Ruhrgebiet: Städte-Ranking mit vernichtendem Ergebnis – DIESE Ruhrpott-Stadt landet auf dem letzten Platz

Ruhrgebiet: In einem Städte-Ranking belegte ausgerechnet eine Ruhrpott-Stadt den letzten Platz. (Symbolbild)
Ruhrgebiet: In einem Städte-Ranking belegte ausgerechnet eine Ruhrpott-Stadt den letzten Platz. (Symbolbild)
Foto: imago images / Hans Blossey

Wie steht um die ökonomische und soziale Entwicklung der Großstädte in Deutschland?

Dieser Frage ist die Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ gemeinsam mit dem Wohnungsportal Immobilienscout24 sowie dem Institut der deutschen Wirtschaft, IW Consult GmbH in Köln, nachgegangen. Das Ergebnis ist niederschmetternd: Ausgerechnet eine Stadt im Ruhrgebiet landete auf dem letzten Platz.

Ruhrgebiet: Städte-Ranking mit vernichtendem Ergebnis – Ruhrpott-Stadt auf letztem Platz

Das Ruhrgebiet ist mit 5,1 Millionen Einwohnern der größte Ballungsraum Deutschlands und der sechstgrößte in Europa. Doch die große Ansiedlungsrate bedeutet der Untersuchung zufolge nicht, dass es sich in den Ruhrgebietsstädten besonders gut leben lässt.

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In einem Städte-Ranking mit 71 deutschen Städten landete ausgerechnet eine Stadt im Ruhrgebiet auf dem letzten Platz: Gelsenkirchen. Darüber berichtet die „Wirtschaftswoche“.

Düsseldorf, die NRW-Stadt auf dem höchsten Platz des Rankings, schaffte es auf Platz 14. Auf Platz 20 und 21 finden sich Münster und Bonn. Die erste Ruhrgebietsstadt ist Mülheim an der Ruhr auf Platz 48. Darunter liegen die folgenden Ruhrgebietsstädte:

  • Platz 53: Essen
  • Platz 57: Dortmund
  • Platz 58: Bochum
  • Platz 64: Hamm
  • Platz 65: Bottrop
  • Platz 67: Oberhausen
  • Platz 68: Duisburg

Untersuchung von Ist-Wert sowie Fünf-Jahres-Rückblick

Zu diesem Ergebnis kamen sie, indem sie die Städte in Deutschland mit einer Bevölkerung von mindestens 100.000 Einwohnern auf ihre ökonomische und soziale Entwicklung untersuchten. Dabei verglichen die Macher zum einen den Ist-Wert, wie etwa die aktuelle Arbeitsplatzversorgung und das Pro-Kopf-Wachstum, zum anderen schauten sie auf die Veränderungsraten in den vergangenen fünf Jahren. Konkret berücksichtigten sie zum Beispiel die Entwicklung von Bauaktivitäten, Lebenserwartung und Kitadichte.

Insgesamt untersuchten sie die vier Kategorien Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstruktur, Immobilienmarkt und Lebensqualität. Das Ranking ergab sich dabei aus einem Punktesystem, das auch relative Unterschiede berücksichtigt: Wer etwa in einigen Bereichen mit geringem Abstand vorne liegt, in anderen Einzelwertungen jedoch mit großem Abstand hinten, der findet sich insgesamt eher auf hinteren Rängen wieder – und umgekehrt.

Die Gewichtung erklärt sich dabei so: Als Ziele definierten die Wissenschaftler hohe Beschäftigung und hohen Wohlstand der Menschen. Die Gewichtung ergibt sich aus dem Einfluss der Indikatoren auf diese beiden Ziele, wie die „Wirtschaftswoche“ schreibt.

Das Ruhrgebiet muss dabei einen herben Schlag hinnehmen. Doch erst vor Kurzem belegten mehrere Ruhrgebietsstädte die vorderen Plätze eines anderen Städte-Rankings. <<< Mehr dazu liest du hier >>> (nk)

 
 

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