Beinahe erneut Frontal-Zusammenstoß auf der Autobahn 33

Paderborn.  Wenige Stunden nach einem noch ungeklärten tödlichen Unfall auf der A 33 bei Paderborn ist dort am Montag eine weitere folgenschwere Karambolage verhindert worden. Nur durch Vollbremsungen konnten zwei Autofahrer einem Crash mit einem Geisterfahrer entgehen, wie die Polizei gestern berichtete. Ganz in der Nähe hatte es zuvor einen Frontalzusammenstoß mit drei Toten gegeben – einer von ihnen vermutlich ebenfalls ein Falschfahrer.

Am Montagnachmittag war nach Polizeiangaben ein 85-Jähriger in falscher Richtung auf die Autobahn aufgefahren. Um nicht mit dem entgegenkommenden Falschfahrer zu kollidieren, hätten zwei Fahrzeuge eine Vollbremsung gemacht. Dem Zusammenstoß knapp entkommen, wendete der 85-Jährige seinen Wagen und verließ die Autobahn in korrekter Richtung. Die Polizei konnte ihn kurze Zeit später stoppen und seinen Führerschein beschlagnahmen. Ihn erwartet ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Zu dem tödlichen Unfall auf der A 33 in der Nacht zuvor und nur wenige Kilometer entfernt wollte die Polizei sich auch am Dienstag nicht auf einen Falschfahrer als Ursache festlegen.