Skrupellose Katzenquäler in Plettenberg werden von Polizei gejagt

Das Ordnungsamt und der Tierschutzverein Plettenberg wollen niedliche Katzen vor weiteren Grausamkeiten schützen.
Das Ordnungsamt und der Tierschutzverein Plettenberg wollen niedliche Katzen vor weiteren Grausamkeiten schützen.
Foto: WR
Im Wohngebiet Auf der Burg in Plettenberg schrecken grausame Katzenquäler seit Wochen offenbar vor nichts zurück. Jetzt haben das städtische Ordnungsamt und der Tierschutzverein Plettenberg Anzeige gegen skrupellose Tierquäler erstattet und die Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen. Der Tierschutzverein setzt darüber hinaus eine Belohnung in Höhe von 750 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen.

Plettenberg.. Den Gipfel der Tierquälerei in Plettenberg bilden jüngste Funde von toten Katzen mit abgetrenntem Kopf. Davon liegen dem Tierschutzverein Fotos vor, wie ein Sprecher erklärt. Andere Katzen wurden bei lebendigem Leib verbrannt, oder es wurden ihnen mutwillig Knochen gebrochen.

„Es sind schreckliche Bilder“, schildert der entsetzte Sprecher der Tierschützer, die jetzt zusammen mit Polizei und Ordnungsamt massiv gegen die Tierquäler vorgehen wollen. Die Tierschützer starten dazu im Wohngebiet Burg auch eine Plakataktion, mit der die Bewohner sensibilisiert werden sollen, falls ihnen Verdächtiges auffällt. Vertraulich behandelte Hinweise auf mögliche Tierquäler in Plettenberg nehmen die Polizei unter 9 19 90, das Ordnungsamt unter 92 31 62 oder der Tierschutzverein unter 0 27 22/­63 13 32 entgegen.

Problem mit streunenden Katzen in Plettenberg

„Es gibt auf der Burg ein Problem mit streunenden Katzen“, wissen die Tierschützer. Es sei aber aus unterschiedlichen Gründen schwierig, dieses Problems Herr zu werden. Sandra Krüger vom Ordnungsamt pflichtet dem bei. Die Tierheime in der Umgebung seien überlaufen von Katzen. Zum anderen sei das Aufgreifen streunender Katzen nicht ohne Weiteres möglich, denn nicht jeder Streuner sei verwildert und herrenlos. Leider sei nicht jede Katze kastriert und gechipt und könne somit eindeutig einem Besitzer zugeordnet werden.

Grundsätzlich rät Krüger vom Füttern streunender Katzen ab. Einerseits verschlimmere diese falsch verstandene Tierliebe das Problem. „Darüber hinaus vertragen nicht alle Katzen jedes Futter, wodurch es zu Erkrankungen kommen kann“, so die für Fundtiere im Rathaus zuständige Mitarbeiterin.

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