Sauerland/NRW: Mann öffnet Lkw-Container – als er ins Innere schaut, bekommt er Todesangst

Todesangst im Sauerland (NRW)! Als ein Mitarbeiter den Lkw kontrollieren will, gefriert ihm das Blut in den Adern. (Symbolbild)
Todesangst im Sauerland (NRW)! Als ein Mitarbeiter den Lkw kontrollieren will, gefriert ihm das Blut in den Adern. (Symbolbild)
Foto: imago images

Als ein Mitarbeiter einen Lkw im Sauerland (NRW) öffnen will, gefriert ihm das Blut in den Adern. Was er zu sehen bekommt, jagt ihm eine Heidenangst ein.

Mit diesen unangemeldeten Gästen aus Südamerika haben die Mitarbeiter einer Firma im Sauerland wohl nicht gerechnet. Drei Spinnen versteckten sich in einem Container. Eine davon ist brandgefährlich.

Sauerland: Mann öffnet Lkw in NRW - dann gefriert ihm das Blut in den Adern

Diesen Arbeitstag wird eine Firma in Kierspe (Sauerland) wohl so schnell nicht vergessen. In einem Lkw-Container aus Südamerika entdeckte ein Mitarbeiter drei schwarze Spinnen. Wie der Geschäftsführer Rolf Schönberger berichtet, wurden daraufhin die Behörden alamiert.

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Experte identifiziert „Schwarze Witwe“

Ordnungsamt und Feuerwehr sperrten den Bereich nach eigenen Angaben ab. Eines der Tiere wurde nach seiner Entdeckung am Donnerstag eingefangen. Ein Experte des Kölner Zoos habe es dann als „Schwarze Witwe“ identifiziert, sagte Schönberger.

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Das ist die Spinne „Schwarze Witwe“:

  • Die Schwarze Witwe ist eine der 31 Arten der „Echten Witwen“
  • Sie gehört zu der Gattung der Webspinnen und ist mit einem besonders starkem Gift ausgestattet
  • Ihr lateinischer Name lautet Latrodectus
  • Der Name kommt daher, dass das Weibchen das kleinere Männchen nach dem Geschlechtsverkehr tötet. Sie frisst ihren Partner dann auf und macht sich selbst zur Witwe
  • In Deutschland kommen keine Populationen der gefährlichen Spinne vor

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Daraufhin sei ein Kammerjäger gerufen worden, der den Container ausgesprüht habe. Die Mitarbeiter der Firma hatten in jedem Fall Glück. Ein Biss der „Schwarzen Witwe“ kann in seltenen Fällen auch für Menschen tödlich sein.

Biss der „Schwarzen Witwe“ kann tödlich enden

Auch wenn die Tiere nicht aggressiv sind, kommt es ganz selten zu Bissunfällen mit Menschen. Für Kinder und kranke oder geschwächte Menschen kann das böse ausgehen.

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Der Biss selbst wird meist gar nicht bemerkt, weil er nicht schmerzhaft ist. Dann kann es aber zu juckendem Hautausschlag in der Stelle kommen. Die Gebissenen klagen über Schlafstörungen, Bluthochdruck oder Krämpfe. Normalerweise erholen sich die Menschen aber nach ein paar Tagen wieder.

Spinne hält Kunden bei Aldi in Bochum auf Trab

Eine andere Spinne hielt vor knapp zweieinhalb Jahren ganz Bochum in Atem. Die Spinne kroch aus einem Bananenkarton bei Aldi. Der komplette Discounter musste gesperrt werden, bis das Tier endlich gefunden werden konnte. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Hier mehr zu der Geschichte im Ruhrgebiet lesen >>> (ms/js/dpa)