Fernsehmacher Markus Heidemanns will gemeinsam mit Markus Lanz bei „Wetten das . . .“ Quote machen

Markus Heidemanns und Moderator Markus Lanz im Studio der Fernsehmacher. Foto: Imago
Markus Heidemanns und Moderator Markus Lanz im Studio der Fernsehmacher. Foto: Imago
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Wetter/Hamburg.. Pfiffig, frisch, frech und im Doppelpack - so treten der Moderator Markus Lanz (43) und der Fernsehmacher Markus Heidemanns (47) am Samstag, 6. Oktober, in Düsseldorf an, um der deutschen Fernsehnation das neue „Wetten dass...“ zu präsentieren.

Hier der Südtiroler, der in seiner Talkshow „Lanz“ schon so manchen Star zum Plaudern brachte. Dort der Vollblutjournalist aus Wetter, der sein Handwerk vor fast 25 Jahren bei der WESTFALENPOST erlernte. 2005 trafen sich Markus und Markus zum ersten Mal in Hamburg. Damals war Heidemanns Redaktionsleiter bei Johannes B. Kerner und Lanz Moderator des RTL-Boulevardmagazins „Explosiv“. Weil die Wellenlänge stimmte, vertraute Lanz dem Fernsehproduzenten aus Wetter an, dass er gerne „zu den Öffentlich-Rechtlichen“ wechseln würde.

2008 kam es zur ersten Zusammenarbeit. Markus Lanz sprang als Urlaubsvertretung für Johannes B. Kerner ein. Als das damalige Aushängeschild des ZDF 2009 das Zweite in Richtung SAT1 verließ, hatte die Stunde von Markus Lanz geschlagen. „Lanz“, so hieß die neue Talkshow, die nun statt JBK über den ZDF-Bildschirm ausgestrahlt wurde. Auf die Beine gestellt von „mhoch2“, der gemeinsamen Produktionsfirma von Lanz und Heidemanns. „Besiegelt mit einem Handschlag“, erinnert sich Heidemanns.

Schnell reiften die „Flimmer-Twins“ aus Hamburg-Bahrenfeld zum Talkshow-Traumpaar heran. Lanz vor, Heidemanns hinter der Kamera, gestützt von einem 90-köpfigen Team voller Ideen und Tatendrang. Die Quote kletterte. Kein Wunder also, dass der damalige Programmdirektor Thomas Bellut - heute ZDF-Intendant – bereits im November 2011 auf Heidemanns und Lanz zuging, um sie auf die „Wetten dass...“-Moderation anzusprechen. Markus Lanz erbat sich Bedenkzeit.

Anfang Februar 2012 folgten erste Gespräche, am 3. März kam es dann zur Entscheidung. Die TV-Produzenten aus Hamburg und der Mainzer Programmdirektor Thomas Bellut vereinbarten per Handschlag, dass Lanz (erst einmal) für drei Jahre die „Wetten dass...“-Moderation übernimmt und Heidemanns neben einem ZDF-Mann als Executive Producer fungiert.

Heidemanns freut sich auf die Aufgaben, die nun neben den wöchentlichen Talkshows acht Mal im Jahr auf ihn und sein Team zu kommen – auch wenn die Gesamtleitung beim ZDF bleibt: „,Wetten dass. . .’ ist und bleibt eine Familiensendung, ein erfolgreiches Traumschiff, der Unterhaltungsdampfer überhaupt in Europa. 31 Jahre alt, aber kein bisschen angerostet.“

Trotzdem gelte es hier und da einige „kleine Stellschrauben zu drehen“. So sollen die prominenten Gäste in Zukunft mehr in die Wetten eingebunden sein. Eine bessere Vorstellung der Wettkandidaten - eventuell über kleine Hintergrundfilme – sei wünschenswert. Außerdem setzt die „mhoch2“-Crew darauf, „dass die Gästecouch spannender wird. Dass die Gäste sich mehr miteinander unterhalten“. Maximal ein Gast soll übersetzt werden müssen.

Markus und Markus sind voller Tatendrang. Auch wenn das ZDF signalisiert hat, dass man mit einer Quote von sieben Millionen Zuschauern zufrieden wäre, ist das nicht die Messlatte der Fernsehmacher. Nicht ohne Grund trägt Heidemanns den Titel „Der Quotenkönig aus Bahrenfeld“. Dieser Auszeichnung will er gerecht werden. Mit Markus Lanz. Wetten dass...?!

 
 

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