Die rechte Hand des Intendanten - Jan Philipp Burgard

Jan Phillip Burgard aus Iserlohn ist der Referent von WDR-Intendant Tom Buhrow.
Jan Phillip Burgard aus Iserlohn ist der Referent von WDR-Intendant Tom Buhrow.
Foto: Herby Sachs/WDR
„Jan Philipp Burgard ist ein junger Kollege mit frischem Blick und beeindruckendem Werdegang. Bei den ,Tagesthemen’ hat er mich als Redakteur zwei Jahre lang bei der Moderationsvorbereitung unterstützt. Ich vertraue ihm voll, und ich schätze seine Einsatzfreude.“

Köln/Iserlohn.. Mit diesen starken Worten charakterisiert der neue WDR-Intendant Tom Buhrow seinen persönlichen Referenten, den gebürtigen Iserlohner Jan Philipp Burgard. Beide - Buhrow und Burgard - haben genau heute vor 100 Tagen ihre verantwortungsvollen Aufgaben beim Westdeutschen Rundfunk in Köln übernommen. Tom Buhrow als Intendant, Jan Philipp Burgard als seine rechte Hand.

Berechtigter Stolz

„Mein Aufgabenbereich umfasst die Vorbereitung von Reden, Texten und Konferenzen, die häufige Begleitung des Intendanten bei seinen Terminen und Sitzungen und noch vieles andere mehr“, umreißt der promovierte Iserlohner seinen interessanten Tätigkeitsbereich im Gespräch mit unserer Zeitung. „Dabei kann ich auch meine Perspektive in die Diskussionen einbringen; ich glaube, Tom Buhrow schätzt gerade auch den Blick aus einer anderen Generation heraus“, fügt der 28-Jährige nicht ohne berechtigten Stolz hinzu.

Jan Philipp Burgard kennt Tom Buhrow bereits seit dem Jahre 2008, als die zwei Vollblutjournalisten den Präsidentschaftswahlkampf für die ARD in Amerika beobachteten und darüber berichteten. Später wechselte Burgard dann zum ZDF, ausdrücklich damals von Tom Buhrow in dieser Entscheidung bestärkt: „Es war ein nächster, sinnvoller Schritt auf meinem journalistischen Weg, aber wir haben uns auch während meiner Zeit in Berlin nicht aus den Augen verloren.“

Als Tom Buhrow nun plötzlich dem jungen Westfalen das Angebot machte, sein persönlicher Referent in der WDR-Intendanz zu werden, gab es für Jan Philipp Burgard überhaupt keinen Zweifel: „Über diese tolle Chance habe ich mich riesig gefreut.“

Gut eingearbeitet

Gerade noch hatte Burgard prall-lebendige Reportagen von der Gorch Fock und auch vom NSU-Prozess für das ZDF geliefert, jetzt sitzt er hoch oben im Verwaltungsapparat des größten ARD-Senders mit seinen immerhin 4500 Mitarbeitern. „Das klingt zunächst vielleicht etwas trocken nach Schreibtischarbeit, ist aber wirklich extrem spannend“, umreißt der Iserlohner seine vielfältigen Erfahrungen der ersten 100 Tage.

An seinem Chef Tom Buhrow schätzt Burgard übrigens vor allem dessen angenehmen Umgang mit den unterschiedlichsten Menschen auf Augenhöhe, den stets kollegialen Führungsstil und nicht zuletzt den guten Humor, der auch in Stresssituationen niemals verloren geht.

In Köln, so der Neu-Rheinländer, habe er sich mittlerweile zwar noch nicht ganz eingelebt, aber doch schon recht gut eingearbeitet. Der Job an der Seite des Intendanten ist in jedem Fall herausfordernd, spannend und begeisternd für Jan Philipp Burgard. Wie sagte doch Intendant Tom Buhrow über seinen engsten Mitarbeiter: „Ich vertraue ihm voll und schätze seine Einsatzfreude.“

EURE FAVORITEN