Silvester in NRW: Sexueller Übergriff am Dortmunder Hauptbahnhof +++ Kita-Brand in Essen

Foto: Der Westen / imago images

Viele Zwischenfälle zum Jahreswechsel! Silvester in NRW ist vorüber, das neue Jahr ist da! Während die einen den Jahreswechsel ausgelassen gefeiert haben, hatten Feuerwehr, Polizei und Co. wie in jedem Jahr in dieser Nacht besonders viel zu tun.

Nun ziehen die Einsatzkräfte Bilanz zu Feuerwerk, Gewalt und schweren Unfällen an Silvester in NRW. Immer wieder mussten die Einsatzkräfte zu Bränden, Prügeleien und auch zu sexuellen Übegriffen ausrücken.

+++ News-Ticker aktualisieren +++

Donnerstag, 02.01.2020

16.03 Uhr: Im Essener Stadtteil Freisenbruch hat es am Montagabend in einer Kita gebrannt. Die Polizei vermutet, dass ein angezündeter Böller der Grund für das Feuer gewesen ist. Fußgänger waren gegen 21.20 Uhr am Gebäude im Jasperweg entlanggegangen, als ein 18-Jähriger sie auf die Flammen aufmerksam machte. Die Polizei stellte später fest, dass der junge Mann auf Drogen war. Ob er auch der Verursacher für das Feuer ist, wird derzeit noch ermittelt.

13.22 Uhr: Mit schweren Verletzungen wurde ein 15-Jähriger in Gelsenkirchen in der Silvesternacht in ein Krankenhaus eingeliefert und wurde nach einer Not-OP in ein künstliches Koma versetzt. Nach seinen Angaben hatte der Jugendliche einen Böller gemeinsam mit Gleichaltrigen gefunden, angezündet und einen Topfdeckel darüber gehalten. Die Detonation sei so gewaltig gewesen, dass der Deckel zersprungen sei.

Nach dem schweren Unfall eines 15-Jährigen mit einem Silvesterknaller am Neujahrstag ermittelt die Polizei. Es sei nicht auszuschließen, dass der Böller illegal gewesen sei, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Die gravierenden Verletzungen des Jugendlichen legten die Vermutung nahe, dass es sich nicht um einen zugelassenen Feuerwerkskörper gehandelt habe.

11.38 Uhr: Schlimmer Vorfall beim Aufräumen nach der Silvesternacht. Ein Elfjähriger ist in Paderborn von einem liegengebliebenen Böller schwer verletzt worden. Laut Polizei wollten Eltern und Kinder am Neujahrsvormittag die Überreste des Feuerwerks im Hof vor ihren Wohnhäusern beseitigen. Dabei habe der Junge mit dem vermutlich nicht zertifizierten Böller hantiert, der daraufhin in seiner Hand explodiert sei. Das Kind kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

10.50 Uhr: In Dinslaken hatte ein unbekannter Mann in der Silvesternacht einen Feuerwerkskörper in ein Restaurant geworfen und dabei eine Person verletzt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, handelte es sich um ein Sushi-Restaurant in der Saarstraße. Der Feuerwerkskörper explodierte in den Räumlichkeiten und streifte einen Stuhl sowie das Hosenbein einer 19-Jährigen. Sie erlitt einen Schock und Hautrötungen.

Mittwoch, 01.01.2020

Silvester 2019 in NRW: Schüsse in Dortmunder Innenstadt

20.05 Uhr: In der Dortmunder Innenstadt hat es Schüsse gegeben. Ein Mann mit einer Schusswaffe soll Polizisten bedroht haben.

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+++Dortmund: Mutter und ihre drei Kinder verlieren bei Brand an Weihnachten alles – was dann passiert, ist einfach unglaublich!+++

15.53 Uhr: Die Feuerwehr Essen zieht Bilanz zur Silvesternacht. Berufs- und Freiwilligenfeuerwehr rückten insgesamt 293 Mal aus. Erschreckend ist, dass Einsatzkräfte in dieser Nacht oft bei ihrer Arbeit behindert und sogar von Betrunkenen angepöbelt wurden.

Insgesamt 193 Mal rückte der Rettungsdienst aus. Viele Menschen verletzten sich durch Böller und Raketen. Oder in Folge von Alkohol, durch Stürze und Schlägereien. Zahlreiche Papier- und Abfallcontainer standen durch Brandstiftung in Flammen. Die Feuerwehr rückte insgesamt 97 Mal aus, das sind 31 Einsätze mehr als noch im Vorjahr.

15.30 Uhr: In Ibbenbüren ist es in der Nacht zu einer Explosion in einem Wohnhaus gekommen. Bislang ist noch unklar, ob der 49-Jährige die Detonation vorsätzlich herbeigeführt hat oder ob es sich möglicherweise um ein Unglück handelt. Die Polizei Münster hat eine Mordkommission eingesetzt.

>>> Die Details erfährst du hier. <<<

15.02 Uhr: Gegen 5.15 Uhr in der Silvesternacht meldeten Zeugen der Polizei Essen eine Massenschlägerei an der Friedrich-Ebert-Straße. Als die Beamten eintrafen, waren bereits mehrere Männer geflohen. Die Polizei versorgte eine Person, die schwer verletzt am Boden lag.

Mehrere Zeugen berichteten, dass drei oder vier Männer in Richtung Limbecker Platz und dann zum Grüngürtel geflüchtet seien. Während der Fahndung entdeckte ein Streifenwagenteam einen Verdächtigen, der bei Erblicken des Polizeiwagens sofort wegrannte. >>> Mehr liest du hier. <<<

14.02 Uhr: Auch die Feuerwehr aus Mülheim hatte in der Silvesternacht alle Hände voll zu tun. Um 23.50 Uhr meldeten Anrufer einen Zimmerbrand. Wegen der starken Rauchentwicklung konnten mehrere Bewohner das Haus nicht verlassen. Die Feuerwehr befreite 23 Menschen aus dem Gebäude. Fünf Personen wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus geliefert.

Als dieser Einsatz noch lief, wurde ein weiterer Brand gemeldet. In Dümpten mussten die Einsatzkräfte ein lichterloh brennendes Kellerzimmer löschen. Nach umfangreicher Lüftung konnten die Bewohner in die restliche Wohnung zurückkehren.

Bis drei Uhr morgens wurden 21 weitere Feuer im gesamten Stadtgebiet gemeldet. Zu Verletzungen durch Feuerwerkskörper kam es laut der Feuerwehr in dieser Nacht zum Glück nicht.

Borken: Mann ersticht seine Ex-Partnerin mit einem Messer

13.46 Uhr: Ein 59-Jähriger hat in Borken seine Ex-Partnerin mit einem Messer erstochen. Erste Ermittlungen ergaben, dass möglicherweise ein Streit zwischen den ehemaligen Lebensgefährten in der Nacht eskaliert ist.

Auch die gemeinsame sechsjährige Tochter befand sich zu dem Zeitpunkt in der Wohnung. >>> Die Details erfährst du hier. <<<

13.40 Uhr: Das Landesamt für Zentale Polizeiliche Dienste NRW verkündete erfreuliche Zahlen. In vielen Bereichen habe es weniger Straftaten gegeben.

So sank die Zahl der Sexualdelikte von 33 auf 21. Während des beim letzten Jahreswechsel noch 422 einfache Körperverletzungsdelikte gab, waren es in diesem Jahr nur 301. Die Polizei registrierte 134 Fälle von gefährlicher Körperverletzung (zuvor 161).

13.15 Uhr: Die Polizei hat nun eine mögliche Ursache für den Brand im Affenhaus im Krefelder Zoo bekanntgegeben: verbotenes Feuerwerk.

Zahlreiche Zeugen berichteten demnach, dass Unbekannte nicht nur Raketen, sondern auch die in Deutschland verbotenen sogenannten Himmelslaternen abgeschossen wurden. >>> Mehr dazu liest du hier. <<<

12.58 Uhr: Auch die Feuerwehr Gelsenkirchen musste in der Nacht überdurchschnittlich oft ausrücken – insgesamt 217 Mal, davon 168 Einsätze im Rettungsdienst. Unter anderem hatte sich ein Jugendlicher schwerste Verletzungen an beiden Händen zugezogen. Mehreren Patienten wurden außerdem mit schweren Augenverletzungen in Spezialkliniken transportiert.

Als „rekordverdächtig“ bezeichnen die Feuerwehrleute auch die Einsatzdichte in den ersten Stunden des neuen Jahres mit über 100 Einsätze.

17 Verletzte nach Kellerbrand in Oberhausen

12.40 Uhr: Kellerbrand in Oberhausen. Als die Feuerwehr um 1.16 Uhr an dem Einfamilienhaus eintraf, konnten die Wohnungen auf den drei Etagen wegen der großen Hitze und der extremen Rauchentwicklung nicht mehr über das Treppenhaus erreicht werden.

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Insgesamt 21 Personen mussten deshalb über Leitern und die Drehleiter aus ihren Wohnungen geholt und in Sicherheit gebracht werden. 17 Personen kamen wegen einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, eine Katze verstarb bei dem Unglück. Die Wohnungen durften anschließend nicht mehr betreten werden. Die Polizei hat die Ermittlungen der Brandursache aufgenommen.

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11.59 Uhr: Viel Arbeit für die Dortmunder Feuerwehr. Ganze 422 mal mussten die Einsatzkräfte am 31. Dezember bis zum Jahreswechsel ausrücken. In den ersten acht Stunden des neuen Jahres wurden sie insgesamt 318 Mal alarmiert.

Zu den größeren Einsätzen zählten zwei Kellerbrände, ein Verkehrsunfall und der Brand eines Anbaus im Innenhof eines Häuserblocks.

11.30 Uhr: In einer Disko in Bochum-Hofstede ist ein lautstarker Streit hochgekocht. Zwei Gruppen prügelten zunächst in und später vor einer Disko in der Freudenbergstr. 39 aufeinander ein.

Andere Diskobesucher verständigten die Polizei. Als die Beamten den Diskoparkplatz erreichten, versuchten die Schläger zu fliehen. Die Polizisten konnten drei Beteiligte, 19, 25 und 27 Jahre alt, einholen und stellten sie.

Die alkoholisierten Männer hatten Verletzungen von der Prügelei davongetragen. Einer hatte eine oberflächliche Stichverletzung abbekommen. Der Mann wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren.

Münster: Betrunkener schießt Feuerwerk auf Polizisten

10: 59 Uhr: Auf dem Domplatz in Münster versuchte ein stark angetrunkener 21-Jähriger um kurz nach Mitternacht einen Polizisten mit einem Feuerwerkskörper zu verletzten. Die Polizei nahm den Mann in Gewahrsam.

Die 2 Promille im Blut musste er auf der Wache ausschlafen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige.

10. 45 Uhr: Zwei 17- und 18-jährige Jugendliche sollen von einem 49-jährigen Mann im Hauptbahnhof sexuell belästigt worden sein. Nach Angaben von Zeugen soll der Dortmunder den beiden jungen Frauen gegen ihren Willen in den Schritt gefasst haben.

Die Bundespolizei nahm den Mann fest. Gegen den 49-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet.

+++ Silvester: 18-Jähriger stirbt bei schrecklichem Unfall ++ Mann (52) zündet Rakete in eigener Wohnung – 60 Feuerwehrleute im Einsatz +++

Bochum: Rettungswagen verunglückt

10.00 Uhr: Die Feuerwehr Bochum zählte 72 Einsätze über den Jahreswechsel. Bei einem dieser Einsätze wurde ein Rettungswagen um kurz nach 4 Uhr auf der A 43 in einen Verkehrsunfall verwickelt. Dabei wurden beide Besatzungsmitglieder leicht verletzt. Sie kamen zu Behandlung in ein Krankenhaus. Der Unfallgegner flüchtete von der Unfallstelle.

8.40 Uhr: Auf der Batenbrockstraße in Bottrop kam es in der Nacht zu einer größeren Auseinandersetzung, bei der fünf Menschen verletzt wurden. Einer von ihnen verbrachte die Nacht im Krankenhaus.

Gegen 2.30 Uhr entspannte sich die Lage in Bottrop, jedoch nur für kurze Zeit. Um 3.20 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall wegen dichtem Nebel auf der A40 bei Bottrop. >>> Erfahre hier mehr <<<.

6 Uhr: Das Affenhaus der Krefelder Zoos brannte in der Silvesternacht vollständig ab. 30 Tiere starben in den Flammen. Die Hintergründe der schrecklichen Tragödie liest du hier >>> (vh)

 
 

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