Kapitän Raoul Meister im Interview

Besonders lange währte der Jubel über das 1:0 bei der TSG Sprockhövel am Samstag nicht.
Besonders lange währte der Jubel über das 1:0 bei der TSG Sprockhövel am Samstag nicht.
Foto: Volker Speckenwirth / Funke Foto Services
  • Das 1:1 gegen Wuppertal wertet man bei der TSG Sprockhövel als Erfolg
  • Der Aufsteiger genießt seinen kleinen Erfolgslauf
  • Nun will der Regionalligist am Mittwoch gegen Köln II nachlegen

Im Derby der Fußball-Regionalliga West trennten sich Sprockhövel und der Wuppertaler SV am Samstag 1:1. Rund 2100 Zuschauer lockte das Duell der Aufsteiger in das Hagener Ischelandstadion. Die TSG haderte im Anschluss mit einer zweifelhaften Elfmeterentscheidung, die Wuppertal den Ausgleich bescherte. Für TSG-Kapitän Raoul Meister war die strittige Szene, in der Schiedsrichter Christopher Schütter den Ort des Foulspiels in der 43. Minute im Strafraum sah, aber kein großes Thema mehr.

1 Raoul Meister, ein Unentschieden gegen den Wuppertaler SV – ist das aus Sicht der TSG Sprockhövel ein gewonnener Punkt oder sind es zwei verlorene Zähler?

Natürlich kann man über den Elfmeter diskutieren, aber unterm Strich ist es für uns ein Erfolg, wenn wir gegen den Tabellenvierten punkten.

2 Die letzten drei Spiele hat Sprockhövel nun nicht verloren. Ist das schon eine Mini-Serie oder ist das zu hoch gegriffen?

Doch, unser kleiner Lauf ist innerhalb der Mannschaft schon ein Thema. Trotz der Niederlagenserie zu Saisonbeginn war die Stimmung bei uns nicht schlecht, nun ist sie aber natürlich noch einmal deutlich besser. Das Selbstvertrauen ist spürbar größer, auch in den Trainingseinheiten.

3 Sie sind der erfahrenste Spieler im Kader, erkennen Sie einen Lerneffekt innerhalb der Mannschaft?

Um davon zu sprechen, ist die Saison vielleicht doch noch etwas zu jung. Auch nach der Führung gegen Wuppertal haben wir es nicht ganz hinbekommen, ganz ruhig weiterzuspielen. Das können wir noch besser machen.

4 Schon am Mittwoch geht es weiter. Was erwarten Sie von der Partie gegen den 1. FC Köln II?

So gut, dass ich die Mannschaft genau einschätzen könnte, kenne ich die Regionalliga noch nicht. Zumal zweite Mannschaften ohnehin sehr schwierig zu bewerten sind. Da die FC-Profis zeitgleich im DFB-Pokal spielen, dürfte die Reserve aber keine Unterstützung von oben bekommen. Auf dem Papier ist es fast eine Begegnung auf Augenhöhe, deshalb hoffen wir natürlich, dass wir das Spiel gewinnen. Das wäre ein Big Point.

5 Nach der Partie im Hagener Ischelandstadion findet das Spiel wieder auf dem heimischen Kunstrasenplatz in Sprockhövel statt. Ist das ein klarer Vorteil für ihr Team?

Auf jeden Fall, die anderen Mannschaften trainieren und spielen ja in der Regel auf Rasen. Hinzu kommt, dass der Rasen im Ischelandstadion sicherlich auch nicht der beste ist. Im Baumhof sind wird definitiv stäker.

 
 

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