Schlimme Unfälle im Kölner Karneval: Fußgänger schwer verletzt - Daimler-Fahrer flüchtet

Die Kölner Polizei wurde Samstagnacht zu zwei schlimmen Verkehrsunfällen gerufen.
Die Kölner Polizei wurde Samstagnacht zu zwei schlimmen Verkehrsunfällen gerufen.
Foto: imago/Ralph Peters (Symbolbild)

Köln. Der Kölner Karneval wird in diesem Jahr von schrecklichen Ereignissen überschattet.

Nachdem ein Polizist zwischen zwei Wagen einer vorbeifahrenden Straßenbahn geschubst wurde und noch vor Ort verstarb (hier der aktuelle Stand der Ermittlungen), ereigneten sich in der Nacht von Samstag zu Sonntag zwei schlimme Unfälle, bei denen Fußgänger zum Opfer wurden.

Fußgänger lebensgefährlich verletzt

Im Stadtteil Bayenthal im Süden Kölns wollte ein noch nicht identifizierter Mann gegen 2.20 Uhr die Bonner Straße überqueren. Dort wurde er vom Pkw eines 58-jährigen Autofahrers erfasst, der die Bonner Straße in Richtung Chlodwigplatz befuhr.

Der Fußgänger wurde zu Boden geschleudert. Nach notärztlicher Behandlung am Unfallort wurde der lebensgefährlich Verletzte in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Autofahrer begeht Fahrerflucht

Wenige Minuten später ereignete sich in der Innenstadt der zweite folgenschwere Unfall. Gegen 2.25 Uhr wollte ein mutmaßlich angetrunkener Fußgänger (26) den Hohenzollernring in Höhe der Einmündung zur Palmstraße überqueren.

Dabei kollidierte er mit einem Daimler, der den Hohenzollernring vom Friesenplatz aus kommend in Richtung Rudolfplatz befuhr. Der 26-Jährige wurde auf die entgegengesetzte Fahrbahnseite geschleudert, wo ein dort fahrender Pkw-Fahrer nur durch ein abruptes Lenkmanöver einen weiteren Zusammenstoß verhinderte. Mit schweren Verletzungen wurde der Fußgänger in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Daimler-Fahrer blieb nicht an der Unfallstelle. Die Ermittlungen nach dem flüchtigen Fahrzeug laufen. (dhe)

 
 

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