Wer kämpft in Südwestfalen für Ideale?

Iserlohn/Hagen..  Der ehemalige NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat ihn schon, Formel-1-Ikone Niki Lauda auch, und Fußball-Legende Uwe Seeler durfte die Auszeichnung ebenfalls mitnehmen in seine norddeutsche Heimat: Die drei Prominenten gehören zu den Preisträgern des Charlie Award, der jedes Jahr von den Studenten der ­privaten Hochschule BiTS in Iserlohn vergeben wird. Sinn der Sache: Die jungen Männer und Frauen wollen Menschen auszeichnen, „deren großes Engagement für die Gesellschaft aus der Masse hervorsticht“.

Wir meinen: Einsatz für andere leisten nicht nur Prominente, sondern auch „Menschen wie du und ich“. Und deshalb sucht diese Zeitung nun gemeinsam mit den Iserlohner Studenten Initiativen aus Südwestfalen, die es ebenfalls verdient haben, im Rampenlicht zu stehen. Weil sie sich für Schwächere einsetzen. Weil sie eine Idee hatten, die anderen hilft. Ganz einfach: weil sie Gutes tun. Wir holen den Charlie Award nach Südwestfalen.

Der Gewinner wird den Award im Rahmen des Campus Symposiums 2014 erhalten, zu dem Anfang September hochkarätige Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf dem Gelände der BiTS in Iserlohn erwartet werden. Zugesagt hat schon der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog. Weitere Referenten werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.

Wir suchen den Gewinner des südwestfälischen Charlie Award aber nicht allein, sondern gemeinsam mit Ihnen, liebe Leser. Denn Sie wissen am besten, wer in Ihrem Ort diese Auszeichnung verdient hat. In Zusammenarbeit mit unseren Lokalredaktionen haben wir bereits eine kleine Vorauswahl von Initiativen getroffen, die wir Ihnen demnächst in dieser Zeitung kurz vorstellen wollen.

Die Kandidatenauswahl ist jedoch offen, und deswegen sind jetzt Sie gefragt: Kennen Sie eine Initiative aus Südwestfalen, die den Charlie Award bekommen sollte? Dann schicken Sie uns Ihren Vorschlag und begründen Sie ihn kurz. Selbstverständlich können Sie auch eine ehrenamtliche Organisation vorschlagen, in der Sie selbst tätig sind. Eine Jury, gebildet aus Studenten und Vertretern dieser Zeitung, wird die Auswahl dann bewerten und anschließend den Preisträger ermitteln.

Der Gewinner wird unter anderem die Charlie-Award-Skulptur erhalten (siehe Foto).

Ausgezeichnet wird die siegreiche Initiative gemeinsam mit den prominenten Preisträgern im Rahmen des Campus Symposiums am 4. und 5. September auf dem Campus in Iserlohn. Dort steht der politische Wandel als Schwerpunktthema im Blickpunkt. Klar, dass es dabei auch um die Entwicklung in der Ukraine und in der Europäischen Union ­gehen wird. „Gerade in Tagen wie diesen zeigt sich, wie wichtig es ist, miteinander im Gespräch zu bleiben, um nach Lösungen für kleine und große Probleme oder Konflikte zu suchen“, sagt Malin Schlömer, Projektleiterin des Campus Symposiums.

Matthias Thelen, Geschäftsführer des Campus Symposiums, ergänzt: „Unter den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der heutigen Zeit ist es schwieriger geworden, für Ideale einzutreten und Mitmenschen zu motivieren. Das wollen wir mit dem Charlie Award berücksichtigen.“

 
 

EURE FAVORITEN