn neue Aufgaben zugewiesen.

Reaktion war unangemessen

In der Nacht auf den 2. April war eine Camperin beim Zelten von einem bewaffneten Asylbewerber aus Ghana angegriffen und vergewaltigt worden. Ihr Freund hatte per Notruf die Polizei verständigt.

Diese hatte zwar eine Streife informiert, den Fall aber nicht ernst genommen und „in völlig unangemessener Weise“ auf den Vorfall reagiert, so ein Sprecher der Bonner Polizei.

Der mutmaßliche Täter konnte nach fünf Tagen festgenommen werden. Er wurde von der Staatsanwaltschaft angeklagt und sitzt in Untersuchungshaft. Die Tat bestreitet er.

(fr)

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