Iserlohner Brauerei wird in China angeboten

Iserlohn..  Der chinesische Investor und Hauptgeldgeber Zhang Wu Xing („Luxus-Bier“) hat das Interesse an der Iserlohner Brauerei offenbar gänzlich verloren: Das Unternehmen im Grüner Tal wird in einem chinesischen Immobilienprospekt zum Kauf angeboten. Das berichtet „Inside“, der Branchendienst der deutschen Brauwirtschaft.

Christian Rolinck, Geschäftsführer und Mitinvestor, ist über die Verkaufsabsichten seines chinesischen Geschäftspartners nach eigenen Angaben nicht informiert und davon völlig überrascht worden; dieses Vorgehen sei „in keiner Weise“ mit ihm abgestimmt. Dies dürfte als Beleg gelten, wie gering der Einfluss Rolincks auf die Zukunft der ehemaligen Privatbrauerei, die in die Insolvenz geriet, (noch) ist.

In dem Prospekt wird die in die Jahre gekommene Brauerei mit ihrer Kapazität von bis zu 400 000 Hektolitern laut „Inside“ für 9,9 Millionen Euro angeboten. Das Prospekt ordnet das Unternehmen unter die Top 50 der deutschen Brauereien ein.

Im ursprünglichen Geschäftsmodell von Zhang und Rolinck sollte in Iserlohn Bier für den chinesischen Markt gebraut werden und zusätzlich, als Nebenprodukt, die Marke „Iserlohner“ wieder aufleben.

 
 

EURE FAVORITEN