Sie waren in einem winzigen Staufach zusammengepfercht: Zollbeamte befreien fünf Menschen aus Lastwagen

In diesem winzigen Stauraum lagen fünf Menschen.
In diesem winzigen Stauraum lagen fünf Menschen.
Foto: Bundespolizei
  • Zollbeamte haben bei Aachen fünf Personen aus einem Lkw befreit
  • Besonders heftig: Die geschleusten Personen lagen zusammengekauert in einem kleinen Staufach
  • Ob der Lkw-Fahrer etwas mit der Schleusung zu tun hat, müssen Ermittlungen erst noch ergeben

Aachen. Zollbeamte haben am Donnerstagvormittag fünf Personen aus dem Staufach eines Kühllastwagens befreit.

Der Lastwagen hatte zuvor die belgisch-deutsche Grenze am ehemaligen Grenzübergang in Aachen-Lichtenbusch passiert, als der Fahrer für eine Pause am Rastplatz Königsberg anhielt.

Als er plötzlich Klopfgeräusche aus einem der Staufächer hörte, sprach er eine vorbeifahrende Zollstreife an.

Die Beamten schauten im Staufach nach und entdeckten fünf Afrikaner, die zusammengekauert in dem kleinen Fach lagen.

So wenig Platz war im Staufach:

Hat der Lkw-Fahrer etwas mit der Schleusung zu tun?

Bundespolizisten, die hinzugerufen wurden, kümmerten sich um die Personen.

Sie waren leicht unterkühlt und wurden kurze Zeit später von Sanitätern untersucht und behandelt.

Ob der Lkw-Fahrer etwas mit der Schleusung zu tun hat, müssen weitere Ermittlungen der Bundespolizei noch ergeben.

Erste Auswertungen der Fingerabdrücke von zwei der geschleusten Personen haben bereits ergeben, dass sie in Frankreich als Asylbewerber bekannt sind.

Die Ermittlungen dauern noch an.

(jsc)

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