Jäger haben mehr als 7000 wildernde Katzen erschossen

NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) plant mit dem neuen Jagdgesetz ein Verbot für den Abschuss von Katzen.
NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) plant mit dem neuen Jagdgesetz ein Verbot für den Abschuss von Katzen.
Foto: Archiv/Ingo Otto, Funke Foto Services
NRW-Umweltminister Remmel plant ein Verbot, wildernde Katzen zu erschießen. Tausende Katzen wurden zuletzt durch Jäger in NRW erschossen.

Düsseldorf. Jäger haben in der Saison 2014/15 landesweit 7344 wildernde Katzen geschossen. Die meisten Abschüsse gab es im Münsterland: Allein in den Kreisen Borken und Steinfurt kam es zu mehr als 2500 Abschüssen.

NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) plant mit dem neuen Jagdgesetz ein Verbot für den Abschuss von Katzen. Ausnahmen soll es nur noch geben, wenn der Artenschutz gefährdet ist oder Tierseuchen drohen.

Während in den Großstädten des Ruhrgebiets sowie in Köln, Düsseldorf und Bonn fast keine wildernden Katzen geschossen wurden, gab es in den Kreisen Kleve (500) und Wesel (400) zahlreiche Abschüsse. Dagegen wurden in Essen, Bochum, Mülheim, Oberhausen und Herne keine Katzen erschossen.

 
 

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