Was sich junge Menschen für eine Zukunft in Südwestfalen wünschen

Foto: FUNKE Foto Services / Volker Hartmann
Sie sind jung, sie sind kreativ und sie wollen etwas bewegen. In Hilchenbach im Siegerland haben sie die Köpfe zusammengesteckt, und auch Ideen entwickelt, wie sich die Region Südwestfalen verändern kann.

Hilchenbach.. Bürgerbusse, die auch abends noch unterwegs sind, bis 22 Uhr vielleicht, sagt Roxana Küthe aus Beienbach. Eine bessere Breitbandversorgung, sagt Niklas Latusek aus Sundern. Zu wenige Sportangebote, so Jana Saßmannshausen aus Erndtebrück-Birkelbach. Dinge, die Jugendlichen in der Region fehlen.

Auf Einladung der Südwestfalen Agentur haben sie am Samstag in Hilchenbach-Müsen über die Zukunft der Region diskutiert, über die Probleme, vor allem aber über die Lösungen.

Region liegt ihnen am Herzen

Denn die Region liegt ihnen am Herzen, wie an diesem Nachmittag deutlich geworden ist. Hintergrund der Veranstaltung unter dem Titel „Utopia“ ist die demografische Entwicklung Südwestfalens: Um die jungen Menschen in der Region halten zu können, will die Südwestfalen Agentur von ihnen hören, was sie aus Südwestfalen hinauszieht – und was passieren muss, damit sie bleiben wollen oder zumindest nach Studium und Ausbildung zurückkommen. Man müsse den Jugendlichen Gehör verschaffen, sie selbst zu Wort kommen lassen, so Stephanie Arens von der Südwestfalen Agentur.

Verrückte Ideen zu entwickeln, wie die Region attraktiv gehalten werden kann – dieser Einladung sind 28 junge Männer und Frauen zwischen 16 bis 23 Jahren aus allen fünf Kreisen gleichermaßen gefolgt. Um sich zum Beispiel Gedanken darüber zu machen, wie hier kreative Köpfe unterstützt werden können. Wie man Jugendliche dazu bringt, auf dem Land leben zu wollen. Wie man die Region attraktiv vermarkten kann. Hervorgegangen sind aus der mehr als vierstündigen Diskussion, eine Reihe von Projektideen.

Utopia jährlich wiederholen

„Wir haben die Hoffnung, einen Teil davon auch umsetzen zu können“, sagt Stephanie Arens von der Südwestfalen Agentur. Angedacht ist, Utopia künftig jährlich zu wiederholen.

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