Sauerland: Heißluftballon verunglückt – war die Wetterlage schuld?

In Marsberg ist ein Heißluftballon abgestürzt. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt.
In Marsberg ist ein Heißluftballon abgestürzt. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt.
Foto: Feuerwehr Marsberg

Marsberg. Nach dem Absturz eines Heißluftballons im Sauerland befindet sich ein 52-Jähriger auch am Donnerstag weiter in Lebensgefahr. Eine 51 Jahre alte Frau, die ebenfalls zunächst lebensgefährliche Verletzungen erlitt, sei mittlerweile in stabilem Zustand, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochnachmittag.

Insgesamt wurden alle elf Insassen aus Nordhessen verletzt. Zur Ursache des Unglücks am Dienstagabend konnte der Sprecher noch keine Angaben machen. Die Untersuchungen laufen.

Heißluftballon im Sauerland verunglückt: Zwei Menschen lebensgefährlich verletzt

Der Ballon sei kurz vor der Landung gegen 21 Uhr in etwa einem Meter Höhe ins Schlingern geraten und abgestürzt, sagte der Polizeisprecher. Daraufhin habe sich der Korb mehrfach überschlagen. Dabei habe der Brenner zeitweise quer gelegen und so den Korb in Brand gesetzt. Die Verletzungen der Insassen stammten sowohl vom Aufprall als auch vom Feuer.

Als die Feuerwehr kurz nach dem Unfall an der Unglücksstelle rund 200 Meter neben der B7 eintraf, war der Ballon bereits ausgebrannt.

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Rettungshubschrauber mussten die Brandopfer in Spezialkliniken fliegen

Bei dem Unglück verletzten sich alle Insassen des Heißluftballons. Ein Mann (52) und eine 51-jährige Frau aus Korbach wurden lebensgefährlich, neun weitere Personen wurden schwer verletzt.

Drei der Verletzten mussten mit schweren Brandverletzungen mit den Rettungshubschraubern in Spezialkliniken geflogen werden.

Im Ballon waren zehn Gäste im Alter von 22 - 59 Jahren. Vier Männer und sechs Frauen. Der Pilot ist 64 Jahre alt. Alle kamen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Fachleute von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) seien seit dem Vormittag vor Ort gewesen, um den Ballon und die Absturzstelle auf einer Wiese rund 200 Meter neben einer Bundesstraße zu inspizieren. Der Ballon sei nach einer ersten Begutachtung für weitere Untersuchungen an den Sitz der BFU nach Braunschweig gebracht worden, teilte die Polizei mit. Auch die Kriminalpolizei ermittelt zum Unfallhergang. Zur Klärung der Ursache soll nach Angaben des Polizeisprechers auch der Ballonfahrer befragt werden. Er befinde sich noch in einer Klinik, sei aber ansprechbar.

Experten ermitteln Unfallursache

Fachleute von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) seien am Mittwoch vor Ort gewesen, um den Ballon und die Absturzstelle auf einer Wiese rund 200 Meter neben einer Bundesstraße zu inspizieren. Der Ballon sei nach einer ersten Begutachtung für weitere Untersuchungen an den Sitz der BFU nach Braunschweig gebracht worden, teilte die Polizei mit.

Auch die Kriminalpolizei ermittelt zum Unfallhergang. Zur Klärung der Ursache soll nach Angaben des Polizeisprechers auch der Ballonfahrer befragt werden. Er befinde sich noch in einer Klinik, sei aber ansprechbar.

Bestandteil der Ermittlungen wird unter anderem sein, welche Rolle das Wetter bei dem Unglück gespielt hat. Zu später Stunde fegte am Dienstagabend ein heftiges Unwetter über NRW. Hier mehr Infos >>> (bs/fb/ak)

 
 

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