Schwelbrand in Flüchtlingsunterkunft in Altena

Foto: WAZ FotoPool
In einem Wohnhaus, in dem auch Flüchtlinge wohnen, brannte es auf dem Dachboden. Polizei schließt fremdenfeindlichen Hintergrund nicht aus.

Altena. Nach einem Schwelbrand in einem Dachstuhl am Samstag in Altena ermittelt jetzt auch der Staatsschutz. Grund: In dem Wohngebäude lebten seit diesem Freitag sieben syrische Flüghlinge. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund sei "nicht sicher auszuschließen", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Hagen am Samstag mit.

Gegen Mittag machte sich plötzlich Rauchgeruch in dem Gebäude an der Brandstraße bemerkbar. Nachbarn stellten daraufhin fest, dass der Dachstuhl verqualmt war. Sie alarmierten die Feuerwehr. Die konnte den Schwelbrand zügig löschen, heißt es im Polizeibericht.

An einem Dachbalken schwelte ein Feuer

Als der Brand entdeckt wurde, waren einige Menschen in dem Haus, um die sieben syrischen Flüchtlinge im Alter von 15 bis 65 Jahre willkommen zu heißen. Die Stadt Altena quartiert laut einem örtlichen Medienbericht Flüchtlinge in leer stehenden Wohnungen ein. Die Stadt habe überdurchschnittlich viel Leerstand.

Die Brandursache war laut Polizei am Samstag noch nicht klar. An einem Dachbalken schwelte ein Feuer. Die syrischen Flüchtlinge wurden vorsorglich woanders untergebracht. (WE)

 
 

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