Schulen in NRW: 5000 Schüler in Quarantäne ++ Maskenverweigerer dürfen nicht ausgeschlossen werden ++

Corona an Schulen in NRW: Rund 5000 Schüler sind derzeit in Quarantäne.
Corona an Schulen in NRW: Rund 5000 Schüler sind derzeit in Quarantäne.
Foto: Friso Gentsch/dpa

Essen / Bochum. Die Zahl der Coronafälle an Schulen in NRW häufen sich.

Die Folge: Quarantäne, teilweise werden Schulen sogar ganz geschlossen.

Schulen in NRW: Corona-Fälle im Überblick

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An den Schulen in NRW gibt es über 300 Coronafälle, etwa 5000 Schüler sind derzeit in Quarantäne.

Wir halten dich hier auf dem Laufenden.

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Dienstag, 25.8., 17.51 Uhr: 5000 Schüler in Quarantäne

Rund 97 Prozent der Lehrkräfte haben Präsenzunterricht erteilen können, teilte das Schulministerium mit. 524 Lehrer hätten sich seit dem Schulstart in Quarantäne befunden, bei 30 sei bis Mitte vergangener Woche eine Corona-Infektion bestätigt worden. Unter den Schülern seien rund 5000 in Quarantäne bei über 300 bestätigten Infektionen.

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17.29 Uhr: Schulklasse in Hagen in Quarantäne

Da ein positiver Coronafall in der Schülerschaft aufgetreten ist, befindet sich eine Klasse der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule seit Montag vorsorglich in Quarantäne. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse machten einen Coronatest und bleiben zunächst in Quarantäne. Über das weitere Vorgehen entscheidet das Gesundheitsamt im Rahmen des Infektionsschutzes, sobald die Testergebnisse vorliegen.

16.01 Uhr: Maskenverweigerer dürfen nicht aus Schulen ausgeschlossen werden

Schulen in Nordrhein-Westfalen dürfen Schüler ohne Alltagsmaske nicht pauschal vom Unterricht ausschließen. Darauf hat das Düsseldorfer Verwaltungsgericht am Dienstag hingewiesen. In der Coronabetreuungsverordnung des Landes NRW fehle dafür die notwendige Rechtsgrundlage (Az.: 18 L 1608/20).

Zwei Schüler eines Gymnasiums am Niederrhein hatten sich nach ihrer Weigerung, Masken zu tragen, gegen den daraufhin verhängten Ausschluss vom Unterricht vor Gericht gewehrt - mit Erfolg. Eine Ausnahmegenehmigung aus medizinischen Gründen lehnte das Gericht für die beiden Schüler aber ab. Die vorgelegten Atteste genügten den Richtern nicht.

15.11 Uhr: Zwei Schüler in Oberhausen positiv getestet

Auch in Oberhausen hat es zwei Corona-Fälle an zwei Schulen gegeben. Ein Unterstufenschüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums wurde positiv auf Covid-10 getestet. Der Test war notwendig, weil er privaten Kontakt zu einer infizierten Person hatte. Nach den bisherigen Ermittlungen seien Kontaktpersonen nur die Eltern und ein weiterer Schüler des betroffenen Gymnasiasten, teilte die Stadt mit.

Hier wurde seitens des Gesundheitsbereichs Quarantäne ausgesprochen. Da laut Schulleitung das Hygienekonzept eingehalten wurde, etwa das Tragen des Mund-Nase-Schutzes und das Einhalten des Abstandsgebots, sind weitere Maßnahmen an der Schule nicht erforderlich. Der Unterricht kann dort wie gewohnt weiter durchgeführt werden.

Auch am Hans-Sachs-Berufskolleg kann der Unterricht wie gewohnt fortgesetzt werden, nachdem ein Schüler positiv getestet worden war. Er hat Krankheitssymptome. Es gibt zwei Schüler des Kollegs, die außerhalb der Schule Kontakt zu dem erkrankten Schüler hatten. Einer von ihnen kommt aus Dinslaken. Die Stadt Dinslaken wurde informiert.

7.15 Uhr: Covid-19-Fall an Christophorusschule in Essen-Kray

Am Montag vermeldete die Christophorusschule in Essen-Kray einen Covid-19-Fall im OGS-Bereich der Schule.

Wie die Stadt Essen am Montag mitteilte, müssen nun 40 Kinder in zwei Betreuungsgruppen in häuslicher Quarantäne bleiben. Dies gilt auch für vier Betreuer und Betreuerinnen. Die Quarantäne wurde bereits vor dem Wochenende angeordnet.

Von einer eventuellen Schließung der Schule vermeldete die Stadt Essen am Montag nichts. Anders sieht es da in Bochum aus.

Montag, 24.8., 19.15 Uhr: Komplizierte Corona-Nachverfolgung an Schule in Bochum

An der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bochum war eine Lehrerin positiv getestet worden. Sie hatte noch die gesamte vergangene Woche über Unterricht erteilt. Ein weiterer Infektionsfall an der Schule wurde am Montag gemeldet.

Die Kontaktnachverfolgung an der Willy-Brandt-Gesamtschule gestaltet sich allerdings derart komplex, dass auch eine Teilöffnung der Schule zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Frage kommt. Die Informationslage sei laut der Stadt Bochum zu „diffus“.

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Zunächst werden morgen vorsorglich alle Lehrerinnen und Lehrer getestet. Erst, wenn die Ergebnisse dieser Tests vorliegen, kann die Schule wieder öffnen. Am Mittwoch werden außerdem rund 80 Schülerinnen und Schüler getestet, die nach jetzigem Stand der Kategorie I zugeordnet werden müssen. (at)

 
 

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