Land gibt 30 Millionen an Ela-Opfer an Rhein und Ruhr

Wilfried Goebels

Düsseldorf.  Das Land Nordrhein-Westfalen hilft den vom Pfingststurm „Ela“ besonders stark betroffenen Städten mit insgesamt 30 Millionen Euro. Von den 85 Gemeinden, die der Orkan erfasst hat, werden die 44 Städte mit den größten Schäden noch in diesem Jahr eine Pauschale erhalten. Mit weiteren 30 Millionen Euro für die „Ela“-Städte rechnet Innenminister Ralf Jäger (SPD) im Jahr 2015 durch Rückflüsse aus dem bundesweiten Fluthilfefonds von Bund und Ländern.

Die höchsten Zuschüsse erhalten Düsseldorf und Essen mit rund 5,7 Millionen Euro. Insgesamt fließen Hilfsgelder in Millionenhöhe auch an Dortmund, Gelsenkirchen, Mülheim und Bochum. Um das Geld möglichst gerecht zu verteilen, wurde der Kreis der Empfänger auf die Kommunen beschränkt, die es am heftigsten getroffen hatte. Insgesamt hatten die Städte Schäden von 302 Millionen Euro gemeldet – der Gesamtschaden lag bei rund einer Milliarde Euro (einschließlich Versicherungsschäden). Anders als beim Orkan „Kyrill“ 2007 war Südwestfalen vom Sturm „Ela“ nicht besonders stark getroffen worden.